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25.11.2019 – 10:37

Avast

Pressemeldung: Umfrage von Avast zeigt - Dreiviertel der Deutschen fallen leicht auf gefälschte Webseiten herein

Pressemeldung: Umfrage von Avast zeigt - Dreiviertel der Deutschen fallen leicht auf gefälschte Webseiten herein
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Umfrage von Avast zeigt: Dreiviertel der Deutschen fallen leicht auf gefälschte Webseiten herein

- Weniger als ein Viertel der Befragten erkennen eine echte Login-Seite 
- 15 Prozent der Befragten waren bereits Opfer eines Phishing-Angriffs 
- Im Oktober 2019 verhinderte Avast über eine Million Phishing-Versuche in 
  Deutschland  

Prag/München, 25. November 2019 - Avast (LSE: AVST), ein weltweit führender Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten, hat in einer Online-Umfrage ermittelt, wie leicht Internetnutzer auf Phishing-Versuche hereinfallen. Dabei wurde den Teilnehmern ein Screenshot der echten Login-Seite der Telekom gezeigt sowie ein Screenshot einer gefälschten Version der Seite, wie sie von Hackern verwendet wird. Anschließend wurden sie gefragt, welche Version ihrer Meinung nach echt sei. 76 Prozent der Befragten entschieden sich für die Phishing-Version, während nur 24 Prozent den Screenshot der echten Login-Seite wählten.

Auf die Frage, ob die Teilnehmer jemals von einem Phishing-Betrug betroffen waren, stimmten 15 Prozent zu und 16 Prozent konnten es nicht mit Sicherheit ausschließen. Diejenigen, die bereits Opfer wurden, fielen am häufigsten auf E-Mail-Phishing herein (56 Prozent). 36 Prozent ließen sich von einer Phishing-Webseite und 22 Prozent von Telefon-Phishing täuschen. Zehn Prozent erkannten eine gefälschte SMS (Smishing) nicht (Mehrfachnennung möglich).

"Phishing gehört nach wie vor zu den häufigsten Angriffsmethoden, weil es den Cyberkriminellen ermöglicht, viele Menschen gleichzeitig hinters Licht zu führen. Mit sogenannten Social-Engineering-Tricks bringen sie Internetnutzer dazu, bestimmte Aktionen an ihrem Computer oder Smartphone durchzuführen. Denn es ist einfacher, eine Person zu täuschen, als sich in ein System zu hacken. Im Oktober 2019 haben wir bei 342.477 deutschen Anwendern 1.034.873 Phishing-Versuche verhindert", sagt Michal Salat, Threat Intelligence Director von Avast. "Das Problem ist, dass Phishing so viele Facetten hat. Es kann über Telefonanrufe, über Nachrichten - wie zum Beispiel SMS - und auch persönlich erfolgen, wobei Online-Phishing am häufigsten auftritt. Letzteres bedeutet, dass Phishing-Links, die bei den Nutzern als E-Mail mit seriös wirkendem Absender ankommen, zu unseriösen Webseiten führen. Sie können aber auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und WhatsApp in den Nachrichten und sogar in den Suchmaschinenergebnissen auftauchen."

Vier Tipps, um Phishing zu vermeiden:

- Virenschutz auf allen Geräten ist Pflicht. Antivirensoftware fungiert als 
Sicherheitsnetz und schützt Online-Nutzer

- Wenn Internetuser eine ungewöhnliche oder nicht vertrauensvoll wirkende E-Mail
von einer bekannten Person bekommen, sollten sie weder auf Links in der 
Nachricht klicken, Dateien herunterladen und öffnen noch auf die E-Mail 
antworten. Stattdessen sollten sie diese Person über einen separaten Channel 
kontaktieren, um sicherzustellen, dass die Nachricht tatsächlich von ihr stammt

- Nutzer sollten die URL einer Webseite nach Möglichkeit direkt in den Browser 
eingegeben und nicht kopieren und einfügen, um nicht auf eine betrügerische 
Webseite zu gelangen

- Das grüne HTTPS-Padlock in der URL-Leiste des Browsers bedeutet nicht 
unbedingt, dass eine Webseite vollkommen sicher ist. Auch wenn dies heißt, dass 
die Verbindung verschlüsselt ist, kann die Webseite trotzdem gefälscht sein. 
Nach Angaben von Avast sind sechs von zehn Phishing-Webseiten verschlüsselt, um 
Benutzer zu täuschen. Um festzustellen, ob die besuchte Seite seriös ist, 
sollten sich Nutzer die URL der jeweiligen Webseite genauer ansehen. Wenn diese 
beispielsweise Tippfehler enthält, die Domain-Endung falsch ist (etwa ".net" 
statt ".de") oder die Seite auffällige Designfehler enthält, ist die 
Wahrscheinlichkeit einer gefälschten Webseite hoch. 

Die Umfrage wurde von Toluna vom 13. November bis 17. November 2019 online unter 1.056 deutschen Anwendern durchgeführt.

Über Avast 
Avast (LSE:AVST) ist ein weltweit führender Hersteller von digitalen 
Sicherheitsprodukten und schützt über 400 Millionen Menschen online. Avast 
bietet Produkte unter den Marken Avast und AVG an, die Endanwender und 
Unternehmen mit einem der fortschrittlichsten Netzwerke zur Bedrohungserkennung 
weltweit vor Internetgefahren schützen. Dazu zählt auch der Schutz vor 
zunehmenden Gefahren für - und durch - das Internet der Dinge. Avast setzt 
maschinelle Lernverfahren und künstliche Intelligenz ein, um Bedrohungen in 
Echtzeit zu erkennen und stoppen. Die digitalen Sicherheitslösungen von Avast 
für mobile Geräte, PCs oder Macs sind ausgezeichnet und zertifiziert von VB100, 
AV-Comparatives, AV-Test, SE Labs und vielen mehr. www.avast.com 
Pressekontakt 
Akima Media
Garmischer Str. 8
80339 München

Barbara Schrettle / Katharina Söltenfuß
Telefon +49 89 1795918-0

E-Mail avast@akima.de
Web www.akima.de