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08.12.2020 – 10:32

Stasi-Unterlagen-Archiv

BStU-Pressemitteilung: Von einer Freundschaft, die es nicht gab Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR und das polnische Innenministerium 1974-1990

BStU-Pressemitteilung: Von einer Freundschaft, die es nicht gab Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR und das polnische Innenministerium 1974-1990
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Pressemitteilung 08.12.2020

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Von einer Freundschaft, die es nicht gab

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR und das polnische

Innenministerium 1974-1990

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In der neuen Untersuchung "Von einer Freundschaft, die es nicht gab" nimmt

der polnische Historiker Dr. Tytus Jaskulowski das Verhältnis zwischen der Stasi

in der DDR und ihrem Gegenpart in Polen in der Zeitspanne 1974 bis 1990 in

den Blick. Die Beziehung zwischen dem Ministerium für Staatssicherheit und

polnischen Innenministerium bzw. dessen Geheimdienst war eine der

schwierigsten innerhalb des Warschauer Paktes.

Der Band beschreibt das Mit- und Gegeneinander beider Geheimdienste anhand

umfangreicher Quellenrecherchen und in detaillierter Betrachtung ihrer

divergierenden Interessenlagen. Hinter der Fassade einer offiziell verordneten

und vertraglich vereinbarten Freundschaft herrschte abgrundtiefes Misstrauen.

Die polnische Perspektive offenbart zudem überraschende Schwachstellen der

Stasi. Den zeitlichen Schwerpunkt bilden die Jahre 1974 bis 1990, doch nimmt

die Studie auch die frühen Jahre seit 1949 in den Blick. Im frostigen Verhältnis

der verbündeten Geheimdienste spiegelt sich stets auch das problematische

Verhältnis der beiden "Bruderstaaten" zueinander.

Tytus Jaskulowski ist Professor am Institut für Politik- und Verwaltungswissen-

schaft der Universität Grünberg (Zielona Góra), Polen sowie Herausgeber der

Edition der polenbezogenen Stasidokumente am Institut des Nationalen

Gedenkens (Außenstelle Stettin). Die Studie erscheint in der wissenschaftlichen

Reihe des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und ist die

Habilitationsschrift des Autors.

Hinweis für Redaktionen: Rezensionsexemplare sind über die BStU-Pressestelle

erhältlich: presse@bstu.bund.de oder 030-2324-7170

Dagmar Hovestädt, Sprecherin BStU

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen
Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Pressestelle
Karl-Liebknecht-Str. 31/33
10178 Berlin

Tel.: +49 30 2324 - 7171
Fax: +49 30 2324 - 7179
E-Mail: presse@bstu.bund.de
Internet: www.bstu.de
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