Werksviertel Mitte

Spannende Nachbarn - Rund um das neue Münchner Konzerthaus

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Das neue Münchner Konzerthaus ist Teil einer spektakulären Stadttransformation am Münchner Ostbahnhof. Im sogenannten Werksviertel findet man alte Industriegebäude in neuem Gewand, architektonisch herausragende Neubauten in Planung, zahlreiche Live-Bühnen oder eine fantasievolle Pop-Up-Stadt aus Schiffscontainern. Wir stellen die neue Nachbarschaft Gebäude für Gebäude vor.

Pressemitteilung vom 08. November 2017

Bereits Tausende Münchner ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und machten sich selbst ein Bild vom Siegerentwurf des neuen Münchner Konzerthauses. In der whiteBOX, nur ein Steinwurf vom Baufeld des neuen Konzerthauses entfernt, findet noch bis zum 26.November 2017 die Ausstellung aller Entwürfe des Planungswettbewerbes statt. In diesem Wettbewerb wurde nach einem architektonisch ansprechenden aber auch funktionalen Gesicht für das neue Haus der Musik gesucht. Und während über den Siegerentwurf, die gläserne Pyramide des Architektenteams Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz, eifrig diskutiert wird, rückt auch die Nachbarschaft des neuen Konzerthauses mehr und mehr in den Fokus der Münchner. Im Werksviertel treffen nämlich alte kernsanierte Industriebauten auf spektakuläre Neubauten. Viele davon sind - wie das Konzerthaus - noch im Entstehen und fürs Auge verborgen. Doch setzt man mit ein bisschen Fantasie den Bebauungsplan der Nachbarschaft des Konzerthauses in Bilder um, offenbart sich ein hochspannendes stadtplanerisches Ensemble.

Bereits fertiggestellt ist das markante WERK3. Der orangefarbene Bau sieht aus wie ein Kreuzfahrtschiff, das im Hafen auf seine Abfahrt wartet. Unten im Keller gibt es Clubs zum Tanzen. Im Erdgeschoss findet man Flagshipstores wie den von Boesner für Kunstbedarf. Schlendert man um das Gebäude, entdeckt man weitere Shops, eine Galerie, ein uriges bayerisches Lokal und zahlreiche Imbisse. Noch spannender sind die inneren Werte des WERK3. Neben subventionierten Künstlerateliers und der Ausstellungshalle whiteBOX, finden sich in dem kernsanierten Industriebau die Büros von Event- und Kreativagenturen wie der Avantgarde und die Think Tanks von Dax-Konzernen wie der Munich Re oder der Allianz. Mit der kunst-Werk-küche ist hier aber auch das neue integrative Sozialprojekt von Katharina Inselkammer zuhause. Gelangt man aufs Dach des WERK3, blickt man auf eine 2000 qm Meter große Blumen- und Wildkräuterwiese, auf der Schafe grasen. Nicht zum Selbstzweck. Im kommenden Jahr sind Wiese und Schafe Teil eines ökologischen Bildungsprojekts für Kinder und Jugendliche. Neben Stall und Almhütte abgegrenzt gibt es auf dem Dach aber auch eine Eventfläche, auf der legendäre Rooftop Partys stattfinden.

Dem WERK3 vorgelagert ist das Container Collective. Aus alten Schiffscontainern ist ein einzigartiges kreatives Biotop entstanden. Von hier aus sendet das Independent Radio Radio80K. Es gibt wechselnde Pop-Up-Stores, zwei hippe Bars und ein Café. Mittendrin in der jungen Subkultur: das Büro der Initiative "Ein Herz für Rentner", die sich für wirtschaftlich schwächere Senioren stark macht. Gegensätze? Ziehen sich im Werksviertel an!

Dieser Grundsatz gilt auch für das WERK4, das um und auf dem ehemaligen Kartoffelsilo in unmittelbarer Nachbarschaft des Konzerthauses gebaut wird. Oben im Gebäude entsteht ein 4-Sterne-Plus Hotel mit 230 Zimmern. Um rund 50 Meter wird der Silo dafür aufgestockt. Unten können sich Backpacker auf ein preiswertes Hostel mit 500 Betten freuen. Sobald der Bau fertig ist, wird auch die beliebte Kletterhalle im Silo wieder zugänglich sein.

