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21.02.2019 – 11:19

Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

BStU-Pressemitteilung: Buchvorstellung "Staatssicherheit und KSZE-Prozess" Das MfS zwischen SED und KGB (1972-1989)

2 Dokumente

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen

des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen

Deutschen Demokratischen Republik (BStU)

Pressemitteilung

21. Februar 2019

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Staatssicherheit und KSZE-Prozess:

Das MfS zwischen SED und KGB (1972-1989)

Neue Publikation beim BStU erschienen / Buchvorstellung

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Welche Rolle spielte das DDR-Ministerium für Staatssicherheit (MfS)

im KSZE-Prozess nach der Unterzeichnung der Schlussakte der

Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa 1975? Und

wie agierte es beim Versuch, die Folgen des politischen Prozesses in

der DDR und Osteuropa einzudämmen, nämlich die Einforderung

von nun zugesicherten Menschenrechten und die Möglichkeit zu

mehr Begegnungen von DDR-Bürgern mit Menschen außerhalb?

Die neue Untersuchung von Dr. Walter Süß und Dr. Douglas Selvage

(BStU) zeigt, dass die MfS-Führung einerseits die harte Linie der

Partei- und Staatsführung der DDR gegenüber Moskau unterstützte

und sich einer Öffnung von Strukturen nach innen eher verweigerte.

Andererseits aber folgte das MfS weitgehend den Forderungen

Moskaus gegenüber der SED-Führung zur Abgrenzung der DDR von

der Bundesrepublik. Die wirtschaftliche Schwäche der Sowjetunion u

nd der DDR führte zu Zugeständnissen beider Regime und

schränkte die Repressionsmöglichkeiten gegenüber ostdeutschen

Oppositionellen und der nach Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte

entstandenen Ausreisebewegung sehr ein.

Die Vorstellung der neuen Studie macht den Auftakt zur Reihe

"Macht, Menschenrechte, Mauerfall - Die Stasi in der Friedlichen

Revolution".

Ort:

- Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, "Haus 7" Ruschestr. 103, 10365 Berlin 
  (U 5, Magdalenenstraße)   

Termin:

- 27. Februar 2019, 18.00 Uhr, Buchvorstellung mit den Autoren Dr. Walter Süß
  und Dr. Douglas Selvage und   dem Zeitzeugen Wolfgang Templin;   Moderation: 
  Journalistin Jacqueline Boysen,    

Eintritt frei.

Hinweis für Redaktionen: Rezensionsexemplare über BStU-Pressestelle.

Elmar Kramer, Stv. Pressesprecher

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen
Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Pressestelle
Karl-Liebknecht-Str. 31/33
10178 Berlin

Tel.: +49 30 2324 - 7171
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