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14.11.2018 – 12:01

Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

BStU-Pressemitteilung: Strom für die Republik: Die Stasi und das Kernkraftwerk Greifswald Neue Publikation beim BStU erschienen

BStU-Pressemitteilung: Strom für die Republik: Die Stasi und das Kernkraftwerk Greifswald Neue Publikation beim BStU erschienen
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PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 14.11.2018

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Strom für die Republik: Die Stasi und das Kernkraftwerk Greifswald

Neue Publikation beim BStU erschienen

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Die DDR-Staatssicherheit hatte mit dem nie fertiggestellten Kernkraftwerk

Greifswald zugleich einen Nuklearbetrieb als auch eine Großbaustelle zu

überwachen. Eine neu vorliegende Studie zeigt, dass sie dabei auf

wirtschaftlichem und politischem Gebiet immer wieder Misserfolge hinnehmen

musste.

Im Mittelpunkt der Studie von Historiker Sebastian Stude stehen der Aufbau,

die Tätigkeit und das Wirken der SED-Geheimpolizei in einem großen Betrieb

mit mehreren Tausend Arbeitern und Angestellten. Charakterisiert war dieser

Betrieb dadurch, die größte nukleare Anlage in der DDR überhaupt zu sein

und als ein wichtiger Stromproduzent eine immense politische und wirtschaftliche

Bedeutung zu besitzen. Mit seiner (nie vollzogenen) Fertigstellung sollte das

Kernkraftwerk Greifswald fast ein Viertel des ostdeutschen Stroms produzieren.

In ihrer politischen Aufgabenstellung, der militärischen Struktur und der

geheimpolizeilichen Arbeit war die Objektdienststelle der Staatssicherheit im

Kernkraftwerk ein Spiegelbild der SED-Geheimpolizei insgesamt. Als zweifelhafte

Leistung kann sie für sich in Anspruch nehmen, an der Geheimhaltung des

nuklearen Risikos gegenüber der DDR-Bevölkerung beteiligt gewesen zu sein.

Hinweis für Redaktionen: Rezensionsexemplare sind über

presse@bstu.bund.de erhältlich.

Elmar Kramer, Stv. Pressesprecher

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen
Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Pressestelle
Karl-Liebknecht-Str. 31/33
10178 Berlin

Tel.: +49 30 2324 - 7171
Fax: +49 30 2324 - 7179
E-Mail: presse@bstu.bund.de
Internet: www.bstu.de
twitter: @bstu_presse 

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