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19.02.2019 – 09:56

Pfizer Deutschland GmbH

Zecken weiter auf dem Vormarsch
Nach Zecken-Rekord 2018: Mit guter Vorsorge kann das Zeckenjahr 2019 kommen

Zecken weiter auf dem Vormarsch / Nach Zecken-Rekord 2018: Mit guter Vorsorge kann das Zeckenjahr 2019 kommen
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Berlin (ots)

Das neue Jahr ist nun ein paar Wochen alt und damit rückt auch die neue Zeckensaison näher. Laut Experten gab es im Jahr 2018 in Deutschland so viele Parasiten wie seit zehn Jahren nicht mehr. Auch wurde ein neuer Höchststand von Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Erkrankungen erreicht. Die FSME-Viren können durch Zecken auf Menschen übertragen werden. Da die Krankheit schwerwiegende Folgen haben kann, sollte man Zeckenstichen durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen vorbeugen.

Das Jahr 2018 war ein Zecken-Rekordjahr. "Einer der Gründe für das vermehrte Zeckenaufkommen liegt in den höheren Temperaturen der letzten Jahre, insbesondere an den milden Wintern", erläutert Zeckenexperte Prof. (a. D.) Dr. Jochen Süss, "denn Wetterbedingungen haben auf Wirtstiere und Zecken einen großen Einfluss." Im Februar wurde die Anzahl der sogenannten FSME-Risikogebiete durch das Robert Koch-Institut (RKI) um fünf neue Landkreise erweitert. In Deutschland gibt es damit nun 161 betroffene Landkreise, die primär in großen Teilen Bayerns, Baden-Württembergs sowie Teilen Südhessens, Sachsens und Thüringens liegen. Mit dem Emsland in Niedersachsen ist erstmals auch ein Landkreis in Norddeutschland betroffen.[1]

Höchststand der FSME-Fälle seit Beginn der Meldepflicht

Ein weiterer Rekord: Mit 583 FSME-Fällen[1] wurde im vergangenen Jahr auch ein neuer Höchststand seit Beginn der Meldepflicht im Jahr 2001 erreicht. FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems, die nicht mit Medikamenten behandelbar ist und schwere gesundheitliche Folgen haben kann. Daher sollte man die folgenden Vorsorgemaßnahmen gegen Zeckenstiche treffen: Das Tragen von heller, langer Kleidung erschwert den Blutsaugern zum einen den Zugang zur Haut und zum anderen sind die Tiere auf hellen Stoffen besser sichtbar und können entfernt werden, bevor sie zustechen. Um die Tiere auf Abstand zu halten, sollte man sich auch regelmäßig mit insektenabweisenden Sprays, sogenannten Repellents, einsprühen. Ein Absuchen des Körpers nach jedem Aufenthalt in der Natur hilft, Zecken schnellstmöglich zu entfernen. Zusätzlich kann eine Impfung dazu beitragen, das Risiko einer FSME-Erkrankung durch einen Zeckenstich zu verringern. Der mehrjährige Impfschutz wird durch drei Einzelimpfungen aufgebaut. Damit dieser rechtzeitig zum Frühling besteht, sollte optimalerweise bereits im Winter mit den Impfungen begonnen werden. Aber auch kurzfristig lässt sich noch ein Impfschutz aufbauen.

Zecken sind bereits ab 7 Grad Celsius aktiv

Bei niedrigen Temperaturen fallen Zecken in Winterstarre. Sobald die Temperaturen jedoch an mehreren Tagen hintereinander mehr als 7 Grad Celsius erreichen, werden sie aktiv und machen sich auf die Suche nach potenziellen Wirten. Welche Auswirkungen die Temperatur auf die Tiere hat, zeigt sich auch durch das erstmalige Auffinden von Einzelexemplaren der Hyalomma-Zecke im ungewöhnlich warmen deutschen Sommer 2018. Die auch als Tropenzecke bekannte Art war bisher primär in Afrika heimisch. Doch egal ob heimische oder eingewanderte Zeckenarten, mit den Vorsorgemaßnahmen kann man nie früh genug starten.

Informationen rund um Zecken und die optimale Vorsorge: www.zecken.de

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Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, können sich viele Dinge für sie verändern - ein oft schwieriger Weg beginnt. Mehr als 10.000 Forscher und etwa 97.000 Mitarbeiter arbeiten bei Pfizer daran, Menschen auf diesem Weg zu unterstützen. Sie entwickeln, produzieren und vertreiben innovative Medikamente und Impfstoffe sowie einige der weltweit bekanntesten rezeptfreien Produkte.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Gesamtumsatz von 52,5 Milliarden US-Dollar. In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit rund 2.500 Mitarbeiter an drei Standorten: Berlin, Freiburg und Karlsruhe.

[1]Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin vom 14. Februar 2019 / Nr. 7 (letzter Zugriff: 14.02.2019)

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