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Pressemitteilung: Beginn der Bauarbeiten am neuen Sitz der Else Kröner-Fresenius-Stiftung

Pressemitteilung: Beginn der Bauarbeiten am neuen Sitz der Else Kröner-Fresenius-Stiftung
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Seit Anfang Juli werden die Anbauten der Villa Victoria abgebrochen

Bad Homburg v.d. Höhe, 12. Juli 2022 – Knapp ein Jahr nach der Vorstellung der Pläne zum Umbau der Villa Victoria als neuen Sitz der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) hat der Abbruch der Anbauten von 1954 und 1979 begonnen. Zudem sind die Antragsplanungen für den Neu- und Umbau abgeschlossen und wurde der Bauantrag bei der Stadt Bad Homburg eingereicht.

Für die in den letzten Jahren personell stark gewachsene Stiftung wird ein neues Verwaltungsgebäude entstehen – mit der alten Villa und ihrer Fassade aus dem Jahr 1903 sowie einem modernen Anbau. Zentrum des Hauses wird das über eine Dachverglasung belichtete Treppenhaus sein, das als Begegnungs- und Kommunikationsraum für die Stiftungsarbeit angelegt ist.

„Wir sind erleichtert, dass es jetzt losgeht“, äußert Prof. Dr. Michael Madeja, Vorstandsvorsitzender der EKFS. Vieles habe länger gedauert, weil die Villa Victoria sich in einem desaströsen baulichen Zustand gezeigt habe. „Vor allem die Innenwände wurden bereits schlecht und mit der Absicht der Kostenersparnis gebaut und die Eingriffe ab 1954 haben das Gebäude so stark zerstört, dass allein über 90 Prozent der Innenwände nicht mehr tragfähig sind.“ Um zu dieser Feststellung zu kommen, wurde in den vergangenen Monaten der gesamte Putz von den Wänden entfernt. Die Erkenntnisse zur Bausubstanz haben schließlich erzwungen, dass die Planungen des Architekturbüros schneider+schumacher mehrfach überarbeitet werden mussten.

Das beantragte Konzept sieht nun vor, dass die Innenwände und Decken orts- und formgleich mit modernen Baustoffen ersetzt werden, sodass das Gebäude von innen her eine neue tragende Konstruktion bekommt, die zudem die Außenwände stabilisiert. „Wir schätzen die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Homburg und dem Landesamt für Denkmalpflege und hoffen auf die baldige Baugenehmigung,“ betont Prof. Dr. Madeja.

Auch bei der Vorbereitung des Abbruchs der Anbauten der Villa Victoria hat es Unerwartetes gegeben: An zahlreichen Stellen wurde Asbest nachgewiesen, sodass eine aufwändige Asbestsanierung vor allem des gekachelten Badbereiches erforderlich wurde. „Natürlich ist klar, dass in einem alten Haus viele Schäden vorhanden sein können, aber das Ausmaß und die Schadstoffbelastung, die stark durch die Modernisierungen und die Anbauten der Jahre 1954 und 1979 entstanden sind, war für uns schon sehr überraschend.“

Den Zeitplan, Ende des Jahres 2023 einzuziehen, hat die Stiftung noch nicht aufgegeben. Sie hofft, dass es jetzt keine weiteren Verzögerungen mehr gibt. „Mehr als die geänderte Planung macht mir der Ukrainekrieg Sorgen, denn die Entwicklung der Baukosten, aber auch das Einhalten der Liefertermine ist nicht mehr abzuschätzen.“

Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) – Forschung fördern. Menschen helfen.
Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt humanitäre Projekte. Bis heute hat sie rund 2.300 Projekte gefördert. Mit einem jährlichen Fördervolumen von aktuell über 60 Millionen Euro ist sie die größte Medizin fördernde Stiftung Deutschlands. Weitere Informationen finden Sie unter:  www.ekfs.de
Pressekontakt
Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Bianka Jerke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: + 49 6172 8975-24
E-Mail:  b.jerke@ekfs.de
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