Das könnte Sie auch interessieren:

Die neuen Fiat "120th" Sondermodelle 500, 500X und 500L

Frankfurt (ots) - - Die neuen "120th" Sondermodelle 500, 500X und 500L von Fiat: Elegant und gut vernetzt ...

Startschuss für den PR-Bild Award 2019: news aktuell sucht die besten PR-Fotos des Jahres

Hamburg (ots) - Ab sofort können sich Unternehmen, Organisationen und Agenturen unter ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von MDR Exklusiv-Meldung

15.02.2019 – 10:27

MDR Exklusiv-Meldung

MDR-Magazin "Umschau" zu neuem Beratungsangebot der VZ Sachsen zur Zinsberechnung von Prämiensparverträgen ab 15.2.2019

Leipzig (ots)

Verbraucherzentrale Sachsen: 150 Sparverträge in Prüfung - fast alle mit falschen Zinsberechnungen

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat bislang 150 Prämiensparverträge mit variabler Verzinsung in Prüfung und fast alle weisen falsche Zinsberechnungen aus. "Wir haben alle diese Fälle an Kreditsachverständige weitergegeben und man kann sagen, dass im Durchschnitt ein vierstelliger nachträglicher Zinsanspruch entstanden ist und dass die Verbraucher diesen Betrag auch zurückfordern können", erklärt Madlen Müller, Finanzberaterin der Verbraucherzentrale Sachsen, gegenüber dem MDR-Magazin "Umschau". Die VZ Sachsen startet heute ein umfassendes Beratungsangebot für Sparer mit solchen langfristigen Sparverträgen: Für 85 Euro kann man seine Unterlagen und Berechnungen dort prüfen lassen. Die Verbraucherzentrale hatte im Zuge der vorzeitigen einseitigen Kündigungen jener Verträge durch einige Sparkassen in Stichproben auch gleich die Zinsberechnungen überprüft. Madlen Müller: "Generell kann es sich um alle Banken und Kreditinstitute handeln, die langfristige Sparverträge mit einer variablen Grundverzinsung anbieten oder angeboten haben. Momentan liegt der Schwerpunkt aus unserer Sicht aber bei den Sparkassen, genauer gesagt beim Produkt 'Prämiensparen flexibel', denn hier hatten die Verträge in aller Regel eine variable Grundverzinsung und diese gilt es nachzuprüfen." Betroffene Verbraucher erhalten nach der Prüfung ein Gutachten eines Kreditsachverständigen. "Dieses Gutachten können die Sparer dann direkt an ihre Sparkasse schicken. Darin ist detailliert festgehalten, worauf sich dieser Zinsanspruch stützt. Und dann muss die Reaktion der Sparkasse abgewartet werden," so Müller. Das MDR-Magazin "Umschau" hatte bereits am 5. Februar 2019 über den Fall eines Sparers aus Zwickau berichtet, bei dem rund 7.000 Euro nachträglicher Zinsanspruch berechnet worden sind.

Unter Angabe der Quelle sofort frei

"Umschau", dienstags, 20.15 Uhr, MDR-Fernsehen www.mdr.de/umschau | http://facebook.com/MDRumschau

Pressekontakt:

MDR, Redaktionsleiter Wirtschaft und Ratgeber, Achim Schöbel,
Tel.: (0341) 3 00 45 08

Original-Content von: MDR Exklusiv-Meldung, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von MDR Exklusiv-Meldung
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung