Verlag Kern GmbH

Krebs stellt Beziehungen infrage - Die Diagnose stellt Zukunftspläne und Freundschaften auf eine harte Probe

Eine Krebsdiagnose verändert mit einem Schlag das ganze weitere Leben. Krebs macht Angst. "Warum gerade ich?", lautet eine typische Frage. Auch die Angst vor dem Tod ist mit Krebs fast untrennbar verbunden. Zukunftspläne platzen, Beziehungen werden brüchig. Denn Krebs betrifft nicht nur die, die erkrankt sind. Auch das Leben von Partnern und Kindern, von Verwandten und engen Freunden verändert sich. Den meisten Menschen fällt es schwer, mit der Situation umzugehen.

Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft werden jedes Jahr in Deutschland etwa 500.000 Menschen mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Und manche werden wie Stephanie Rittanie in jungen Jahren aus heiterem Himmel getroffengetroffen - mitten im angeblichen Wonnemonat Mai, mitten im privaten Glück. In ihrem Buch "Wenn im Mai rote Flocken fallen" (ISBN 9783957160843, erschienen im Verlag Kern) schreibt sie über diese Lebensphase mit dem Krebs: "Manchmal ging der Fallschirm nicht auf und ich stürzte wie Blei vom Himmel. Nicht immer war ich in diesem Leben Sieger, der Verlierer bei der Diagnosestellung Krebs war ich. Ich zahlte dafür einen hohen Preis." In ihrem Buch trifft man Zeilen zwischen Härte und Humor. Mit schonungsloser Offenheit werden Freundschaften blankgeputzt und Strategien entlarvt. Nicht überall setzt sich der unbeugsame Wille durch, weiter zu machen. Aber am Ende hat sie den Krebs überlebt. Somit enthält ihr Roman aus eigener Betroffenheit auch praktische Hinweise zum Überleben, zum auf-der-Spur-bleiben.

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