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Media Alert: HiddenAds-Kampagne im Google Play Store - Avast warnt vor 47 vermeintlichen Gaming-Apps, die versteckte Adware enthalten

HiddenAds-Kampagne im Google Play Store: Avast warnt vor 47 vermeintlichen Gaming-Apps, die versteckte Adware enthalten

Prag/München, 24. Juni 2020 - Avast (LSE:AVST), ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für digitale Sicherheit und Datenschutz, hat 47 Gaming-Apps an Google gemeldet. Derzeit sind noch 17 der Apps im Store verfügbar - die Untersuchungen dieser Apps durch Google laufen noch. Die Anwendungen, die im Play Store verfügbar waren, gehören zur HiddenAds-Familie, einem Trojaner, der als sichere und nützliche Anwendung getarnt ist, stattdessen aber störende Werbung auch außerhalb der App betreibt. Die Apps wurden insgesamt mehr als 15 Millionen Mal heruntergeladen.

Die Sicherheitsspezialisten von Avast haben diese Apps mit Hilfe der automatischen Erkennungssoftware von apklab.io, entdeckt, die auf einer kürzlich ebenfalls im Google Play Store entdeckten HiddenAds-Kampagne basiert. Da die aktuelle Kampagne ähnliche Aktivitäten, Merkmale und Netzwerkverkehr aufzeigte, konnte sie von Avast identifiziert werden.

Die Apps sind in der Lage, ihr Symbol auf einem infizierten Gerät zu verbergen und auf dem gesamten Gerät störende Werbung anzuzeigen, was ein Hauptmerkmal der HiddenAds-Familie ist. Sieben der Apps können auch den Browser des Telefons öffnen, um zusätzlich Werbung anzuzeigen. Selbst wenn der Anwender die App von seinem Gerät entfernt, erscheinen die Anzeigen weiterhin. In den Bewertungen der Apps beschweren sich Nutzer über die unentwegte Werbung und die geringe Funktionalität der Spiele-Features.

"Kampagnen wie diese erreichen den Play Store, indem die Apps ihren wahren Zweck verschleiern oder, nachdem sie heruntergeladen wurden, schadhafte Funktionen langsam einführen. Es ist schwierig, Adware-Kampagnen zu verhindern, da die Akteure für jede App ein eigenes Entwicklerkonto verwenden. Obwohl Google ein zuverlässiger Partner bei der Entfernung schadhafter Apps ist, müssen die Nutzer wachsam bleiben, wenn sie neue Anwendungen auf ihren Geräten installieren und auf Anzeichen wie beispielsweise negative Kritiken und umfangreiche Zugriffsrechte achten, um schadhafte Anwendungen zu erkennen", erklärt Jakub Vávra, Bedrohungsanalyst bei Avast.

So können Anwender Adware-Apps erkennen

Adware ist eine Art von schadhafter Software, die einen Anwender mit übermäßiger Werbung innerhalb und außerhalb einer App bombardiert. Adware-Apps sind oft schwer zu erkennen, da sie häufig als Unterhaltungsanwendungen getarnt sind, wie zum Beispiel Spiele-Apps. Die Rezensionen für diese Apps fallen oft negativ aus und weisen auf übermäßige Werbung oder eine geringe Funktionalität der angeblichen App-Funktionen hin. Normalerweise bieten Entwickler solcher Apps nur eine App in ihrem Entwicklerkonto an, was einen Benutzer auf möglicherweise böswillige Absichten hinweisen könnte. Anwender sollten vor der Installation die Berechtigungen überprüfen, die die Anwendung benötigt, und aufmerksam die Nutzerbewertungen lesen, um nicht Opfer von Adware-Apps zu werden.

Das sind die am häufigsten heruntergeladenen Apps der HiddenAds-Familie:

Über Avast
Avast (LSE: AVST) ist ein weltweit führender Hersteller von digitalen Sicherheits- und Datenschutzprodukten und schützt über 400 Millionen Menschen online. Avast bietet Produkte unter den Marken Avast und AVG an, die Endanwender und Unternehmen mit einem der fortschrittlichsten Netzwerke zur Bedrohungserkennung weltweit vor Internetgefahren schützen. Dazu zählt auch der Schutz vor zunehmenden Gefahren für - und durch - das Internet der Dinge. Avast setzt maschinelle Lernverfahren und künstliche Intelligenz ein, um Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen und stoppen. Die digitalen Sicherheitslösungen von Avast für mobile Geräte, PCs oder Macs sind ausgezeichnet und von AV-Comparatives zertifiziert. Mehr unter:  www.avast.com
Pressekontakt 
Akima Media
Garmischer Str. 8
80339 München

Barbara Schrettle / Katharina Söltenfuß
Telefon +49 89 1795918-0

E-Mail avast@akima.de
Web www.akima.de
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