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Nazi-Bildraub: Basler Galerist kämpft

Auf Anfrage der französischen Gerichte beschlagnahmte die Schweizer Polizei das bedeutende Gemälde «Premier Jour de Printemps à Moret» von Sisley in einer Schweizer Galerie. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100064863 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke... mehr

Basel (ots) - Weil es einst von den Nazis gestohlen wurde, beschlagnahmte die Polizei vor zwei Monaten ein Gemälde des französischen Malers Alfred Sisley in der Schweiz. Die Schweizer Galerie, die das Gemälde von Christie's erworben hatte, sitzt auf dem Schaden.

Auf Anfrage der französischen Gerichte beschlagnahmte die Schweizer Polizei das bedeutende Gemälde «Premier Jour de Printemps à Moret» von Sisley in einer Schweizer Galerie. Dieses Gemälde, das der französischen Familie Lindenbaum (Citroën, Lindon) gehörte, wurde von den Nazis gestohlen und später Teil der Sammlung Herman Göring.

Die berühmte Basler Galerie Dreyfus, die dieses Gemälde in einer öffentlichen Versteigerung von Christie's vor acht Jahren in New York gekauft hatte, wusste davon nichts und versucht nun seit langer Zeit vergeblich, das Bild zurückzugeben und von Christie's den Preis zurückerstattet zu bekommen. Der Galerist hat es erst vor zwei Jahren erfahren. Seither laufen die Verhandlungen - erfolglos. Galeriebesitzer Alain Dreyfus: «Es ist klar, dass das Bild der jüdischen Familie zurückgegeben werden muss. Aber ich will auch mein Geld zurück, das ich dafür bezahlt habe. Doch Christie's weigert sich immer noch.»

Pressekontakt:

Alain Dreyfus, 079 320 24 09

Jean-Paul Bach, Telefon +41 (0)79 320 70 18, E-Mail jp@bach-philatelie.ch

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