Privacytter GmbH

Jede zweite Website ist noch nicht DSGVO-konform - Neuer DSGVO-Online-Check schützt vor Abmahnungen und Strafen

- Status: Viele Datenschutzerklärungen sind auch nach dem 25. Mai fehlerhaft, ohne dass es den Website-Betreibern bewusst ist

- Abhilfe: Neue Software checkt Websites auf Datenschutzfehler, generiert automatisiert Datenschutzerklärungen und verwaltet diese

- Service: Datenschutz-Manager für Websitebetreiber und deren Nutzer zur Verwaltung und Rechtewahrnehmung

- Bald: Nutzung der Blockchain für die Dokumentation der Datenschutzmaßnahmen + Incentive-System mit virtueller Währung

Berlin, 14. Juni 2018 - Über 50 Prozent der deutschen Websites sind auch nach dem 25. Mai 2018 nicht DSGVO-konform. Das hat eine Untersuchung der Privacytter GmbH ergeben. Dafür hat das Berliner Unternehmen rund 51.000 Online-Auftritte seinem automatisierten DSGVOCheck unterzogen, darunter Websites von Start-ups aus der gruenderszene.de-Datenbank und von Unternehmen bei gelbeseiten.de. Die selbst entwickelte Software unterzieht Websites in Sekundenschnelle einem Check auf die für den Datenschutz relevanten Punkte. Unter anderem wird überprüft, ob der Webauftritt Tools und Technologien wie Google Analytics, Facebook oder Google Maps eingebunden hat, die in der Datenschutzerklärung angegeben werden müssen. DSGVOCheck erkennt über 1.200 Tools, und fügt die verwendeten und relevanten in eine automatisch generierte Datenschutzerklärung ein. Unter www.DSGVOCheck.com kann jeder Website-Betreiber diesen Check für seine URL kostenlos durchführen und auf Wunsch das weiterführende Datenschutzmanagement der Privacytter GmbH nutzen.

Ergebnisse der Untersuchung von DSGVOCheck.com

In Websites eingebundene Tools

92,1 Prozent aller untersuchten Unternehmen verwenden Tools, die in der Datenschutzerklärung angegeben werden müssen und automatisierbar erkennbar sind.

Die am häufigsten verwendeten Dienste sind:

- Google Analytics: 73,2 Prozent

- Facebook SDK: 33,7 Prozent

- Google Maps: 9,8 Prozent

- YouTube: 9,5 Prozent

- New Relic: 7,7 Prozent

- Hotjar: 5,8 Prozent

- MailChimp (Form): 4,8 Prozent

DSGVO-Verstöße in Datenschutzerklärungen

50,8 Prozent der auswertbaren Websites haben in ihrer Datenschutzerklärung auf mindestens eins der verwendeten Tools nicht hingewiesen. In 57,2 Prozent der untersuchten Datenschutzerklärungen werden Nutzer nicht über alle ihre Rechte informiert. Mit 14,5 Prozent fehlen in fast jeder siebten Erklärung die notwendigen Rechte-Hinweise für die Nutzer komplett.

Häufige Probleme

Im Durchschnitt gibt es etwas mehr als ein Problem pro Website. Bei den gängigen Tools gibt es die wenigsten Probleme, weil diese von den meisten Unternehmen auch korrekt angegeben werden. Was in der Untersuchung aber deutlich wird ist, dass kleinere Dienste und eher technische Tools für Entwickler Schwierigkeiten machen und oft bei der Datenschutzerklärung vergessen werden. Dazu gehört beispielsweise ein funktionierendes Opt-Out. Mit der automatisierten Analyse des DSGVOCheck können IT- und Datenschutzverantwortliche aber auch technisch unerfahrene Betreiber einer Website oder eines Blogs solche Dienste identifizieren und korrekt angeben.

DSGVOCheck online: Automatisierte Website-Prüfung + Erstellung der korrekten Datenschutzerklärung und fortlaufende Überprüfung im Abo

Unternehmen, IT-Verantwortliche, Blogger sowie alle anderen Website-Betreiber und Datenschutzbeauftragten können mit dem DSGVOCheck ihre Datenschutzangaben innerhalb von Sekunden analysieren lassen. Dafür geben sie auf www.DSGVOCheck.com einfach ihre URL ein. Im ersten Schritt wird angezeigt, ob und wie viele Fehler vorliegen. Wer wissen möchte, welche DSGVO-Fehler seine Website aufweist, muss sich registrieren und erhält dann einmalig kostenlos alle Infos. Mit einem Klick erstellt DSGVOCheck.com automatisiert eine Datenschutzerklärung mit korrekten Angaben zu den verwendeten Tools. Wer seine Website erneut checken und die Datenschutzerklärung aktualisieren möchte, zahlt dafür einzeln oder greift zu einem der Abo-Modelle Basic oder Pro. Bei der Basic-Lizenz prüft DSGVOCheck einmal im Monat automatisch die Website und aktualisiert die Datenschutzerklärung. Bei der Pro-Lizenz, die für KMU gedacht ist, die Profitools wie zum Beispiel Salesforce einsetzen, wird die Website einmal am Tag gecheckt. Die Gebühren betragen bei Basic monatlich 19,95 Euro und bei Pro 49,95 Euro. Für Unternehmen mit besonderen Anforderungen bietet DSGVOCheck ab 129,95 ein Enterprise-Abo, worin die Services individuell festgelegt werden können.

