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08.05.2020 – 12:10

DKFZ Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Evidenz und mehr - Das Buch des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums

Evidenz und mehr - Das Buch des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums
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Basierend auf der langjährigen Erfahrung des Krebsinformationsdienstes richtet sich das Buch an alle, die an der Versorgung von Krebspatienten beteiligt sind. Die Lektüre bietet Unterstützung bei der Beantwortung typischer und manchmal auch schwieriger Fragen von Krebspatienten und ihren Angehörigen.

Deutsches Krebsforschungszentrum

in der Helmholtz-Gemeinschaft

08. Mai 2020 (jg)

Evidenz und mehr: Was Patienten wissen möchten. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums stellt neues Buch vor

„Patientenzentrierte Information in der onkologischen Versorgung“ – so der Titel des Buches, das im Frühjahr 2020 beim Springer Verlag erschienen ist. Es richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige aller Gesundheitsberufe, die an der Versorgung von Krebspatienten beteiligt sind. Das Buch fasst die über Jahrzehnte gesammelten Erfahrungen des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums im Umgang mit individuellen Anfragen von Krebspatienten zusammen und bietet Unterstützung beim Beantworten typischer und manchmal auch schwieriger Fragen zu den für Patienten wichtigen Themen.

Eine Krebserkrankung wirft bei Betroffenen und Angehörigen viele Fragen auf – medizinische, persönliche, emotionale oder auch sozialrechtliche. Erfahrungsgemäß richten Krebspatientinnen und -patienten längst nicht alle Fragen an ihre behandelnden Ärzte – aus Scham, Angst, Rücksichtnahme oder Zeitdruck. Dennoch sind die Anliegen oft dringlich und stehen unausgesprochen im Raum. Das sind die Fragen, mit denen es der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums häufig zu tun hat. Sie spiegeln wider, welche Themen Krebspatienten bewegen und welche in der Versorgungspraxis zu wenig Berücksichtigung finden.

Die Buchbeiträge folgen den Fragen, die sich viele Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg durch die Krebserkrankung stellen. Illustriert anhand beispielhafter Anfragen werden ihre Bedeutung und praktische Relevanz für Patienten ebenso dargestellt wie die jeweilige gesicherte Datenlage. Außerdem werden Möglichkeiten für eine verständliche Kommunikation vorgeschlagen, die Bedürfnisse des Patienten berücksichtigt sowie befriedigende Antworten auch auf schwierige Fragen bietet. Ergänzt wird jedes Kapitel um weiterführende Informationen für Ärzte und Patienten und eine Literaturauswahl. Eine Einführung zu den Herausforderungen der Informationsvermittlung und Kommunikation in der Onkologie sowie eine Auswahl nützlicher Hinweise und Empfehlungen für die Suche und Bewertung von Informationen runden den Inhalt ab.

„Das Buch spiegelt die langjährigen Erfahrungen unseres Krebsinformationsdienstes im Umgang mit Patientinnen und Patienten wider und ist damit ein enorm wichtiger Beitrag für alle Belange der patientenzentrierten Kommunikation“, hebt Prof. Michael Baumann hervor, Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Professor Dr. Wolfgang Knauf, Vorstandsvorsitzender des Berufsverbands der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland e.V., sagt in seinem Geleitwort dazu: „Das Buch ist ein evidenzbasierter Ratgeber für den ärztlichen Umgang mit Patientenfragen und -anliegen und kommt damit auch unseren Patientinnen und Patienten sehr zugute.“ Auch Ralf Rambach, Mitglied des Vorstands der Deutschen Leukämie- & Lymphomhilfe, begrüßt das Buch als wertvolle Ergänzung und Unterstützung für Menschen, die beruflich Krebspatienten betreuen.

„Vor dem Hintergrund unserer über 30-jährigen Erfahrung steht für uns die Sichtweise der Patientinnen und Patienten im Zentrum. Oft ist diese eine andere als die ärztliche“, so die Herausgeberinnen des Buches, Andrea Gaisser und Dr. Susanne Weg-Remers. Objektiver Informationsbedarf und subjektive Bedürfnisse der Betroffenen sind nicht immer deckungsgleich. Das Team des Krebsinformationsdienstes wird in seiner täglichen Arbeit beidem gerecht und ist dabei gleichermaßen der wissenschaftlichen Evidenz, der Guten Praxis Gesundheitsinformation und der patientenzentrierten Kommunikation verpflichtet.

Die bibliographischen Angaben lauten wie folgt:

Andrea Gaisser, Susanne Weg-Remers (Eds.)

Patientenzentrierte Information in der onkologischen Versorgung - Evidenz und mehr

Springer-Verlag Berlin Heidelberg

1. Aufl. 2020, XXIII, 307 Seiten, 32 Abb., 39 Tabellen

Softcover ISBN: 978-3-662-60460-1

eBook ISBN: 978-3-662-60461-8

Fachkreise können den Krebsinformationsdienst Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr unter der Nummer 0800-430 40 50 oder unter der E-Mail kid.med@dkfz erreichen..

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.
Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.
Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. 

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