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16.11.2018 – 11:47

Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

BStU-Pressemitteilung: Verbotene Bücher, verfolgte Autoren: Robert Havemann im Visier der SED-Diktatur

2 Dokumente

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 16.11.2018

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Verbotene Bücher, verfolgte Autoren:

Robert Havemann im Visier der SED-Diktatur

Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen

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Robert Havemann (?1982), bekennender Kommunist, galt in der

DDR als scharfer Kritiker des SED-Regimes. 1976 wurde er zum

Hausarrest verurteilt, nachdem er gegen die Ausbürgerung seines

Freundes, dem Liedermacher Wolf Biermann, protestiert hatte.

Autor Jürgen Fuchs und der West-Berliner Soziologe Manfred

Wilke planten eine öffentlichkeitswirksame Solidaritätsaktion.

Havemann sprach Antworten für ein Interview auf Band. Die

Tonbänder fanden ihren Weg nach West-Berlin. Im Rowohlt

Verlag entstand daraus 1978 das Buch "Ein deutscher Kommunist",

noch während Havemann unter Hausarrest stand. 40 Jahre danach

sprechen Zeitzeugen darüber in der Stasi-Zentrale. Campus für

Demokratie. Im Umfeld der Diskussionsrunde werden die alten

Tonbänder Havemanns zu hören sein.

Termin: Donnerstag, 22. November 2018, 19 Uhr, Eintritt frei

Podium: Lilo Fuchs (Ehefrau des Schriftstellers und

Bürgerrechtlers Jürgen Fuchs)

Thomas Klingenstein (Schriftsteller und Maler aus dem

Freundeskreis Robert Havemanns)

Prof. Dr. Manfred Wilke (Soziologe und Zeithistoriker)

Moderation: Ulrike Bieritz (rbb)

Ort: Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, "Haus 7",

Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg

Eine Veranstaltung des BStU und der Robert-Havemann-Gesellschaft.

Bereits um 18 Uhr gibt es einen Rundgang durch die Ausstellung

"Einblick ins Geheime" mit Blick ins Stasi-Unterlagen-Archiv. Treffpunkt

ist Foyer des Erdgeschosses in "Haus 7".

Elmar Kramer, Stv. Pressesprecher

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen
Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Pressestelle
Karl-Liebknecht-Str. 31/33
10178 Berlin

Tel.: +49 30 2324 - 7171
Fax: +49 30 2324 - 7179
E-Mail: presse@bstu.bund.de
Internet: www.bstu.de
twitter: @bstu_presse 

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