Gleich hinter dem WERK4, ebenfalls in direkter Nachbarschaft zum Konzerthaus, stößt man auf die TonHalle, eine der zahlreichen Live-Bühnen im Werksviertel. Hier finden Konzerte und Events für bis zu 2400 Menschen statt. In den kommenden Monaten wird auch die TonHalle ihr Gesicht verändern, wenn der Backstagebereich und das Office erneuert werden.

Gleich neben der TonHalle entdeckt man eine Institution des Viertels: die NachtKantine. Die ehemalige Betriebskantine der Pfanni-Werke ist Live-Bühne und Restaurant mit Biergarten in einem. Kabarett, Konzerte und Tanzveranstaltungen stehen auf dem Programm. Und tagsüber wird hier seit Jahrzehnten zu Mittag gegessen.

Setzt man die Runde um das neue Konzerthaus fort, steht man nun vor dem WERK1. Das WERK1 ist ein Inkubator für digitale Start-Ups, die von subventionierten Büros profitieren und von professioneller Seite Beratung und Hilfe beim Start ins Wirtschaftsleben erhalten. Innen ist das Gebäude bereits renoviert. Die Umgestaltung der alten Fassade steht dagegen noch an. Ganz bewusst hat man im Werksviertel die Strukturen zahlreicher alte Industriegebäude beibehalten, um die Historie des Areals auch in Zukunft spürbar zu machen.

Dem neuen Konzerthaus vorgelagert ist das WERK17, einer der wenigen kompletten Neubauten im Werksviertel. Hier wird ein weiteres Hotel für noch mehr Leben im Viertel sorgen. Platz für Shops und Gastronomie gibt es im WERK17 ebenfalls.

WERK7 und Technikum sind keine direkten Nachbarn des Konzerthauses. Sie liegen vom Konzerthaus aus gesehen hinter der TonHalle und dem WERK4. Das Technikum ist eine mit Ton und Technik ausgestattete Veranstaltungshalle für kleinere Kulturveranstaltungen, während im WERK7 ab Januar 2018 das neue Musical zum Kino-Hit "Fack Ju Göhte" aufgeführt wird. Das wird ein Spaß.

Der neben dem WERK4 spektakulärste Neubau im Werksviertel ist das WERK12. Das innovative Architekturbüro MVRDV aus Rotterdam entwarf für das Gebäude eine umlaufende Galeriefassade, in die überdimensionale Buchstaben eingefasst werden können. Wenn es fertig ist, wird im WERK12 ein Fitnessstudio mit großzügigem Wellnessbereich sowie gehobene Gastronomie untergebracht sein.

Direkt ans WERK12 und WERK3 schließt der Knödelplatz an. Erholung, Ausgehen, Shoppen, Flanieren, Sehen und Gesehen werden, Open-Air-Konzerte (auch klassische!) ... die Nutzungsmöglichkeiten des Platzes sind so vielfältig wie das Leben im Werksviertel. Dazu gehören neben den Bürogebäuden, den Ateliers, den Bars und Restaurants, den Hotels, den Live-Bühnen und eben dem Konzerthaus auch die mehr als 1000 Wohnungen für Münchner Familien, die im Werksviertel gebaut werden. Eine Grundschule, drei Kindertagesstätten und ein Park komplettieren schließlich das quirlige Umfeld der neuen Heimat des Bayerischen Symphonieorchesters. Man darf gespannt sein, wie es sich anfühlt, wenn sich rund um das neue Konzerthaus eines Tages Konzertbesucher, Touristen aus aller Welt, Backpacker, Münchner Familien, Gründer, Musiker, Künstler, Kreative, Musical-Fans, Skater, Senioren, Gourmets und Partygänger wie selbstverständlich begegnen und miteinander vermischen. Es klingt nach einer Sinfonie des Lebens.

Pressekontakt:

Markus Wiegand / Stefan Elmshäuser

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