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Uraufführung: TRANSIT – Besuch aus einer alternativen Gesellschaft

Uraufführung: TRANSIT – Besuch aus einer alternativen Gesellschaft
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Mit der geschichtenerzählenden Rauminstallation TRANSIT hat am 28. April ein narrative space der Künstlerin Mona el Gammal und ihres Teams seine Uraufführung auf dem Vorplatz des Futuriums. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit einer alternativen Gesellschaft und der künftigen Gestaltung des lokalen und globalen Zusammenlebens. Bis zum 10.6. haben Besucher*innen die Möglichkeit, TRANSIT zu besuchen. Tickets sind auf der Website des Futuriums erhältlich.

Wie aus dem Nichts tauchten in der Nacht zum 13. April die Wissenschaftler*innen Ava und Shevek mit ihrem Vehikel auf dem Vorplatz des Futuriums auf und geben an, aus einer anderen Gesellschaft zu kommen. Unsere Vorstellungen von Besitz und Grenzen scheinen für sie nicht relevant … Eingebettet in eine Rahmengeschichte erleben die Besucher*innen einen Möglichkeitsraum, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse um fiktive Elemente erweitert werden und sich die subjektiven Positionen der Wissenschaftler*Innen Ava und Shevek entfalten.

Dabei stehen Themen wie globale Bewegungsfreiheit, alternative Grenz- und Mobilitätskonzepte und Fragen der Teilhabe am Prozess demokratischer Gestaltung im Fokus.

In TRANSIT tauchen die Teilnehmer*innen in ein Zukunftsszenario ein, das Reflexionsräume hinsichtlich der Entwicklung unserer globalen Gesellschaft öffnet, alternative Wege anbietet und dadurch die Diskussion von der Kritik zur Lösungssuche begleitet.

Die intrafiktionale Website www.commontransformation.com/ gibt den Besucher*innen die Möglichkeit, die Geschichte über den Präsentationszeitraum hinaus zu verfolgen, Inhalte über Texte und Podcasts abzurufen und die Beiträge zu kommentieren.

TRANSIT ist ein Projekt von Mona el Gammal, gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung / BpB und in Zusammenarbeit mit dem Futurium.

Über Mona el Gammal:

Mit TRANSIT schreiben Mona el Gammal und ihr Team ein Zukunftsszenario fort, das sie 2013 mit HAUS//NUMMER/NULL (Kölner Theaterpreis, 2014 Stückemarkt Theatertreffen) und der dystopischen Erzählung eines Überwachungskapitalismus begannen.

2016 führten sie die Besucher*innen zu der Widerstandsgruppe RHIZOMAT (Eröffnung Immersion Berliner Festspiele) und setzten die Geschichte zwischen Dystopie und Utopie fort.

Diese verarbeiteten Sie in den medienkritischen Arbeiten RHIZOMAT VR (in Zusammenarbeit mit Arte/ZDF, Berliner Festspielen und INVR.) und der Performance Installation „Department for Standard Examinations“ (u.a. Geneva International Film Festival, Ludwig Forum Aachen).

Mit TRANSIT wenden sie sich nun möglichen Antworten auf brennende gesellschaftliche Fragen zu und lassen die Besucher*innen eintreten in den Entwurf einer alternativen Gesellschaft.

Mona el Gammal wurde 1986 in Bochum geboren, lebt heute in Köln.

Sie studierte Szenografie und entwickelt seit 2006 Narrative Spaces - Geschichtenerzählende Raum- Soundinstallationen.

Das Werk der Szenografin und Regisseurin ist politisches Theater in einer ungewöhnlichen Form: mit ihrem Team erschafft sie Parallelwelten, die die Zuschauer*innen aufnehmen und zu Protagonist*innen in Zukunftsszenarien machen. Ihr »HAUS//NUMMER/NULL« gewann 2013 den Kölner Theaterpreis und wurde 2014 beim Stückemarkt des Theatertreffens Berlin wiederaufgeführt. Mit »RHIZOMAT« knüpfte Mona el Gammal daran an und erzählte 2016 (Eröffnung „Immersion“ Berliner Festspiele) vom Widerstand und der Forschung an alternativen Gesellschaftsentwürfen. Ausgehend von dieser Arbeit entwickelte sie die Virtual Reality Experience »RHIZOMAT VR« (u.a. Martin-Gropius-Bau Berlin, SXSW Austin Texas, CPH:DOX, Kopenhagen, CHOCFestival Tokio) und die Performance-Installation „Department for Standard Examinations“ (Geneva International Film Festival, 2017, Weltkunstzimmer Düsseldorf 2018, Ludwig-Forum-Aachen 2019) in denen sie sich kritisch mit dem digitalen Medium „VR“ auseinandersetzt. Sie arbeitete u.a. mit La Fura dels Baus, RUHR2010 und ARTE / ZDF. 2013-16 Zusammenarbeit mit SIGNA als Teil der künstlerischen Leitung als Set- und Kostümbildnerin sowie Performerin für großformatige Performance-Installationen (u.a. SchauspielHaus Hamburg, Volksbühne Berlin). 2016 Theaterpreis Hamburg (Rolf Mares Award) in der Kategorie „Herausragendes Bühnenbild“. Jurymitglied u.a. 2017 für den Stückemarkt Theatertreffen Berlin und das Geneva International Film Festival.

Über das Futurium:

Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte. Hier dreht sich alles um die Frage: Wie wollen wir leben? In der Ausstellung können Besucher*innen viele mögliche Zukünfte entdecken, im Forum gemeinsam diskutieren und im Futurium Lab eigene Ideen ausprobieren. Schon heute wissen wir: In der Zukunft müssen wir große Herausforderungen bewältigen. Wie können wir den Klimawandel in den Griff bekommen? Welche Technologien wollen wir künftig nutzen? Dient uns die Technik – oder wir ihr? Wie wollen wir als Gesellschaft zusammenleben – gibt es Alternativen zum „Höher-Schneller-Weiter“? Zukunft entsteht auch durch unsere Entscheidungen und unser Handeln in der Gegenwart. Das im September 2019 eröffnete Futurium in Berlin möchte deshalb alle Besucher*innen dazu ermutigen, sich mit Zukunft auseinanderzusetzen und Zukunft mitzugestalten.

Weitere Informationen und Tickets unter

https://futurium.de/de/veranstaltung/transit-1/transit

Pressekontakt Futurium:
Monique Luckas
Leiterin Kommunikation
Futurium gGmbH
Alexanderufer 2, 10117 Berlin public.relations@futurium.de
www.futurium.de
Futurium gGmbH
Handelsregister Amtsgericht Charlottenburg HRB 167633 B
Geschäftsführung: Dr. Stefan Brandt, Nicole Schneider
Aufsichtsratsvorsitzender: Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas