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21.09.2018 – 08:44

AdvokatiX

Checkdeinrecht.de: Ryanair legt geschädigten Kunden neue Steine in den Weg

Checkdeinrecht.de hatte dem irischen Billigflieger vorgeworfen, Kunden die Einforderung von Entschädigungsansprüchen aufgrund von Flugverspätungen zu erschweren. Hürden waren insbesondere die Online-Formulare, mit denen Fluggäste ihre Rechte geltend machen sollten. Mittlerweile hat Ryanair das Problem zwar behoben, doch es bleiben weitere Hindernisse.

PRESSEMITTEILUNG

Düsseldorf, 21.09.2018 - Checkdeinrecht.de hatte im Juli öffentlich gemacht, dass es Kunden der Ryanair-Beteiligung Laudamotion praktisch unmöglich war, durch die entsprechenden Online-Formulare Ansprüche auf Entschädigung wegen Flugverspätung geltend zu machen. Wer es ausprobierte, landete auf einer Ryanair-Seite. "Hinterlegt war dort ebenfalls ein Formular. Dort aber konnte die Kunden nur Flüge mit dem Ryanair-Kürzel FR eingeben, nicht aber mit dem Laudamotion-Kürzel OE." Zu diesem Zeitpunkt war Laudamotion rechtlich gesehen der Vertragspartner der Kunden. Folglich war die österreichische Airline auch im Falle von Reklamationen und Ausgleichzahlungen Ansprechpartner. Damals hielt Ryanair knapp 25 Prozent an Laudamotion. Vor wenigen Wochen gab Laudamotion indes bekannt, dass die Iren nunmehr 75 Prozent der Anteile halten.

"Es ist zwar erfreulich, dass mit der nun erfolgten Anpassung des Webformulars auch Laudamotion-Kunden ihre Fluggastrechte direkt geltend machen können", sagt Rechtsanwalt Oliver Huq. Nicht so erfreulich sei allerdings die aktuelle Entwicklung bei Ryanair und damit auch bei Laudamotion, dass das Kleingedruckte den Kunden offenbar untersage, ihre Ausgleichs-, Schadenersatz- und Rückerstattungsansprüche an Dritte abzutreten. Dazu heißt es in den Bestimmungen (AGB) von Ryanair:

· "Ansprüche, die von Dritten geltend gemacht werden, bearbeitet Ryanair nicht, wenn (...) der betroffene Flug­gast seine Ansprüche nicht unmittel­bar gegen­über Ryanair geltend gemacht und Ryanair nicht die Frist (28 Tage) zur Reaktion gewährt hat."

· "Im Übrigen ist die Abtretung von Ausgleichs,- Schadensersatz- und Rückerstattungsansprüchen gegen uns an Dritte ausgeschlossen."

Rechtsanwalt Huq: "Diese Klauseln dürften unzulässig sein, was auch in der Rechtsprechung so gesehen wird" (vgl. z.B. AG Hannover, Urt. v. 08.02.2012, Aktenzeichen 531 C 10491/11) Er empfiehlt Verbrauchern, sich nicht verunsichern zu lassen und im Zweifel kompetente Hilfe, zum Beispiel von Verbraucherrecht-Portalen, in Anspruch zu nehmen.

Über Checkdeinrecht.de

Ob Knöllchen, Probleme mit der Urlaubsreise, Ärger mit dem Arbeitgeber oder Vermieter - Checkdeinrecht.de überprüft Fälle aus den Bereichen Verkehrs-, Reise-, Fluggast-, Miet- und Arbeitsrecht risikolos und schnell. Sehen die Rechtsexperten im Erstcheck keine Aussicht auf Erfolg, entstehen keine Kosten. Bei realistischen Aussichten auf Erfolg nehmen sich Kooperationsanwälte des Anliegens an.

Hinter Checkdeinrecht.de steht das Düsseldorfer Start-Up AdvokatiX, das für einen neuen Trend steht, der die Rechtsberatung verändert: Legal Tech. Dabei geht es um Software und Tools zur Automatisierung und Standardisierung einzelner Arbeitsschritte oder ganzer juristischer Prozesse. Erklärtes Ziel ist es, die Rechtsberatung als Dienstleistung für die Mandanten effizienter, schneller und günstiger zu machen.

Für weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an:
Martina Otto
Martina.otto@advokatix.de
0211 39029587
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j.efsing@advokatix.de
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