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25.10.2019 – 14:41

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

Fachgespräch mit Thomas Fischer, ehemaliger Vorsitzender Richter am BGH: Zur Kritik an der Erfassung von Sinti und Roma im Rahmen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)

Ein Dokument

Einladung zum

FACHGESPRÄCH mit Thomas Fischer, ehemaliger Vorsitzender Richter am BGH

"Sinti und Roma und die aktuelle Kriminalitätspolitik"

Zur Kritik an der Erfassung von Sinti und Roma im Rahmen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) in Berlin

4. November 2019, 14:00 - 16:00 Uhr

Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma

Aufbau Haus, Prinzenstraße 84.2 (Eingang Oranienstraße !), 10969 Berlin

Thomas Fischer, ehemaliger Vorsitzender Richter des 2. Strafsenats am Bundesgerichtshof, wird in seinem Vortag "Ethnische Minderheiten als Objekt von Kriminalitätspolitik - zur neuen 'Bekämpfung' von Sinti und Roma" seine Einschätzung zur Berliner Polizeilichen Kriminalstatistik abgeben.

In seiner Einführung wird Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, einen "Überblick über das Verhältnis von bundesdeutschen Polizeibehörden und der nationalen Minderheit der Sinti und Roma nach 1945" geben.

Das Fachgespräch wird moderiert von Dr. Maria Scharlau, Expertin für Polizei und Menschenrechte bei amnesty international.

Angesichts der aktuellen Entwicklungen bei der Ausgestaltung der neuen Polizeiaufgabengesetze und der alten Traditionen polizeilicher Sondererfassung von Sinti und Roma ist der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma der Auffassung, daß hier ein struktureller Antiziganismus nach wie vor wirksam ist, durch den Sinti und Roma allein aufgrund ihrer Abstammung pauschal mit Kriminalität in Verbindung gebracht werden. Eine solche nach wie vor offenbar bestehende Polizeipraxis verstößt gegen die grundlegenden rechtsstaatlichen Prinzipien und schadet dem Vertrauen in unsere Demokratie, so Romani Rose. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Lebenssituation der Minderheit. Vor allen Dingen aber hat eine solche Praxis direkte negative Auswirkungen auf die Angehörigen der Minderheit.

Programm :

1. Romani Rose : Einführung; Traditionen deutscher Polizei

2. Prof. Fischer : "Ethnische Minderheiten als Objekt von Kriminalitätspolitik - zur neuen 'Bekämpfung' von Sinti und Roma"

3. Moderiertes Gespräch mit den Themen-Schwerpunkten

Wir wären für eine Anmeldung zur Veranstaltung dankbar: marius.luedicke@sintiundroma.de

Mit freundlichen Grüßen

Marius Lüdicke

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma
Bremeneckgasse 2
69117 Heidelberg
+49 6221 981102

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