Alle Storys
Folgen
Keine Story von Dr. Becker Klinikgesellschaft mehr verpassen.

Dr. Becker Klinikgesellschaft

Gesundheitsministerin Behrens besucht Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen

Gesundheitsministerin Behrens besucht Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen
  • Bild-Infos
  • Download

Für einen Rehazukunftspakt: Gesundheitsministerin Behrens besucht Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen

Während der Corona-Pandemie ist die medizinische Rehabilitation für eine lückenlose Gesundheitsversorgung der Bevölkerung noch wichtiger geworden. Gleichzeitig steht diese starke Säule des Gesundheitswesens aktuell vor großen Herausforderungen. Über Fachkräftemangel, Digitalisierungsstau, das Thema Covid-Schutzimpfungen und Barrieren beim Zugang zu Rehabilitation informierten sich am Freitag die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Daniela Behrens, und vier weitere SPD-Politiker:innen im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen. Sie wurden von der Geschäfts- und Klinikleitung dazu aufgefordert, sich für einen Rehazukunftspakt zu engagieren.

Bad Essen, 07.09.21: Am 03.09.21 besuchten gleich fünf SPD-Politiker:innen das Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen: Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung; Axel Gruczyk, Vorsitzender der SPD Bad Essen; Anke Hennig, Bundestagskandidatin der SPD; Timo Natemeyer, Bürgermeister von Bad Essen und MdL Guido Pott.

Bedeutung der Rehabilitation mehr in den Fokus

Vor Ort wurden sie von Chefarzt Prof. Dr. med. Tobias Leniger, Verwaltungsdirektor Philipp Herzog und der Geschäftsführerin der Dr. Becker Klinikgruppe, Dr. Ursula Becker, empfangen. Ziel des einstündigen Besuchs war ein Austausch über die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen der neurologischen Rehabilitation. „Der Chancengeber Rehabilitation muss als eigene Säule des Gesundheitswesens wahrgenommen werden und selbstverständlich von der Landes- und Bundespolitik mitbedacht werden“, machte Dr. Becker deutlich. Es sei unverzichtbar, dass die Reha bei wichtigen politischen Entscheidungen berücksichtigt werde. Dies sei immer noch nicht selbstverständlich der Fall. „Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft und bei dem zunehmenden Fachkräftemangel muss die medizinische Rehabilitation noch mehr in den Fokus genommen werden, um Erwerbsfähigkeit zu erhalten, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und Teilhabe zu fördern“, führte Verwaltungsdirektor Herzog ergänzend zur Bedeutung der Rehabilitation aus.

Auch Rehakliniken sollten impfberechtigt sein

Ein Punkt des Gesprächs drehte sich um die aktuell fehlende Berechtigung von Rehakliniken, ihre Mitarbeitenden und Patienten selbst zu impfen, so wie z. B. Krankenhäuser es heute schon dürfen. Mit über 90 Prozent Geimpften unter den Mitarbeitenden hat das NZN eine sehr gute Impfquote. Um diese zu halten, wäre es einfacher, die wahrscheinlich noch kommenden Schutzimpfungen selbst durchführen zu dürfen. Auch die zum Teil schwerbetroffenen Patienten könnten besser gegen COVID-19 geschützt werden, wenn sie in der Klinik geimpft werden könnten.

Patienten:innen den Zugang zur Reha erleichtern

Ein Aspekt waren auch die hohen Barrieren, die Patienten:innen immer noch den Zugang zu medizinischen Rehaleistungen erschweren. Diese müssten dringend abgebaut werden. Zudem wurde bei dem Treffen mit Daniela Behrens das Thema Digitalisierung angesprochen: Für diese möchte die Rehabranche bei finanziellen Förderungen mitberücksichtigt werden, um als wichtiger Akteur im Gesundheitswesen auf dem neusten Stand zu bleiben. Hier gab es Zuspruch seitens der Politiker:innen, die mögliche Ansätze prüfen wollen.

Wie sich dem Fachkräftemangel entgegenwirken ließe, darüber sprach Pflegedienstleitung Mareen Guth. Es sei dringend erforderlich, Rehakliniken als Träger der generalistischen Pflegeausbildung zuzulassen, um schon jungen Menschen den Arbeitsplatz Rehabilitation nahezubringen. Zudem müssten bürokratischen Hürden, mit denen die Kliniken bei der Anwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland konfrontiert seien, abgebaut werden.

Rehazukunftspakt symbolisch übergeben

Die Forderungen nach einem Rehazukunftspakt an die Politik wurden symbolisch im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen an die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Daniela Behrens, überreicht. Nur so könne die Rehabilitation weiterhin ein wichtiger Bestandteil einer leistungsfähigen sektorenübergreifenden Versorgung bleiben, betonte Herzog abschließend.

--------------

Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen

Das 2009 eröffnete Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen bietet, basierend auf den neuesten Erkenntnissen der Neurowissenschaften, Rehabilitation auf höchstem internationalem Niveau. Eine Rehabilitation ist möglich bei sämtlichen neurologischen Krankheitsbildern, allen voran bei dem Schlaganfall, aber auch nach neurochirurgischen Eingriffen oder langen intensivmedizinischen Behandlungen mit neurologischen Komplikationen. Dabei ist das Therapieangebot nicht nur auf die Verbesserung neurologischer Funktionsstörungen, sondern insbesondere auf die Wiedererlangung verlorener Alltagskompetenzen ausgerichtet. Aber auch Rehabilitanden außerhalb des erwerbsfähigen Alters werden im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen nachhaltig rehabilitiert. Seit der Eröffnung neuer Therapieflächen im Oktober 2016 stehen auf mehr als 1.400 Quadratmetern Fläche Einzelphysiotherapieräume, eine großzügige Medizinische Trainingstherapie (MTT), eine teilbare Multifunktionshalle mit Boulderwand und ein Bewegungsbad zur Verfügung. Zudem wurde ein HydroJet installiert. Die MTT weist einen Lokomotionsbereich, einen Bereich für funktionales Training und einen Kardio-Fitness-Bereich auf. In der Multifunktionshalle werden umfangreiche Gruppen-/Sporttherapien auch für anspruchsvolle Trainingsformen angeboten. Besonders erwähnenswert ist das in Deutschland bisher nur sechsmal installierte Vector Gait & Safety System für ein intensives Einzel-Gangtraining. Insgesamt stehen 135 Behandlungsplätze zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.dbkg.de/nzn

Über eine Veröffentlichung in Ihrem Medium würden wir uns freuen. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefanie Zerres
PR-Redakteurin 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Becker Unternehmensgruppe

Parkstraße 10 / 50968 Köln / Tel.: (+49) 221-934647 -22 / Mobil: 0171 - 9937154 / szerres@dbkg.de /www.db-unternehmensgruppe.de / www.dr-becker-karriere.de / ABG Management Stiftung & Co. KG / Sitz Köln Amtsgericht Köln HRA 16214 vertreten durch die ABG Managementstiftung vertreten durch den Vorstand: Dr. rer. pol. Ursula Becker / Dr. rer pol. Petra Becker/ Tobias Hummel/ Bastian Liebsch/ Thorsten Pulver

Weitere Storys: Dr. Becker Klinikgesellschaft
Weitere Storys: Dr. Becker Klinikgesellschaft