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14.06.2018 – 14:11

Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

BStU-Pressemitteilung : "Einblick ins Geheime" öffnet ab 16. Juni - erstmals eine Dauer-Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv

BStU-Pressemitteilung : "Einblick ins Geheime" öffnet ab 16. Juni - erstmals eine Dauer-Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv
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"Einblick ins Geheime" öffnet ab 16. Juni

Erstmals eine Dauer-Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv

Erstmals wird mit "Einblick ins Geheime" ab 16. Juni 2018 eine

Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv eröffnet. Auf vier Etagen am

historischen Ort können Bürgerinnen und Bürger fortan täglich selber

die Grundlagen und Inhalte dieses einzigartigen Archivs erkunden.

Interaktive Medienstationen, Original-Objekte des Archivs sowie

begehbare Akten machen das Archiv in der Ausstellung auf eine

sinnliche Art erfahrbar. "Einblick ins Geheime" erläutert entlang der

verschiedenen Formen der Datenspeicherung, warum und wozu die S

tasi Karteikarten nutzte, wie und weshalb sie Akten anlegte und

erläutert anhand von Fallbeispielen, welche Konsequenzen die

Datensammlung haben konnte. Die Ausstellung erklärt zudem, wie der

BStU heute die Akten rechtsstaatlich geregelt zugänglich macht.

Am Eröffnungstag begrüßt der Bundesbeauftragte für die Stasi-

Unterlagen (BStU) Roland Jahn die ersten Gäste um 12.00 Uhr.

Ausstellungsmacher erläutern das Konzept und die Zeitzeugen Ulrike

Poppe, Nikolaus Becker und Gilbert Furian erzählen ihre Sichtweise

auf die Dokumentation der Stasi. Zu jeder halben Stunde gibt es

Führungen.

Ort:

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie

"Haus 7" - Einblick ins Geheime

Zeit:

12.00 Uhr - Eröffnung mit dem Bundesbeauftragten

für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn

Adresse:

Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg

U-Bahn Magdalenenstraße

Zur Idee der Ausstellung sagte der Bundesbeauftragte für die Stasi-

Unterlagen Roland Jahn:

"Das Stasi-Unterlagen-Archiv steht für die Hinterlassenschaften

der DDR-Geheimpolizei, aber auch für die Friedliche Revolution

und den Willen der Bürgerinnen und Bürger, sich die Akten zu

erobern, die die Stasi einst über sie anlegte. Es ist eine einzigartige

Hinterlassenschaft, die es den Menschen, die Opfer der SED-

Diktatur waren, ermöglicht, ihr Schicksal aufzuklären. Die ungeheure

Menge an Stasi-Unterlagen ist ein Monument des Datenmissbrauchs.

Das Archiv steht damit auch für den Willen eines Staates, die

Menschenrechte zur Durchsetzung einer Ideologie zu unterdrücken.

Das Stasi-Unterlagen-Archiv ist ein lebendiges Archiv, das auch heute

ganz aktuell die Auseinandersetzung mit den Werten von Freiheit und

Menschenrechten befördert."

Besuchsangebote

Interessierte können die Ausstellung während der täglichen

Öffnungszeiten in eigenem Tempo erkunden oder zu täglichen

festgelegten Zeiten durch die Ausstellung geführt werden.

Gruppenrundgänge sind per Anmeldung möglich. Dazu gehört auch

der abschließende Besuch eines Saales des Original-Archivs. B

egleitend zur Ausstellung entsteht eine Sammlung von

Beispielakten zum selber lesen. Das Dokumentenheft "Blick in einen

Zerrspiegel" zu einem in der Ausstellung dargestellten Fall ist mit

Ausstellungseröffnung vor Ort verfügbar oder auf der

Homepage http://t1p.de/l258 downloadbar.

Kontakt zum Besucherdienst: besuch@bstu.bund.de

030 - 2324-6699

Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch und englisch), auch

englischsprachige Führungen sind im Angebot und sie ist barrierefrei

zugänglich.

Zum Ort

Die Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv "Einblick ins Geheime"

ist die dritte Ausstellung in der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie.

Anfang 2015 wurde im von der ASTAK betriebenen Stasi-Museum in

"Haus 1" die gemeinsam mit dem BStU entwickelte Ausstellung

"Staatssicherheit in der SED-Diktatur" eröffnet. Im Sommer 2016

wurde die Open-Air Ausstellung "Revolution und Mauerfall" zur

Friedlichen Revolution der Robert-Havemann-Gesellschaft im

Innenhof dauerhaft installiert. Und nun ergänzt "Einblick ins

Geheime" über das Stasi-Unterlagen-Archiv die Informationsangebote

am historischen Ort.

Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin des BStU

Für Presse: historische Fotos rund ums Archiv zum Downloaden:

www.einblick-ins-geheime.de/presse

Informationen zur Ausstellung

Mo-Fr 10 bis 18.00 Uhr

Sa/So 11 bis 18.00 Uhr

Eintritt frei

Informationen zur Ausstellung und zum Besuch unter

www.einblick-ins-geheime.de

Besucherdienst:

besuch@bstu.bund.de

030 - 2324-6699

ERÖFFNUNGS-PROGRAMM am 16.06.2018

12.00 Uhr - Eröffnung mit dem Bundesbeauftragten Roland Jahn

ab 12.30 Uhr - Führungen durch die Ausstellung

13 / 15 / 17.00 Uhr - Zeitzeugengespräche mit Ulrike Poppe,

Nikolaus Becker und Gilbert Furian

14 und 16.00 Uhr - Vortrag Ausstellungsmacher

14 bis 15.00 Uhr - Sprechstunde des Bundesbeauftragten

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen
Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Pressestelle
Karl-Liebknecht-Str. 31/33
10178 Berlin

Tel.: +49 30 2324 - 7171
Fax: +49 30 2324 - 7179
E-Mail: presse@bstu.bund.de
Internet: www.bstu.de

Pressemitteilungen auch unter www.bstu.de