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09.01.2020 – 14:53

Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

BStU-Pressemitteilung: Wo ist meine Akte?" - 30 Jahre Sicherung der Stasi-Unterlagen Programm auf dem Campus für Demokratie

2 Dokumente

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 09.01.2020

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Wo ist meine Akte?" - 30 Jahre Sicherung der Stasi-Unterlagen

Programm auf dem Campus für Demokratie

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Am 15. Januar 1990 drangen Tausende in die Berliner Zentrale des

Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) ein, um das Wirken der Stasi

zu stoppen. Bereits zuvor besetzten Demonstrierende die Stasi-

Dienststellen in anderen Orten der DDR. So konnten sie die weitere

Vernichtung von Stasi-Akten durch das MfS unterbinden.

30 Jahre später debattieren Zeitzeugen von damals und Jüngere über

die Sicherung der Stasi-Akten, Ziele der Sicherung der Akten und was

es heute bedeutet. Das Gespräch mit den Zeitzeugen Gabriele Stötzer

(Erfurt) und Stephan Konopatzky (Berlin) und Historiker Dr. Roger

Engelmann behandelt die Kontroversen über den Umgang mit den

Akten zu dieser Zeit sowie neue Erkenntnisse zur Aktenvernichtung.

Dr. Katrin Cholotta (3te Generation Ost) und die Journalisten Johannes

Nichelmann und Karsten Huhn diskutieren die Bedeutung der Akten-

öffnung für verschiedene Generationen mit und ohne DDR-Vergangenheit.

Beginn: 18.30 Uhr

Tagsüber bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm Einblick in die

Aktivitäten auf dem Gelände heute.

Rahmenprogramm ab 11:00 Uhr

Tag der offenen Tür im Stasimuseum

Ganztägig freier Eintritt.

13 und 16:30 Uhr: Führungen durch die Dauerausstellung

11 am and 3 pm: English guided tours through the exhibition

Treffpunkt/Meeting Point: Foyer "Haus 1"

Reden vs. Schweigen #1: Das Tor

11:30, 14:30 und 16:30 Uhr Audioguide-Tour mit Smartphone und

szenischen Darstellungen zum Thema des Tages (LUNATIKS in

Zusammenarbeit mit "Bürgerkomitee 15. Januar e.V."), Anmeldung:

mickan@lunatiks.de

Treffpunkt: "Haus 22"

"Einblick ins Geheime"

14 und 16 Uhr: Rundgang durch die Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-

Archiv mit Blick ins Magazin.

Treffpunkt: Foyer "Haus 7"

Sonderführung Erhaltung des Aktenbestands

15 Uhr: Führung durch die Restaurierungswerkstatt des Stasi-Unterlagen-

Archivs.

Treffpunkt: Foyer "Haus 7"

Sonderführung: Besetzung der Stasi-Zentrale

17 Uhr: Geländerundgang mit "Bürgerkomitee 15. Januar e.V.": auf den

Spuren der Demonstration vom 15. Januar 1990 mit Projektionen

historischer Filmaufnahmen.

Treffpunkt: Eingang Ruschestraße

(Weitere Angebote von 14 bis 18 Uhr)

Schulungsfilme der Stasi

durchgängig ab 14.00: Menschen überwachen, Fluchten verhindern,

Spitzel anleiten - die Filme der Stasi geben Einblick in die Arbeitsweise

der DDR-Geheimpolizei.

"Haus 22", Besucherzentrum

Filme: Von der Rettung der Stasi-Unterlagen zur ersten Akteneinsicht

durchgängig ab 14.00: Sechs Dokumentarfilme beleuchten die Umbruchs-

zeit von Dezember 1989 bis Januar 1992.

"Haus 7", Raum 427

Rekonstruktion zerrissener Stasi-Unterlagen

ab 14.00: Mitarbeiter des Archivs zeigen, wie von der Stasi zerrissene

Dokumente zusammengesetzt werden.

"Haus 7", Raum 030

Beispielakten lesen

ab 14.00: Mit Zustimmung von Betroffenen sind diese Unterlagen

öffentlich in der Beispielakten-Bibliothek zugänglich.

"Haus 7", Raum 029

Abend-Diskussion

ab 18.30: in "Haus 22"

Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin BStU

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen
Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Pressestelle
Karl-Liebknecht-Str. 31/33
10178 Berlin

Tel.: +49 30 2324 - 7171
Fax: +49 30 2324 - 7179
E-Mail: presse@bstu.bund.de
Internet: www.bstu.de
twitter: @bstu_presse
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