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09.09.2020 – 11:20

Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH

Mit Bundesmitteln wird Netzwerkgründung Energie- und Ressourceneffizienz möglich

Mit Bundesmitteln wird Netzwerkgründung Energie- und Ressourceneffizienz möglich
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Der Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) freut sich über eine Förderzusage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (KSI). Durch die Förderung in Höhe von mehr als 200.000 Euro wird die Gründung des Netzwerks "Energie- und Ressourceneffizienz Kommunaler Abwasserbetriebe für die Region Eifel/Mosel/Hunsrück" möglich. Das Netzwerk wird inhaltlich mitgetragen vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF), den kommunalen Spitzenverbänden im Land und der Energieagentur Rheinland-Pfalz.

Der Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) freut sich über eine Förderzusage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (KSI). Durch die Förderung in Höhe von mehr als 200.000 Euro wird die Gründung des Netzwerks "Energie- und Ressourceneffizienz Kommunaler Abwasserbetriebe für die Region Eifel/Mosel/Hunsrück" möglich. Das Netzwerk wird inhaltlich mitgetragen vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF), den kommunalen Spitzenverbänden im Land und der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Ziel der am Netzwerk beteiligten Unternehmen ist, mit nachhaltigem Handeln zur Erreichung der Umweltziele der Agenda 2030 beizutragen. Die Organisation und Sachverwaltung der Fördermittel übernimmt als Antragsteller der DWA Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Netzwerks am 9. September 2020 in Trier schließen der DWA-Landesverband und die Energieagentur Rheinland-Pfalz eine Vereinbarung ab, um künftig gemeinsam an der Stärkung des Klimaschutzes zu arbeiten.

Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde

Im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung haben sich die Vereinten Nationen im Jahr 2015 auf 17 Nachhaltigkeitsziele mit 169 Zielvorgaben geeinigt. Bei zehn der 17 sogenannten Sustainable Development Goals (SDG) können Kommunen und Werke in Rheinland-Pfalz durch gemeinsames und abgestimmtes Handeln zur Erreichung der Umweltziele beitragen.

Im Sinne des Grundsatzes "global denken - lokal handeln" haben sich nun neun kommunale Eigenbetriebe in der Region Eifel / Mosel / Hunsrück zu einem Netzwerk verbunden: Die Stadtwerke Bitburg, die Südeifelwerke Irrel AöR sowie Verbandsgemeindewerke in Kelberg, Konz, Maifeld in Polch, Prüm, Schweich, Ulmen und Zell wollen durch gemeinschaftliches Vorgehen Nachhaltigkeitsziele wie das Recht auf sauberes Wasser, bezahlbare und saubere Energie und nachhaltige Städte und Gemeinden unterstützen und sich für eine lebenswerte Umwelt einsetzen.

Ziel der Netzwerkarbeit ist es, in der engen regionalen Zusammenarbeit die Zukunftsaspekte der Energie- und Ressourcenoptimierung bei steigenden (Wasser-)Reinigungskosten zu analysieren, Lösungen zu finden und diese gemeinsam und zeitnah umzusetzen. Darüber hinaus gewährleistet das Netzwerk eine fachliche und organisatorische Unterstützung für alle Netzwerkteilnehmer.

Neben dem Erfahrungsaustausch sind vor allem die Entwicklung, Umsetzung und das Monitoring konkreter Maßnahmen Ziel und Zweck des Netzwerks. Aktivitäten zur Energiewende und zum Klimaschutz begleitet die Energieagentur Rheinland-Pfalz als kompetenter Dienstleister.

Kooperationspartner bündeln ihre Kräfte

Im Rahmen der Gründungsveranstaltung des Netzwerks "Energie- und Ressourceneffizienz Kommunaler Abwasserbetriebe für die Region Eifel / Mosel / Hunsrück" unterzeichneten Peter Lubenau, Vorsitzender des DWA-Landesverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland (HRPS) und Michael Hauer, Geschäftsführer Energieagentur Rheinland-Pfalz, einen Vertrag zur gemeinsamen Vorgehensweise. Ziel der Partner ist es, die Kräfte zu bündeln und umfassend über die Potenziale und Chancen der Energiewende im Bereich Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall zu informieren sowie zielführende Projekte anzustoßen und zu begleiten. Dies soll über eine enge Zusammenarbeit der Energieagentur Rheinland-Pfalz und des DWA-Landesverbandes HRPS geschehen und indem die Expertise beider Partner, beispielsweise in gemeinsame Projekte, einfließt.

