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29.06.2020 – 12:10

DKFZ Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Projekt "Fit in Gesundheitsfragen" Der Krebsinformationsdienst und das Life-Science Lab des Deutschen Krebsforschungszentrums machen Schule

Projekt "Fit in Gesundheitsfragen"  Der Krebsinformationsdienst und das Life-Science Lab des Deutschen Krebsforschungszentrums machen Schule
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Unterrichtsmaterialien zum Thema Krebs für die Sekundarstufen i und II. Mit dem Projekt Fit in Gesudheitsfrgen soll die Gesundheitskompetenz von Schülerinnen und Schülern gestärkt werden.

Deutsches Krebsforschungszentrum

in der Helmholtz-Gemeinschaft

29. Juni 2020 (jg)

Projekt „Fit in Gesundheitsfragen“: Der Krebsinformationsdienst und das Life-Science Lab des Deutschen Krebsforschungszentrums machen Schule

Krebs ist eine Volkskrankheit. Die Erkrankungszahlen steigen und es gibt kaum eine Familie, die nicht davon betroffen ist. Daher ist Krebs auch für Schülerinnen und Schüler ein Thema. Aber was wissen sie wirklich über diese Krankheit? Wissen Jugendliche, wie sie ihr persönliches Krebsrisiko senken können? Um die Gesundheitskompetenz der Kinder und Jugendlichen zu stärken, haben der Krebsinformationsdienst und das Life Science Lab des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Unterrichtsmaterialien zum Thema Krebs erstellt und bieten Lehrerfortbildungen

Jeder Zweite in Deutschland wird im Laufe seines Lebens selbst an Krebs erkranken, so dass fast jeder mit Erkrankungen im persönlichen Umfeld konfrontiert ist. Das betrifft auch Kinder und Jugendliche. Aktuell ist das Wissen über Krebs bei Schülerinnen und Schülern eher gering und die Erkrankung spielt im Unterricht eine untergeordnete Rolle. „Dies möchten wir ändern, denn Kenntnisse über Krebs, wie auch über die Möglichkeiten, sich bestmöglich zu schützen, gehen uns alle an“, so Dr. med. Susanne Weg-Remers, die Leiterin des Krebsinformationsdienstes am Deutschen Krebsforschungszentrum.

Vorbeugung, Entstehung und Behandlung von Krebs sind die großen krankheitsspezifischen Themenfelder. Diese werden ergänzt um gesellschaftlich ausgerichtete Inhalte, die sich mit dem Begriffspaar Krankheit und Gesundheit auseinandersetzen, das deutsche Gesundheitssystem erklären sowie beim Finden und Bewerten von Gesundheitsinformationen unterstützen. Die Materialien sind als Baukastensystem konzipiert, orientieren sich an den Lehrplänen und richten sich an die Sekundarstufen I und II aller allgemeinbildendender Schulen. Die notwendige didaktische Kompetenz bringen zwei naturwissenschaftlich orientierte Lehreinnen ein, die eigens für das Projekt eingestellt wurden. Neben Klassikern wie Arbeits- und Faktenblättern werden auch innovative, digitale Formate entwickelt. „Die technischen und digitalen Voraussetzungen in den Schulen sind zurzeit noch sehr unterschiedlich. Daher ist es uns wichtig, ansprechendes Material für die gesamte Bandbreite zur Verfügung zu stellen.“

Einige Lehrerfortbildungen wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Neben Referaten von Wissenschaftlern vom DKFZ und vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zu aktuellen Forschungsergebnissen stellen die Projekt-Mitarbeiterinnen ihre Unterrichtsmaterialien vor. Die Rückmeldung der Lehrkräfte war durchweg positiv, Thema wie Unterrichtsmaterialien stießen auf großes Interesse. Als Folge der COVID-19-Pandemie werden die meisten Veranstaltungen in diesem Jahr voraussichtlich online stattfinden. Das hat für die Lehrkräfte aber auch Vorteile, Zeit für die Anreise und tagesfüllende Präsenzprogramme entfallen. Weg-Remers: „Wir setzen auf gekürzte Online-Formate, die auch kurzfristig und bequem von zu Hause aus besucht werden können.“

Alle Informationen rund um das Projekt, Unterrichtsmaterialien zum Download und Fortbildungstermine finden Interessierte unter: https://www.dkfz.de/de/fit-in-gesundheitsfragen/index.php. Ein Newsletter ist in Planung, Anmeldung ist ab sofort möglich unter krebsinformationsdienst@dkfz.

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinn
en und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschl
and. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie
 Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien,
die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden,
mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behan
delt werden können.
Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte B
ürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.
Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nation
ale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden
, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsorti
um für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren f
ür Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben univer
sitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit d
er hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Sta
ndorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsfor
schung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verb
essern.
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und
zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helm
holtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. 
Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Sibylle Kohlstädt
Pressesprecherin
Kommunikation und Marketing
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2843
F: +49 6221 42 2968
E-Mail: S.Kohlstaedt@dkfz.de
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