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02.08.2018 – 08:31

MINT-EC e.V.

Mehr Schulen setzen jetzt auf digitalen Unterricht

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HPI Schul-Cloud: 40 weitere Schulen testen digitale Lernplattform

Berlin, 2. August 2018. Seit mehr als einem Jahr erproben 27 Schulen aus dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC die "HPI Schul-Cloud" in der Praxis. Jetzt kommen zu Beginn des neuen Schuljahres weitere 40 Schulen aus ganz Deutschland hinzu. Das Pilotprojekt wird von Hasso-Plattner-Institut (HPI) und MINT-EC durchgeführt und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

"Wir leben in einer digitalen Welt, die Anforderungen an den Unterricht verändern sich", sagt Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC. "Es ist wichtig, dass Schulen auf diese Veränderung reagieren, Kompetenzen erwerben und zeitgemäße Lehr- und Lernformen erproben."

Mit der HPI Schul-Cloud können Schulen erste Schritte in Richtung Digitalisierung machen. Die bundesweite Schulplattform stellt digitale Lerninhalte, Methoden und Werkzeuge verschiedener Anbieter für den Unterricht zur Verfügung. Diese können über einen browserbasierten Zugang, online und von jedem mobilen Endgerät genutzt werden. Eigene Server braucht die Schule dafür nicht, die Softwarewartung entfällt. Die HPI Schul-Cloud berücksichtigt seit Projektbeginn die strengen Datenschutzregelungen der EU.

MINT-EC hat gemeinsam mit Schulen der ersten Pilotphase ein InfoKit entwickelt. Es enthält Leitfäden zur Nutzung und Einführung der HPI Schul-Cloud, Empfehlungen zur Schulorganisation, IT-Konzepte und didaktische Impulse für den Unterricht. Davon profitieren jetzt die 40 neuen MINT-EC-Pilotschulen. Weitere kommen im Laufe der zweiten Projektphase hinzu. Langfristiges Ziel ist die Einbindung aller 316 MINT-EC-Schulen bis Juli 2021.

Das HPI entwickelt die Plattform unter Einbeziehung der Rückmeldungen der Pilotschulen stetig weiter, um sie auf deren Anforderungen und Wünsche anzupassen. Schwerpunkt der zweiten Pilotphase ist auch, den Dialog zwischen Schulen zu fördern und die Philosophie des Teilens von Bildungsinhalten unter Lehrkräften stärker zu verankern.

Hinweis an die Redaktion: Eine Liste der 67 teilnehmenden MINT-EC-Schulen finden Sie anbei. Auf Anfrage nennen wir Ihnen gerne eine Ansprechperson für die Nutzung der HPI Schul-Cloud direkt an den Schulen.

Christina Anders
Öffentlichkeitsarbeit HPI Schul-Cloud

MINT-EC e.V.
Am Borsigturm 15
13507 Berlin
Telefon 030.400067.47 
anders@mint-ec.de
www.mint-ec.de

MINT-EC
Das nationale Excellence-Schulnetzwerk 
MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II
und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und
Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und
arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet
ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie
Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das
Netzwerk mit derzeit 316 zertifizierten Schulen mit rund 336.000 Schülerinnen
und Schülern sowie 27.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft
der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der
Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die
Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm und vbw.

Hasso-Plattner-Institut
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres
Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering. Mit dem Bachelorstudiengang
"IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des
HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders
praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium an, das von derzeit
rund 500 Studierenden genutzt wird. In den drei Masterstudiengängen "IT-Systems
Engineering", "Digital Health" und "Data Engineering" können darauf aufbauend
eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings
belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas
erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school,
bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI
dreizehn Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und
Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen
IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren
Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre
und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und
vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen
nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.