Maximilian Winkler, Mit-Gründer und CEO von Privacytter und Chef-Entwickler beim DSGVOCheck, sagt: "Die DSGVO gilt zwar schon seit zwei Jahren, seit dem 25. Mai 2018 sind aber Abmahnungen und Strafen möglich. Trotzdem sind viele Unternehmen nicht auf die Anforderungen vorbereitet und laufen Gefahr von darauf spezialisierten Anwälten abgemahnt zu werden. Auch die deutschen und europäischen Datenschutzbehörden können jetzt bei Verstößen gegen die DSGVO empfindliche Geldstrafen und sogar Freiheitsentzug gegen Unternehmer verhängen. Ein großes Problem ist, dass viele Website-Betreiber die DSGVO zumindest nicht vollständig verstehen. Um ihnen zu helfen, haben wir den DSGVOCheck entwickelt. Denn die meisten Unternehmen machen nicht bewusst Fehler beim Datenschutz."

Weiterer Service: Bearbeitung und Verwaltung von Nutzerabfragen

DSGVOCheck ermöglicht Diensten im Internet die automatisierte Bearbeitung von Nutzerabfragen, die ihre Datenschutzrechte wahrnehmen und beispielsweise wissen wollen, welche Daten wie gespeichert oder wohin übermittelt werden. Unter anderem wird dokumentiert, ob und wie schnell Unternehmen die Abfragen der persönlichen Daten von Nutzern beantworten. Dies muss laut DSGVO innerhalb von 72 Stunden passieren. Damit Fristen gewahrt werden, plant DSGVOCheck in der nächsten Version einen Autoresponder, der bei Bedarf fristverlängernde E-Mails an die abfragenden Nutzer sendet.

DSGVOCheck ist Teil einer geplanten Plattform für Datenschutzmanagement in der Blockchain

Mit dem DSGVOCheck bringen die Gründer der Privacytter GmbH das erste von mehreren Instrumenten im Kampf für einfachen und verständlichen Datenschutz für alle auf den Markt. Das Berliner Unternehmen baut mittelfristig einen Datenschutz-Manager auf, der für Anbieter und Nutzer gleichermaßen einen einzigartigen Service bietet. So sollen Nutzer dann darüber für alle Dienste, die sie online nutzen, ihre Datenschutzeinstellungen vornehmen können und so immer einen Gesamtüberblick darüber haben, welchem Anbieter sie welche Rechte gegeben haben. Geplant ist auch eine Beteiligung der Nutzer über ein Incentive-System: Wenn sie Unternehmen persönliche Daten freigeben, erhalten sie dafür bestimmte Anteile in einer digitalen Währung. Langfristig soll der Datenschutz-Manager auch Behörden ermöglichen automatisiert zu prüfen, ob sich Unternehmen an die Datenschutzbestimmungen halten. Um eine nichtmanipulierbare Dokumentation der Datenschutzmaßnahmen zu ermöglichen verwendet DSGVOCheck die Blockchain-Technologie.

Nico Zettler, Mitgründer und COO der Privacytter GmbH, sagt: "Der DSGVOCheck ist nur der Anfang, unserer Vereinfachung des äußerst komplizierten Datenschutzes. Bald können mit uns Anbieter, Nutzer und Behörden alle relevanten Informationen automatisiert erheben und austauschen. Damit können sich Unternehmer wieder auf ihre Angebote konzentrieren und Nutzer ohne Bedenken die Services nutzen."

DSGVOCheck kurz im Video erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=wSwejVxrci0

Bildmaterial: https://app.box.com/s/xq8yesvji7n715i5hm1z2le8uv8wzx6p

Fact Sheet + Management-Bios: https://app.box.com/s/usu9ewmyr84hk72mgy0ldm9eqrtxms0y

Über DSGVOCheck.com

- Automatisierter DSGVO-Online-Check als Software as a Service auf www.DSGVOCheck.com

- Unterstützung für alle Betreiber von privaten oder geschäftlichen Websites

- Durchsucht automatisiert Websites auf über 1.200 Tools

- Gleicht verwendete Tools mit Datenschutzerklärung ab und weist auf Fehler hin

- Erstellt automatisch eine korrekte Datenschutzerklärung, die erste kostenlos

- Aktualisierungen einzeln oder in den Abo-Varianten Basic, Pro und Enterprise

- Automatisierte Bearbeitung und Verwaltung von Abfragen der Nutzer zur Verwendung ihrer Daten

- Entwickelt 2018 von der Privacytter GmbH aus Berlin, gegründet von Maximilian Winkler und Nico Zettler, unterstützt u.a. von Serien-Gründer Burckhardt Bonello

Pressekontakt

Christian Soult

0176/20068756

Christian.Soult@consoulting.de



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