PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR mehr verpassen.

18.11.2020 – 10:47

Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

BStU-Pressemitteilung:Vom Scheitern der kybernetischen Utopie Publikation zur Entwicklung von Überwachung und Informationsverarbeitung im MfS

BStU-Pressemitteilung:Vom Scheitern der kybernetischen Utopie Publikation zur Entwicklung von Überwachung und Informationsverarbeitung im MfS
  • Bild-Infos
  • Download

Ein Dokument

Buchpräsentation als Podcast!

In Folge 21 von "111 Kilometer Akten"

erläutert Autor Christian Booß grundlegende Forschungsergebnisse im Gespräch mit

Podcast-Host Maximilian Schönherrr. Online ab 25.11.2020, 13.00 Uhr hier: www.bstu.de/podcast.de

Pressemitteilung 18.11.2020

--------------------------------------------------------------------------------------------------

Vom Scheitern der kybernetischen Utopie

Publikation zur Entwicklung von Überwachung und

Informationsverarbeitung im MfS

--------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Beschaffung und Verarbeitung von Informationen ist eine zentrale Aufgabe

eines jeden Geheimdienstes, so auch für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS).

Die DDR-Geheimpolizei wollte allerdings keineswegs undifferenziert "alles" wissen,

wie MfS-Chef Erich Mielke oft zitiert wird und hat auch nicht unterschiedslos

flächendeckend über­wacht: Ihre Aufmerksamkeit galt besonders Staat, Wirtschaft

und militärischer Abwehr sowie "Staatsfeinden" und Oppositionellen.

Die Arbeitsweise der Stasi war dabei längst nicht so anachronistisch, wie die

überlieferten Speichermedien Akten- und Karteikartenberge es heute vermuten lassen.

Die Informationsspezialisten des MfS hatten seit den 1960er-Jahren daran gearbeitet,

durch gezielte Informations­gewinnung und -analyse die Überwachungsmethoden

zu optimieren.

Auch wenn diese kybernetische Utopie, so die Erkenntnis der Studie, scheiterte, vollzog

das MfS damit wichtige Schritte auf dem Weg zu einem "digitalen Überwachungsstaat".

Das Buch "Vom Scheitern der kybernetischen Utope" von Dr. Christian Booß unternimmt

den Anlauf, die Forschungslücke zu diesem Aspekt der Geschichte der DDR-Geheimpolizei

in Ansätzen zu schließen.

Die Buchpräsentation findet als Podcast statt. In Folge 21 von "111 Kilometer Akten"

erläutert Autor Christian Booß grundlegende Forschungsergebnisse im Gespräch mit

Podcast-Host Maximilian Schönherrr. Online ab 25.11.2020, 13.00 Uhr hier: www.bstu.de/podcast.de

Hinweis für Redaktionen: Rezensionsexemplare sind über die BStU-Pressestelle erhältlich:

presse@bstu.bund.de oder 030-2324-7170

Elmar Kramer, Stv. Pressesprecher

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen
Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Pressestelle
Karl-Liebknecht-Str. 31/33
10178 Berlin

Tel.: +49 30 2324 - 7171
Fax: +49 30 2324 - 7179
E-Mail: presse@bstu.bund.de
Internet: www.bstu.de
twitter: @bstu_presse
Interesse am BStU-Newsletter?
Melden Sie sich hier an https://www.bstu.de/presse/#c13417