Architektenkammer Niedersachsen

Entwurf eines neuen Hochhaustyps zum Wohnen und Arbeiten gewinnt den Lavespreis 2018

Foto: Iris Klöpper
Foto: Iris Klöpper

Lavesstiftung zeichnet den beruflichen Nachwuchs der niedersächsischen Architekten aus - und die Studierenden beteiligen sich mehr als je zuvor

Hannover: Charlotte Schwartz und Rebekka Wandt von der Leibniz Universität Hannover gewannen am 6. Dezember den Lavespreis 2018 für den Entwurf eines Hochhauses in Mailand. Insgesamt 60 Arbeiten und damit mehr als je zuvor wurden von den niedersächsischen Studierenden eingereicht.

Die Preisträgerinnen beschäftigten sich in ihrer Arbeit mit der aktuellen Frage, welche Form neuen Wohnraums eine Stadt wie Mailand braucht? "Unsere Antwort darauf ist die Kombination aus einer stark komprimierten Form des privaten Rückzugsorts, dem flexibel zur Verfügung stehenden Arbeitsplatz und den Schnittstellen zur sozialen Gemeinschaft", so Schwartz und Wandt.

Ihr Entwurf überzeugte die Jury unter Vorsitz von Prof. Volker Staab von der TU Braunschweig gerade durch die Unterbringung verschiedener Wohn- und Arbeitsformate auf einem einheitlichen Grundriss. Wie ein großes Stadtregal mit unterschiedlichsten Füllungen demonstriere das Haus auch nach außen den gemeinsamen modularen Charakter und die Vielfalt der möglichen Nutzungen. Auch Wolfgang Schneider, Vorsitzender der Lavesstiftung, betonte die hohe Entwurfsqualität des Beitrags - die jedoch auch in den anderen prämierten Arbeiten sichtbar werde.

Die Lavesstiftung überreichte den Preis im Laveshaus, wo die Ausstellung der Arbeiten noch bis Ende Januar zu sehen ist.

Bereits seit 2007 gibt es die Lavesstiftung, die 1998 von der Architektenkammer Niedersachsen als "Stiftung zur Förderung des beruflichen Nachwuchses" ins Leben gerufen wurde. Gemeinsam wollen beide Institutionen mit Bezug auf den königlichen Hofbaumeister Laves den Bogen von der hannoverschen Tradition in die niedersächsische Zukunft des Bauens spannen.

Die Broschüre mit allen Preisen ist bei der Lavesstiftung erhältlich und auch online unter lavesstiftung.de als Download zu finden.

1. Preis

Charlotte Schwartz, Rebekka Wandt

GIOIA +, ein Hochhaus in Mailand

Leibniz Universität Hannover

2. Preis

Moritz Engel

healing architecture: ein neues Distriktkrankenhaus in Ruanda

Leibniz Universität Hannover

3. Preis

Sarah Maafi

Waldlied: Ein Besucherzentrum am Oderteich

Leibniz Universität Hannover

Anerkennung

Heiko Lubs

From Township to Town

Leibniz Universität Hannover

Anerkennung

Anne von Lipinski, geb. Bauermeister

Gründer- und Ausbildungszentrum am Hagenmarkt

TU Braunschweig

Anerkennung

Franziska Faber

Aut Nilus aut Nihil - ein Besucher- und Forschungszentrum für den Nil in Ägypten

Leibniz Universität Hannover

Anerkennung

Nils Lennart Klinkmann

!Benvinguda a Catalunya! - Ein Kreuzfahrtterminal für Barcelona

Leibniz Universität Hannover

Anerkennung

Alexandra Othmer

Carlo Mollino Forum

Leibniz Universität Hannover

Anerkennung

Tobias Boysen, Quang Minh Huynh

Torre Nuova | Milano

Leibniz Universität Hannover

Anerkennung

Fabian Wenning, Jan Wilmer

Torre Gioia

Leibniz Universität Hannover

Anerkennung

Miryam Aykurt

Eine Tagungsstätte für das Kloster Zafaran

Leibniz Universität Hannover

Anerkennung

Linda-Marie Fenner

Eine Safari-Lodge an der Elfenbeinküste

Leibniz Universität Hannover

Anerkennung

Nils Hiddessen

Students in Navigli

Leibniz Universität Hannover

Lavesstiftung
Pressestelle
Friedrichswall 5
30159 Hannover
Tel.: (0511) 28096-71
pressestelle@aknds.de
www.aknds.de

BESSER. MIT ARCHITEKTEN. 



Das könnte Sie auch interessieren: