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Stasi-Unterlagen-Archiv

Pressemitteilung Stasi-Unterlagen-Archiv: 30 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz „Das Unmögliche ermöglichen“: Podiumsdiskussion in der Stasi-Zentrale.

Pressemitteilung Stasi-Unterlagen-Archiv: 30 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz „Das Unmögliche ermöglichen“: Podiumsdiskussion in der Stasi-Zentrale.
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Erste Akteneinsicht in der Außenstelle Erfurt am 03.01.1992.

Bundesarchiv

Stasi-Unterlagen-Archiv

Pressemitteilung vom 18.11.21

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30 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz

„Das Unmögliche ermöglichen“: Podiumsdiskussion in der Stasi-Zentrale.

Campus für Demokratie mit Joachim Gauck

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Erstmals in der Welt wurden vor 30 Jahren die Unterlagen einer

Geheimpolizei geöffnet: Der Deutsche Bundestag verabschiedete

das Stasi-Unterlagen-Gesetz im November 1991, im Januar 1992

dann folgte die erste Akteneinsicht. Am kommenden Dienstag,

23. November 2021, geht es in der Stasi-Zentrale. Campus für

Demokratie um die Erfahrungen mit diesem besonderen Gesetz,

das auf Dauer den Zugang zu den Akten ermöglicht. Zu den

Gästen gehört der erste Bundesbeauftragte für die Unterlagen des

Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR und spätere

Bundespräsident, Joachim Gauck.

Die Debatte am historischen Ort, im früheren Stasi-Offizierskasino,

(„Haus 22“), dreht sich um die Frage, wie die Abwägung zwischen

Schutz persönlicher Daten und Bedürfnis nach Aufklärung von staatlich

begangenem Unrecht gelungen ist und wie sie nach wie vor gelingt:

Wie geht man mit der Offenlegung von Tätigkeiten als Inoffizieller

Stasi-Mitarbeiter oder mit der Rehabilitierung von Opfern um? Welche

Erfahrungen wurden gemacht, welche Hoffnungen und Befürchtungen

haben sich bestätigt oder nicht? Und was können nachfolgende

Generationen mit diesen Akten anfangen, wie Ihren besonderen

Charakter und Symbolwert nutzen?

Termin: Dienstag, 23. November 2021, 18.30 Uhr

Begrüßung: Alexandra Titze, Vizepräsidentin im Bundesarchiv für das

Stasi-Unterlagen-Archiv

Podium: Joachim Gauck, Bundespräsident a. D.,

Prof. Dr. Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs,

Prof. Dr. Johannes Weberling, Fachanwalt,Susanne Schädlich, Zeitzeugin;

Moderation: Birgit Wentzien, Deutschlandfunk-Chefredakteurin

Ort: Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, „Haus 22“

Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg

Anmeldung: Beschränkte Platzzahl, aktuell nach 2G-Regel

(ggf. kurzfristige Änderungen gemäß Corona-Landesverordnung), Mail an veranstaltungen.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Begleitführung: „Wo ist meine Akte?“ Führung zum Stasi-Unterlagen-Archiv: Beginn: 17.00 Uhr, Anmeldung unter

einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de oder telefonisch unter 030 18665-6699

Übertragung: Der Deutschlandfunk sendet das Podiumsgespräch nach weiterer Vorankündigung am 24.11.2021 oder am 01.12.2021 um 19.15 Uhr in einer 45-Minuten-Fassung in der Sendung „Zur Diskussion“. Im Anschluss auch in der DLF-Audiothek.

Das ausführliche Programm zum Angebot hier:

www.stasi-unterlagen-archiv.de/30jahre

Kontakt: Elmar Kramer, elmar.kramer@bundesarchiv.de

Tel. 030 2324-7171

Bundesarchiv
Stasi-Unterlagen-Archiv
Referat KW G / Medien
Karl-Liebknecht-Str. 31/311
10178 Berlin
Tel: 030 23 24 71 71
Fax:030 23 24 7179
Twitter:   https://twitter.com/StasiArchiv
Website:  www.stasi-unterlagen-archiv.de
 


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