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Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) gGmbH

PM: „Die Klimakrise erfordert schnellere Genehmigungen erneuerbarer Energien“ – BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter zu Gast im KNE-Podcast

„Die Klimakrise erfordert schnellere Genehmigungen erneuerbarer Energien“ – BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter zu Gast im KNE-Podcast

Berlin, 16. August 2021

„Angesichts der Klimakrise brauchen wir einen deutlich schnelleren Ausbau aller erneuerbarer Energien und eine Verkürzung von Genehmigungsverfahren. Bis Herbst erwarten wir daher klare Ergebnisse, was die Vereinheitlichung von Naturschutzstandards beim Ausbau der Windenergie betrifft. So bekommen wir mehr Verlässlichkeit für den Naturschutz und mehr Planungssicherheit für die Branche“, erklärt Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) in einer neuen Folge des Podcasts „Naturschutz und Energiewende“. Im Gespräch mit Dr. Torsten Raynal-Ehrke, Direktor des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende (KNE) und KNE-Geschäftsführer Michael Krieger geht es um die Frage, wie Klima- und Artenschutz versöhnt werden können – und um die Person hinter der Präsidentin.

„Klimaschutz steht nicht über anderen Themen, ist aber von zentraler Bedeutung und muss mit anderen Politikbereichen viel stärker verwoben werden“, so die frühere Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und ehemalige Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes. Der Dialog zwischen Naturschutz und Energiewende sei heute besser geworden. Mitunter gerate die sachliche Frage jedoch aus dem Fokus und der Naturschutz werde von Gegnern der Energiewende für ihren Protest instrumentalisiert. Daher brauche es verbindlichere und standardisierte Kenngrößen im Rahmen der Genehmigungsverfahren.

Um die Ziele des Klimaschutzgesetzes zu erfüllen, müsse der Anteil erneuerbarer Energien im Stromsektor nach Berechnungen des BEE bis 2030 auf 80 Prozent steigen.

Von der nächsten Bundesregierung erwartet Peter, dass der Ausbau aller erneuerbaren Energien deutlich beschleunigt und ein integrierter Plan für die bürgernahe Energiewende vorgelegt wird – vom Netzausbau über die Flächenausweisung bis zur Energiewende im Wärme- und Mobilitätssektor. Auch die Bundesländer seien in der Pflicht, ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten und landespolitische Hürden zu beseitigen.

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Das 2016 gegründete Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) ist eine von der Umweltstiftung Michael Otto getragene und vom Bundesumweltministerium finanzierte Einrichtung. Zweck der gemeinnützigen GmbH ist die Unterstützung einer naturverträglichen Energiewende vor Ort. Das KNE bietet Beratung und umfangreiche Fachinformationen an, es organisiert Dialog und Austausch, und vermittelt, wenn es beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu Konflikten kommt, speziell ausgebildete Mediatorinnen und Mediatoren.

Anke Ortmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende KNE gGmbH
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T.: +49 (0) 30 – 7673738-12
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Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Geschäftsführung der KNE gGmbH und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die KNE-Geschäftsführung beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen

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