Umweltstaatssekretär Thomas Griese bedankte sich bei allen Beteiligten für die Gründung des Energie- und Ressourceneffizienz-Netzwerks der kommunalen Abwasserbetriebe in der Region Eifel/Mosel/Hunsrück und des Landesverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. sowie der Energieagentur Rheinland-Pfalz: "Kläranlagen sind einerseits einer der größten Stromverbraucher von Kommunen - andererseits sind sie Klimaschützer, wenn sie bei der Abwasserreinigung durch Klärschlammfaulung, also Biogasproduktion, sowie durch Photovoltaik und teilweise auch durch Wasserkraft oder Windkraft erneuerbare Energie erzeugen. Die Reduzierung des Energieverbrauches und die erneuerbare Eigenstromerzeugung kommunaler Kläranlagen hat das rheinland-pfälzische Umweltministerium alleine seit 2018 mit 14,6 Millionen Euro gefördert. Zudem unterstützen wir innovative Projekte zur Spurenstoffreduzierung, bei denen durch Elektrolyseanlagen auf Kläranlagen Sauerstoff und grüner Wasserstoff produziert werden, wie dies zum Beispiel in Mainz geplant ist."

DWA hat rund 14.000 Mitglieder in Deutschland

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. befasst sich mit allen übergreifenden Abwasser-, Wasser- und Abfallfragen. Sie setzt sich intensiv für die Förderung einer nachhaltigen Wasser- und Abfallwirtschaft sowie die Berufsbildung und Wissenschaft ein. Als politisch und wirtschaftlich unabhängige Organisation arbeitet sie fachlich auf dem Gebiet Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall und Bodenschutz. Die DWA ist zugleich Regelsetzer und Bildungsträger. In Europa ist die DWA die mitgliederstärkste Vereinigung auf diesem Gebiet und nimmt durch ihre fachliche Kompetenz bezüglich Normung, Bildung und Information der Öffentlichkeit eine besondere Stellung ein. Die rund 14.000 Mitglieder deutschlandweit repräsentieren Fachleute und Führungskräfte aus Kommunen, Hochschulen, Ingenieurbüros, Behörden und Unternehmen. Das Streben nach Energieeffizienz findet sich in allen Handlungsfeldern und ist ein zentrales Thema der DWA in Rheinland-Pfalz.

Energieagentur Rheinland-Pfalz bringt Expertise zu Energiewende und Klimaschutz ein

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz unterstützt als kompetenter Dienstleister Kommunen und ihre Bürger sowie Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Umsetzung von Aktivitäten zur Energiewende und zum Klimaschutz. Sie wurde 2012 als Einrichtung des Landes gegründet und informiert unabhängig, produkt- sowie anbieterneutral.

Die Landesenergieagentur bringt in Netzwerken ihre Fachexpertise ein, verbunden mit den Zielen einer Verringerung des Energiebedarfs, einer Steigerung der Eigenenergieerzeugung und einer CO2-Reduzierung. Im neu gegründeten Netzwerk berät sie beispielsweise zu Möglichkeiten der Effizienzsteigerung, der Verbesserung des Wirkungsgrades in Blockheizkraftwerken, der Verbesserung der Energieausbeute aus Klärschlamm, der Eigenstromerzeugung durch Klärschlammvergasung und -verbrennung sowie der sonstigen Nutzung erneuerbarer Energien.

Presseanfragen:

Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH

Dagmar Schneider / Pressesprecherin

Telefon: 0631 / 34371 - 158

E-Mail: dagmar.schneider@energieagentur.rlp.de

Informationen über die Energieagentur Rheinland-Pfalz im Internet:

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