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15.06.2020 – 13:57

Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

BStU-Pressemitteilung:Ausstellung zur DDR-Staatssicherheit in Hof

Ein Dokument

Pressemitteilung 15.06.2020

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Ausstellung zur DDR-Staatssicherheit in Hof

Eröffnung mit Vizepräsident des Deutschen Bundestages Hans-Peter

Friedrich und dem Bundesbeauftragten Roland Jahn

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Wie erging es den Menschen in Ost und West, die ins Visier der Staats­sicherheit

der DDR gerieten? Mit welchen Methoden arbeitete die Stasi? Und wie präsent war

die Geheimpolizei auch in der Bundesrepublik? Antworten auf diese und andere

Fragen gibt die Wanderausstellung „Feind ist, wer anders denkt“ des Bundesbe­auftragten

für die Stasi-Unterlagen (BStU). Sie dokumentiert, wie durch Überwachung, Bespitzelung

und die Unterdrückung von Men­schenrechten die Macht der Staatspartei SED in der DDR

gesichert wurde. Die Ausstellung bietet auch Informationen zur Stasi-Über­wachungstätigkeit

in der Region Hof und in Bayern.

Ausstellung: 23. Juni - 06. September 2020

Dienstag bis Freitag 10 bis 16 Uhr

Samstag und Sonntag 13 bis 18 Uhr

Die aktuellen coronabedingten Zugangsregeln für das Museum

unter: www.museum-hof.de

Eröffnung

(mit Einladung): Montag, 22. Juni 2020, 16 Uhr

Grußwort: Eva Döhla, Oberbürgermeisterin der Stadt Hof

Podiumsdiskussion mit Dr. Hans-Peter Friedrich, Vizepräsident des

Deutschen Bundestages, Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die

Stasi-Unterlagen, Alfred Eiber, Zeitzeuge

Moderation: Annerose Zuber, BR-Studio Hof

Ort: Museum Bayerisches Vogtland Sigmundsgraben 6, 95028 Hof

Hinweis für Redaktionen: Wegen begrenzter Plätze mit der Bitte

um Anmeldung: Mail museum@stadt-hof.de

oder telefonisch: 09281 815-2700 Presserundgang 15.30 Uhr

Elmar Kramer, Stv, Pressesprecher

Hintergrundinformationen zu Hof und Bayern

Zahlen zur Akteneinsicht im Stasi-Unterlagen-Archiv

(1991 bis Mai 2020)

Anträge gesamt aus Bayern: 102.973

- darunter persönliche Akteneinsicht: 77.285

Anträge gesamt aus Hof: 1.190

- darunter persönliche Akteneinsicht: 1.039

Regionale Beispiele von Stasi-Aktivitäten

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) war in der DDR beauftragt, die Herrschaft der SED abzusichern

und vor allem Kritik und Protest dagegen im eigenen Land einzudämmen. Dafür sammelte die Stasi

Informationen über die eigene Bevölkerung, bespitzelte ausgemachte sogenannte Feinde des Regimes

und war auch besonders an der Ausspähung der Bundesrepublik Deutschland interessiert. Vor allem in einer

Grenzregion zwischen Ost und West war die Kontrolle über das Leben der Menschen durch Beobachtung

und Überwachung für die Stasi von besonderer Relevanz.

In der Ausstellung werden dazu einige Tafeln mit regionalen Themen zu sehen sein. Beispiele für Ziele der

Geheimpolizeiarbeit waren die Dienststelle der Bayerischen Grenzpolizei, des westdeutschen Zolls sowie

der Bahnhofsmission. Auch die Ballonflucht zweier Familien von Pößneck nach Naila ist ein Thema des

regionalen Teils der Ausstellung. Nicht zuletzt wird die Ankunft der DDR-Flüchtlinge im Oktober 1989 am

Hauptbahnhof Hof abgebildet: für sie die erste Station auf ihrer lang ersehnten Ausreise in den Westen.

Bei Interesse an weiteren Informationen melden Sie sich gern in der Pressestelle. Weitere Informationen für

eine Recherche im Stasi-Unterlagen-Archiv unter:

https://www.bstu.de/akteneinsicht/forschung-und-medien/

Einen Blick in das Archiv ermöglicht auch die: www.stasi-mediathek.de

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen
Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Pressestelle
Karl-Liebknecht-Str. 31/33
10178 Berlin

Tel.: +49 30 2324 - 7171
Fax: +49 30 2324 - 7179
E-Mail: presse@bstu.bund.de
Internet: www.bstu.de
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