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BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.

BFW-Präsident: Es braucht schnell eine Neuregelung für die Wohnungsbauförderung

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Berlin, 26.01.2022. Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungs-unternehmen drängt auf eine schnelle Neureglung der Wohnungsbauförderung: „Wir nehmen die Bundesbauministerin beim Wort, wenn sie verspricht, dass eine neue Regelung schnell kommt. Solange die von der Bundesregierung durch den plötzlichen Förderstopp ausgelöste Unsicherheit in der Branche herrscht, wird nicht weiter gebaut“, erklärte BFW-Präsident Andreas Ibel in Berlin zu entsprechenden Medienberichten.

„Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen zu bauen. Mit dieser Blockadepolitik wird das nichts. Wir hoffen sehr, dass sich Ministerin Geywitz durchsetzen kann und eine Lösung schnell kommt. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz muss sich engagieren. Er hat als Erster Bürgermeister in Hamburg gute Erfahrungen gemacht, wie schnell viele Wohnungen gebaut werden können. Und zwar im Dialog mit der Wirtschaft und nicht gegen sie“, so der BFW-Präsident weiter.

Ein neues Förderprogramm dürfe aber nicht zu einem bürokratischen Monster werden. „Die geplante Fokussierung auf die Treibhausgasemissionen, wie im Koalitionsvertrag beschrieben, ist gut und richtig. Eine Verschärfung der energetischen Vorgaben hilft aber dem Klima nicht, sondern treibt nur die Baukosten noch weiter nach oben“, erklärte Ibel.

„Kurzfristig - und zwar sofort - muss der Förderstopp aufgehoben werden. Nur so lässt sich der entstandene Schaden begrenzen und nur so können wir überhaupt darüber nachdenken, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr klimaschonend zu bauen. Unsere Mitgliedsunternehmen halten Projekte an, die Zahlen gehen in die Tausende. Es muss schnell etwas passieren“, so BFW-Präsident Ibel.

Dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Interessenvertreter der mittelständischen Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen an. Als Spitzenverband wird der BFW von Landesparlamenten und Bundestag bei branchenrelevanten Gesetzgebungsverfahren angehört. Die Mitgliedsunternehmen stehen für 50 Prozent des Wohnungs- und 30 Prozent des Gewerbeneubaus. Sie prägen damit entscheidend die derzeitigen und die zukünftigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland. Mit einem Wohnungsbestand von 3,1 Millionen Wohnungen verwalten sie einen Anteil von mehr als 14 Prozent des gesamten vermieteten Wohnungsbestandes in der Bundesrepublik. Zudem verwalten die Mitgliedsunternehmen Gewerberäume von ca. 38 Millionen Quadratmetern Nutzfläche.

Ansprechpartner für die Medien:
Markus Weidling
Bundesgeschäftsführer
BFW Bundesverband Freier Immobilien und Wohnungsunternehmen e.V.
Französische Straße 55
10117 Berlin
Tel.: 030/32781-112
Email:  markus.weidling@bfw-bund.de
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