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Direct-to-Garment: Geschichte textiler Druckverfahren

Direct-to-Garment: Geschichte textiler Druckverfahren
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T-Shirts mit bunten Motiven, Fotos auf Pullovern, Logos auf Berufskleidung und dergleichen mehr: Heute ist es ganz normal, dass Textilien mit den unterschiedlichsten Grafiken personalisiert werden können. Grundlage dafür sind moderne Veredelungsverfahren wie der Textildirektdruck, die eine kreative Bemusterung ermöglichen. Während die individuelle Gestaltung von Kleidungsstücken mittlerweile gang und gäbe ist, war sie früher ein Zeichen von Wohlstand und hohem Status. Von Modemetropolen wie Berlin bis in die ganze Welt durchlief der Textildirektdruck eine jahrhundertelange Entwicklung, bis er sich als erschwingliches Verfahren etablierte.

Eine über Jahrhunderte perfektionierte Technik

Die Wurzeln der Textilveredelung und des Direktdrucks können bis in die frühe Antike zurückverfolgt werden. Schon damals wurden Stoffe mit Pigmenten eingefärbt, die aus natürlichen Quellen wie Blumen, Mineralien oder Ruß gewonnen wurden. Besondere Farben wie Blau waren teuer, da sie aus seltenen Gesteinen in einem aufwendigen Verfahren hergestellt wurden. Auch deshalb waren bestimmte Stofftöne nur für die Oberschicht bestimmt. Dabei hatte jede Kultur ihre eigenen Methoden, um Textilien zu färben. So wurden im Rahmen des internationalen Handels nicht nur Waren, sondern auch technisches Wissen ausgetauscht.

Die Geschichte des Textildirektdrucks ist eng mit dem Schablonieren verwandt, welches aus dem ostasiatischen Raum stammt. Dank wasserundurchlässiger Schablonen aus behandeltem Papier konnte das ausgeschnittene Motiv sauber auf den Trägerstoff übertragen werden. Eine weitere Methode, die im mittelalterlichen Europa zum Einsatz kam, war der Zeugdruck. Hierfür wurden ornamentale Muster in sogenannte Holzmodeln eingeschnitzt. Diese wurden anschließend mit Farbe bedeckt und auf das Textil gepresst. Je mehr Farben gewünscht waren, desto mehr Holzmodeln mussten geschnitzt werden. Ein Prinzip, das dem Siebdruck ähnelt. Im 19. Jahrhundert popularisiert, kommen bei dieser Technik Siebe zum Einsatz. Auch hier muss für jede einzelne Farbe ein Sieb erstellt werden. Mit der voranschreitenden Industrialisierung konnte der Druck nicht nur schneller umgesetzt werden, sondern auch kostengünstiger.

Von Handarbeit zu automatisiertem Textildirektdruck

Über Zeit setzte sich der Siebdruck – neben klassischen Stickereien – weltweit als primäres Veredelungsverfahren für Kleidungsstücke durch. Einer der wichtigsten Modestandorte war dabei der Berliner Hausvogteiplatz. Hier ließen sich zahlreiche Konfektionäre nieder und fertigten neben Maßarbeiten auch Kleidung in günstigerer Massenproduktion an. Durch die technischen Fortschritte des zwanzigsten Jahrhunderts entstanden weitere Veredelungstechniken wie der digitale Textildirektdruck, auch Direct-To-Garment genannt. Die computergesteuerte Automatisierung hat die Bemusterung noch effizienter gemacht, wodurch nun auch kleinste Auflagen kostengünstig realisierbar sind.

Einer der größten Vorteile des digitalen Textildirektdrucks liegt darin, dass keine Schablonen oder Siebe vorgefertigt werden müssen. Dahingehend sind die Einrichtungskosten vergleichsweise niedrig oder fallen vollständig weg. Lediglich eine Druckdatei ist notwendig, mit der alle notwendigen Informationen zum Druck an die Maschine weitergegeben werden. In Sachen Konfiguration, Beratung und Qualitätssicherung bleibt die menschliche Komponente natürlich weiterhin wichtig. Die erfahrenen Textilprofis von MACH DEINS DRAUS aus Berlin stehen Kunden deshalb bei der Wahl der passenden Veredelungstechnik sowie der Umsetzung individueller Kleidungsstücke mit Rat und Tat zur Seite.

MACH DEINS DRAUS GmbH
Wilhelm-von-Siemens Straße 23
12277 Berlin

Tel.: 030 208479240    
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