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16.02.2021 – 12:25

Avast

Avast tritt Koalition gegen Stalkerware bei

Pressemeldung

Avast tritt Koalition gegen Stalkerware bei

  • Ziel: gemeinsam mit anderen führenden IT-Security-Unternehmen und Hilfsorganisationen den technischen Missbrauch beenden.
  • Weltweiter Anstieg von Spy- und Stalkerware um 55,2 Prozent.
  • Verbesserungen bei der Identifizierung von Stalkerware durch mobile Sicherheitsprodukte.

München, Deutschland/ Prag, Tschechische Republik, 16. Februar 2021 - Avast (LSE:AVST), ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für digitale Sicherheit und Privatsphäre, gibt bekannt, dass das Unternehmen der Koalition gegen Stalkerware (Coalition Against Stalkerware) beigetreten ist. Die Vereinigung besteht aus Anbietern von Cybersicherheitsprodukten, Opferdiensten und Forschern, die sich für die Bekämpfung von technischem Missbrauch einsetzen. Avast hat in diesem Rahmen zusätzlich, sein mobiles Antivirus-Produkt um eine Funktion erweitert, die Benutzer vor Apps warnt, die als Stalkerware bekannt sind.

Stalkerware ist eine Malware-Art, die einen Fernzugriff auf das persönliche Endgerät einer anderen Person ermöglicht, um diese ohne deren Zustimmung oder Wissen zu überwachen. Das beinhaltet in der Regel den Zugriff auf alle Konten und Informationen auf dem betroffenen Gerät, wie beispielsweise E-Mails, Texte, Fotos und Social-Media-Seiten. Es kann aber auch den Zugriff auf die Kamera oder das Mikrofon bedeuten. Da der Täter Zugang zum Gerät haben muss, um die Stalkerware auf diesem zu installieren, sind die Betroffenen meistens Partner (oder Ex-Partner), Kinder, Ehepartner, Familienmitglieder oder Bekannte.

Covid-19 als Stalkerware-Treiber

Erwiesenermaßen hat die Anzahl der Installationen von Stalkerware während der Covid-19-Pandemie zugenommen. Avast Threat Labs berichten von einem weltweiten Anstieg von Spy- und Stalkerware von März bis Dezember 2020 um 55,2 Prozent im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Jahres 2020. Die Analysten weisen darauf hin, dass die Verbreitung von Stalkerware durch die anhaltenden Ausgangsbeschränkungen im Rahmen der Pandemie weiter beschleunigt wurde. Aufgrund der eingeschränkten Bewegungsfreiheit können die Täter nun noch leichter auf die mobilen Endgeräte ihrer Opfer zugreifen.

Seit August 2020 bietet Avast Mobile Security eine Funktion an, die dem Benutzer automatisch eine Benachrichtigung sendet, wenn Stalkerware auf dem Gerät erkannt wird. Avast hat Stalkerware bisher auch erkannt, unterscheidet diese jetzt aber von anderer Malware, damit potenzielle Opfer wissen, dass sie möglicherweise überwacht werden.

Stalkerware hat seit Beginn der Pandemie überhandgenommen und wir haben mit unseren Produkten die Möglichkeit, die digitale Freiheit und die Rechte der Allgemeinheit auf Privatsphäre zu schützen“, sagt Ondrej David, Leiter der mobilen Bedrohungsforschung bei Avast. „Stalkerware gibt Tätern ganz neue Möglichkeiten, ihre Opfer auszuspionieren und deren private Daten zu erhalten. Gemeinsam können wir das öffentliche Bewusstsein für dieses Thema schärfen und an neuen Ansätzen arbeiten, um dem Technologiemissbrauch entgegenzuwirken, damit Opfer besser geschützt werden können.“

Gemeinsam stark gegen Stalkerware

Die Koalition gegen Stalkerware wurde im November 2019 gegründete und setzt sich gegen den Einsatz von Überwachungssoftware zur Verfolgung einer Person ohne deren Wissen ein. Darüber hinaus bietet sie Hilfe für Opfer von technischem Missbrauch. Zusätzlich können sich hier führende IT-Security-Unternehmen und Hilfsorganisationen, über das Problem auszutauschen und Aufklärungsarbeit leisten.

Avast ist stolz darauf, sich Gründungsmitgliedern wie Electronic Frontier Foundation, National Network to end Domestic Violence (NNEDV), Operation Safe Escape, Weisser Ring und anderen führenden Sicherheitssoftware-Unternehmen in der Koalition anzuschließen.

„NNEDV ist begeistert zu sehen, wie die Koalition gegen Stalkerware gewachsen ist“, sagt Erica Olsen, Safety Net Projektleiterin für NNEDV. „Unternehmen und Organisationen sind gemeinsam stärker, wenn sie sich zusammenschließen, um im Verbund ein Problem wie dieses anzugehen. Diese Partnerschaften zwischen Sicherheitsunternehmen und Opferdiensten können neue Ansätze und Richtlinien für den Umgang mit Technologiemissbrauch schaffen, die wirklich etwas bewirken.“

Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, Opfer von technischem Missbrauch oder Stalkerware geworden sind, können Sie sich an die folgenden Organisationen wenden, um Hilfe zu erhalten:

Über Avast:

Avast (LSE:AVST), ein FTSE 100-Unternehmen, ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für digitale Sicherheit und Privatsphäre. Avast hat über 400 Millionen Online-Nutzer und bietet unter den Marken Avast und AVG Produkte an, die Menschen vor Bedrohungen aus dem Internet und der sich entwickelnden IoT-Bedrohungslandschaft schützen. Das Bedrohungserkennungsnetzwerk des Unternehmens gehört zu den fortschrittlichsten der Welt und nutzt Technologien wie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen und zu stoppen. Die digitalen Sicherheitsprodukte von Avast für Mobile, PC oder Mac sind von VB100, AV-Comparatives, AV-Test, SE Labs und anderen Testinstituten erstklassig bewertet und zertifiziert worden. Mehr unter: www.avast.com.

Über die Koalition gegen Stalkerware:

Die Koalition gegen Stalkerware ("CAS" oder "Coalition") ist eine Gruppe, die sich der Bekämpfung von Missbrauch, Stalking und Belästigung durch die Erstellung und Verwendung von Stalkerware widmet. Die Koalition wurde im November 2019 ins Leben gerufen und hat mittlerweile 26 Partner, darunter die Gründungspartner Avira, Electronic Frontier Foundation, das Europäische Netzwerk für die Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt, G DATA Cyber Defense, Kaspersky, Malwarebytes, The National Network to End Domestic Violence, NortonLifeLock, Operation Safe Escape und WEISSER RING. Ziel der Koalition ist es, eine Vielzahl von Organisationen zusammenzubringen, um aktiv gegen kriminelles Verhalten durch Stalkerware vorzugehen und das öffentliche Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen. Aufgrund der hohen gesellschaftlichen Relevanz für Nutzer auf der ganzen Welt und dem regelmäßigen Auftauchen neuer Varianten von Stalkerware ist die Koalition gegen Stalkerware offen für neue Partner und ruft zur Zusammenarbeit auf. Um mehr über die Koalition zu erfahren, besuchen Sie bitte die offizielle Website www.stopstalkerware.org.

Pressekontakt

Akima Media
Garmischer Str. 8
80339 München
Andrea Schieck
Telefon +49 89 1795918-0
E-Mail avast@akima.de
Web www.akima.de