Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Maschinenbau-Support selbstgemacht

Berger Maschinenfabrik. Foto: K. Malis
Berger Maschinenfabrik. Foto: K. Malis
Man könnte doch mal was zusammen machen….

Der Maschinenbau im Bergischen ist hochspezialisiert. Er hat sich analog zu den Produkten der Region entwickelt: Schneidwaren, Werkzeuge und Automotive. Das macht die Branche im Städtedreieck einzigartig. Und da ist noch etwas: Man beäugt sich nicht kritisch, sondern netzwerkt. Seit Jahren schon.

Es ist eine heterogene Gruppe, das Maschinenbau Netzwerk. Rund 20 kleine und größere Unternehmen in Remscheid, Solingen und Wuppertal haben sich für Austausch und Synergien zusammengefunden - vom Kleinbetrieb bis hin zum Unternehmen mit 250 Angestellten. Die Branchen: Maschinenbau, Metallverarbeitung, Sondermaschinenbau und Werkzeugbau.

Gemeinsames Marketing und sich gemeinsam informieren - das waren die ersten Gedanken, die die Netzwerkinitiatoren bewegt hat. Aber es steckt noch etwas anderes dahinter: Engagement füreinander, die Eigeninitiative, um Wege in die Zukunft zu gehen - das ist typisch und nahezu schon legendär für die Region Bergisches Städtedreieck.

Von Anfang an ging es darum, konkreten Support, konkrete Projekte zu koordinieren. Der reine Austausch - das war dem Netzwerk zu wenig, es sollte da greifen, wo es die Produktion erforderte. Ein Beispiel: der Austausch von Fachkräften. Kommt es zu Engpässen in Produktionsspitzen, kann ein Unternehmen Unterstützung anfordern.

Oder: der gemeinsame Einkauf! Maschinenelemente, Elektrokomponenten, Stahlteile oder auch Dienstleistungen. Wenn man das zusammen organisiert, bedeutet das deutliche Kosteneinsparungen.

Eine weitere Idee: Man könnte doch auch gemeinsam ausbilden! Durchläuft ein Azubi Abteilungen in unterschiedlichen Betrieben, vergrößern sich damit die Karrieremöglichkeiten.

Letztendlich geht es darum, die Mitglieder des Netzwerks strukturell besser aufzustellen und insbesondere kleinen Firmen bessere Möglichkeiten zu eröffnen: gemeinsam, synergetisch, konkurrenzfrei und damit nicht alltäglich.

Ein Netzwerk geht in die Lehre

Auch das machen sie gemeinsam: Unternehmer aus dem Maschinenbau Netzwerk gehen in die Uni - als Lehrende im Wahlfach Sondermaschinenbau. Auf diese Weise kommen sie mit potenziellem Nachwuchs in Kontakt: mit den Studierenden, die durch diese Spezialvorlesungen eine besonders praxisnahe Ausbildung bekommen. Der Zulauf zu der Vorlesungsreihe ist daher auch enorm: Knapp 60 Studierende waren im letzten Wintersemester dabei.

Die Idee zu diesem speziellen Vorlesungsangebot wurde zusammen mit der Bergischen Universität Wuppertal geboren. Jeder Unternehmer bringt sich mit einem Themenfeld in die Vorlesungsreihe ein. Die Praxisanteile sind hoch: Es gilt, in Seminararbeiten konkrete Problemstellungen aus der Unternehmenspraxis zu lösen. Alle Beteiligten wollen das Vorlesungsangebot durch das Maschinenbau Netzwerk auf alle Fälle verstetigen: eine gute Initiative, um die Fachkräfte von morgen in der Region zu halten.

Übrigens: Gemessen an der Zahl der Beschäftigten macht der Maschinenbau im Bergischen Städtedreieck 13,5 % aus, die Exportquote liegt bei 65 %.

Kontakt: Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Kölner Straße 8, 42651 Solingen, 0212 / 88 16 06 - 85,

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Kölner Str. 8, 42651 Solingen
 
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Fax  0212 / 88 16 06 - 66
kolkau@bergische-gesellschaft.de
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Gesellschafter: Die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal,
die Stadtsparkassen Remscheid, Solingen und Wuppertal
sowie die IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid.
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Andreas Mucke, 
Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal
Geschäftsführer: Uta Schneider, Stephan A. Vogelskamp
Prokuristin: Susann Link
Steuernummer: 128 / 5822 / 4255
Amtsgericht-Handelsregister: Wuppertal HRB 20689 



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