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MINT-EC-Camp „Zukunft Werkstoffe“ in Goslar: Schülerinnen und Schüler entdecken zukunftsträchtiges Berufsfeld

MINT-EC-Camp „Zukunft Werkstoffe“ in Goslar: Schülerinnen und Schüler entdecken zukunftsträchtiges Berufsfeld
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Goslar, 21.09.2021. In diesem Jahr bietet das MINT-EC-Themencluster „Zukunft Werkstoffe“ wieder ein mehrtägiges Forschungscamp für Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC an. Die 12 Jugendlichen erhalten Einblicke in zukunftsträchtige Studien- und Berufsfelder, wie beispielsweise in die Materialprüfung. In diesem Jahr findet das MINT-EC-Camp „Zukunft Werkstoffe – Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen seit Jahrhunderten“ in Kooperation mit dem MINT-EC-Themencluster Zukunft Werkstoffe, der MINT-EC-Netzwerkschule Christian-von-Dohm-Gymnasium, der TU Clausthal und dem Bergwerksmuseum Rammelsberg statt.

Die Entdeckung neuer Werkstoffe forciert neue technische Möglichkeiten und somit Fortschritt. Gleichzeitig muss jede Arbeit mit Werkstoffen von einer verlässlichen Werkstoffprüfung begleitet werden. Dieser Dreiklang bildet den Rahmen für das MINT-EC-Camp „Zukunft Werkstoffe – Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen seit Jahrhunderten“ in Goslar.

Die Region Goslar und der Oberharz blicken auf eine über 1000-jährige Bergbaugeschichte zurück und sind geprägt von der Gewinnung und Aufarbeitung neuer Rohstoffe. Die Herkunft von Kupfer in der Bronzezeit lässt sich europaweit auf die Kupfergruben am Rammelsberg bei Goslar zurückführen, weswegen sie auch als technisches Weltkulturerbe anerkannt ist. Die Geschichte der Region und des Bergbaus lernen die Teilnehmenden während einer Exkursion zum Bergwerksmuseum Rammelsberg kennen.

An der Technischen Universität stehen die Erprobung neuer Werkstoffe und die Rohstoffrückgewinnung im Fokus. Die Gruppe wird das Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik (IFAD) besuchen. Dort beschäftigt man sich unter anderem mit dem Recycling von Elektro(nik)geräten und mit der Aufbereitung von Rückständen aus dem Bergbau. Außerdem erleben sie am Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum (CUTEC) die Anwendung moderner Werkstoffe (z.B. bei der Entwicklung von Brennstoffzellen). Am Christian-von-Dohm-Gymnasium führen die Jugendlichen unter Anleitung von Lehrkräften des MINT-EC-Themenclusters eigenständige Experimente zu Verfahren der Zerstörungsfreien Materialprüfung durch. Die industrielle Produktion und Verarbeitung hochspezialisierter moderner Werkstoffe werden den Schülerinnen und Schülern bei Werksführungen vorgeführt. Sie besichtigen mit Albemarle Germany den weltweit führenden Hersteller von Lithiumverbindungen, Lithium-Rohstoffen sowie Sondermetallen.

Das MINT-EC-Themencluster „Zukunft Werkstoffe“ ist eine Arbeitsgruppe von MINT-EC-Lehrkräften, die bereits seit 2009 besteht und jährlich ein Forschungscamp für interessierte MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler anbietet. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) e.V. und der TU Bergakademie Freiberg arbeiten die Lehrkräfte an der Umsetzung industrienaher MINT-Projekte im Unterricht.

Hinweis an die Redaktion: Bilder der Veranstaltung sowie weiterführende Informationen erhalten Sie gern auf Anfrage.

Teilnehmende Schulen:

  • Heisenberg-Gymnasium Bruchsal, Bruchsal, Baden-Württemberg
  • Maria-Theresia-Gymnasium, München, Bayern
  • Ökumenisches Gymnasium zu Bremen, Bremen, Bremen
  • Landgraf-Ludwigs-Gymnasium, Gießen, Hessen
  • Max-Planck-Schule Rüsselsheim, Rüsselsheim, Hessen
  • Ursulaschule, Osnabrück, Niedersachsen
  • Gymnasium Marianum, Meppen, Niedersachsen
  • Hittorf-Gymnasium Recklinghausen, Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen
  • Gymnasium Adolfinum, Moers, Nordrhein-Westfalen
  • Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Dülmen, Dülmen, Nordrhein-Westfalen
  • St.-Anna-Schule, Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgeber*innen gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC liefert ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schüler*innen sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 339 zertifizierten Schulen mit rund 360.000 Schülerinnen und Schülern sowie 29.500 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm und vbw.

Ansprechpartnerin Presse MINT-EC:
Irene Menke
Referentin Öffentlichkeitsarbeit und Digitale Kommunikation
MINT-EC e.V.
Am Borsigturm 15
13507 Berlin
 menke@mint-ec.de
 www.mint-ec.de
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