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18.09.2018 – 14:32

Barthlomeyczik Heizung & Bäder GmbH

Gute Aussichten: Ausbildungszahl im SHK-Handwerk nimmt zu

Der Fachkräftemangel im deutschen Handwerk ist bereits seit Jahren ein Thema. Für einen Lichtstreif am Horizont sorgt die steigende Anzahl an Auszubildenden in Heizungsfirmen und ähnlichen Betrieben. Ein Blick auf die neugeschlossenen Verträge im Jahr 2017 zeigt, dass sich die Ausbildung zum Anlagenmechaniker/-in Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik weiterhin großer Beliebtheit erfreut. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 4,8% gestiegen, womit das Ausbildungsjahr 2017 den höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre erreicht. Unter den Handwerksberufen belegt das Installateur- und Heizungsbauerhandwerk mit 11.707 Neuverträgen den dritten Platz, während die Elektroniker den zweiten und Kraftfahrzeugmechatroniker den ersten Rang einnehmen. Weitere Informationen zur Ausbildungssituation im SHK-Handwerk gibt es auf der Website des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (https://www.zvshk.de/bildung/ausbildung/).

Die Ausbildung unter der Lupe

Die Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker/-in SHK dauert in der Regel dreieinhalb Jahre. Wie bei den meisten Ausbildungsberufen erfolgt der Einstieg über eine Bewerbung bei einem entsprechenden Ausbildungsbetrieb, beispielsweise bei Klempnereien, Installationsbetrieben oder Heizungsfirmen. Zu den häufigsten Grundvoraussetzungen, die sich jedoch von Firma zu Firma unterscheiden können, zählen handwerkliches Geschick, Interesse für Technik sowie ein Hauptschulabschluss mit guten Noten in den Fächern Mathematik und Physik. Im Rahmen des dualen Systems erfolgt die Ausbildung sowohl bei der ausbildenden Firma als auch in der Berufsschule.

Die Inhalte der Berufsausbildung setzen sich grundsätzlich aus einem berufsprofilgebenden sowie einem integrativ zu vermittelnden Teil zusammen. Unter dem berufsprofilgebenden Teil sind Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu verstehen, wie das Prüfen und Messen von Anlagen, das Durchführen von Dichtungsmaßnahmen oder das Montieren und Demontieren von Heizungen. Hier steht die tagtägliche Praxis des Handwerks im Vordergrund. Der integrativ zu vermittelnde Teil umfasst unter anderem Aspekte des Arbeitsrechts, des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit sowie der kundenorientierten Kommunikation. Die Höhe der Ausbildungsvergütung hängt zum einen davon ab, in welchem Bundesland die ausbildende Firma tätig ist, aber auch vom individuellen Lehrjahr. Ein halbes Jahr vor der Gesellenprüfung wird einer der Zusätze "Schwerpunkt Gas- Wassertechnik", "Schwerpunkt Umwelttechnik", "Schwerpunkt Wärmetechnik" oder "Schwerpunkt Klimatechnik" gewählt. Mit erfolgreichem Bestehen der Gesellenprüfung endet die Ausbildung - dem Start in ein abwechslungsreiches Berufsleben steht nichts mehr im Weg.

Praxisbeispiel Heizungsfirma

Den Beruf des Anlagenmechanikers SHK gibt es in Deutschland erst seit 2003, als die Berufe "Zentralheizungs- und Lüftungsbauer" und "Gas- und Wasserinstallateur" unter neuer Bezeichnung zusammengelegt wurden. Anlagenmechaniker SHK arbeiten vorrangig in den Sparten Sanitär, Heizung, Klima sowie Solar und sind fast täglich auf Achse. Die Einsatzorte reichen von Werkstätten über Betriebs- und Wohngebäuden bis hin zu Großbaustellen. Arbeitet man beispielsweise bei einer Heizungsfirma (https://www.barthlomeyczik.de/), steht der professionelle Umgang mit Öl-Heizungen, Wärmepumpen, Gas-Heizungen und weiteren Anlagen im Vordergrund. Typischerweise setzt sich der Kundenstamm von Heizungsfirmen sowohl aus privaten als auch gewerblichen Auftraggebern zusammen. Die Herausforderungen sind vielfältig und überspannen generell die Montage, Wartung und Reparatur von Heizungsanlagen. Darüber hinaus eröffnen sich nach der Ausbildung weitere berufliche Bildungsmöglichkeiten. So entscheiden sich viele für die Teilnahme an einem Meisterkurs, um den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu machen.

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