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19.08.2019 – 14:16

ONTRAS Gastransport GmbH

Presseinformation ONTRAS: Baustart zum Erneuern dreier Ferngasleitungen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen

Presseinformation ONTRAS: Baustart zum Erneuern dreier Ferngasleitungen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen
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Planfeststellungsbeschlüsse für drei Großbauvorhaben liegen vor / Baustart zum Erneuern dreier Ferngasleitungen

Gleich drei Planfeststellungsbeschlüsse gingen in den vergangenen Tagen bei der ONTRAS Gastransport GmbH, Leipzig ein. Sie waren Voraussetzung für den Start dreier Großbauprojekte des Fernleitungsnetzbetreibers zur Erneuerung von Ferngasleitungen (FGL) in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

FGL 90 Klein Trebbow (bei Neustrelitz) bis Neubrandenburg-Sponholz

Am 5. August begannen bei Sponholz die Bauarbeiten zur Erneuerung der Ferngasleitung (FGL) 90 von Klein Trebbow (bei Neustrelitz) bis Neubrandenburg-Sponholz einschließlich dreier Anschlussleitungen. Als Bestandteil des nordöstlichen Versorgungsringes im ONTRAS-Netz erschließt die Leitung die Region zwischen Neustrelitz im Süden und Neubrandenburg im Norden. Damit ist sie im Zusammenwirken mit anderen ONTRAS-Leitungen angrenzender Regionen ein Garant für die sichere Energieversorgung dieses Gebiets.

Die FGL 90 wurde 1967 mit einem Durchmesser von rund 40 Zentimetern (DN 400) und einem max. Betriebsdruck von 25 bar (MOP 25) in Betrieb genommen. Die Leitung hat eine Gesamtlänge von ca. 40 Kilometer, die Länge der drei Anschlussleitungen beträgt zusammen rund 4 Kilometer. Bereits 2004 wurden alle Absperrarmaturen dieser Leitung erneuert. Ebenso wurden in den Folgejahren kleinere Teilstücke saniert, die eine zu geringe Überdeckung aufwiesen oder deren Korrosionsschutz zu erhöhen war. Zuletzt wurde 2016 ein 862 Meter langer Teilabschnitt nördlich von Neustrelitz wegen zu geringer Überdeckung ausgetauscht.

Im Rahmen der jetzigen Erneuerung werden die Armaturengruppen auf den technisch aktuellen Stand gebracht, bei Bedarf auch versetzt und automatisiert. Zudem wird die neue Leitung durchgehend molchbar sein. Dazu werden am nördlichen Netzknotenpunkt Sponholz und im südlichen Leitungsabschnitt östlich der B 96 zwei neue Molchschleusen eingebaut.

FGL 61 Neugattersleben - Trajuhn

Die Bauarbeiten für die Erneuerung dieser Leitung starteten am 7. August mit der Trennung und vollständigen Außerbetriebnahme des Bauabschnitts zwischen den Armaturengruppen bei Sachsendorf und Pakendorf. Die FGL 61 mit ihren Verbindungen Richtung Magdeburg und Salzwedel, Süden/Südosten Richtung Halle, Leipzig und Osten Richtung Lauchhammer ist ein wichtiger Transportweg für die sichere Energieversorgung Sachsen-Anhalts und angrenzender Regionen. Die Leitung verläuft von Neugattersleben (Nienburg) bis Trajuhn nordöstlich von Wittenberg. Sie hat eine Gesamtlänge von ca. 74 Kilometern. Die Leitung wurde 1963 errichtet und ist für einen max. Betriebsdruck von 25 bar (MOP 25) ausgelegt. Sie hat einen Durchmesser von 50 Zentimetern (DN 500). Der ca. vier Kilometer lange Abschnitt zwischen Apollensdorf und Piesteritz ist für max. 63 bar (MOP 63) Betriebsdruck ausgelegt und hat einen Durchmesser von 40 Zentimetern (DN 400). Bereits in den Vorjahren hat ONTRAS Teilstücke zwischen Neugattersleben und Leps erneuert. Dort werden nur noch die Gewässerkreuzungen mit der Bode, der Saale und der Elbe neu gebaut und einzelne Stellen technisch angepasst. Neben der kompletten Auswechselung der Leitungsrohre werden die vorhandenen Armaturengruppen für eine Fernsteuerung eingerichtet und dem aktuellen technischen Standard angepasst.

Fortführen der Erneuerung der FGL 32 Räpitz-Niederhohndorf

Während im sächsischen Teil der FGL 32 zwischen Räpitz bei Markranstädt und Regis-Breitingen schon mehrere Bauabschnitte fertiggestellt und wieder in Betrieb sind und auch der letzte Bauabschnitt noch im September dieses Jahres erneuert sein wird, begannen die Bauarbeiten im thüringischen Teil in der vorvergangenen Woche. Bei Altenburg räumten Bagger die Trasse frei und bereiteten den 18 Meter breiten Arbeitsstreifen für die erforderlichen Arbeitsphasen des Bauabschnitts zwischen Altenburg und der Armaturengruppe zur Biomethaneinspeisung der Biogasanlage in Lehma vor.

Erneuerungen machen Leitungen zukunftsfest

Die Erneuerung der drei Ferngasleitungen macht das ONTRAS-Netz zukunftsfest für den Transport regenerativer Energien, optimiert den Betrieb und bietet noch mehr Sicherheit. Dank Automatisierung können Armaturen künftig von der Dispatching-Zentrale in Leipzig aus kontrolliert und bedient werden. Das minimiert die Reaktionszeit bei notwendigen Eingriffen in die Netzsteuerung und erhöht die technische Sicherheit. Zudem wird die neue Leitung bei laufendem Betrieb durchgängig mit einer im Rohr mit dem Gasstrom transportierten Messsonde (Molch) untersucht werden können. Das ermöglicht einen kostenoptimierten Betrieb. Auch werden jeweils über die gesamte Leitungslänge moderne Lichtwellenleiter-Datenkabel sowie Kabelleerrohre mitverlegt, um Steuer-, Mess- und Regeldaten übertragen zu können und damit die Digitalisierung des Netzes weiter voranzubringen.

Die Neuverlegung erfolgt grundsätzlich in dinglich gesicherten Schutzstreifen. Davon ausgenommen sind ggf. notwendige Trassenänderungen infolge von Fremdvorhaben (z. B. Ausbau von Verkehrswegen) oder aufgrund behördlicher Auflagen.

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ONTRAS Gastransport GmbH ist ein überregionaler Fernleitungsnetzbetreiber im europäischen Gastransportsystem mit Sitz in Leipzig. Für den reibungslosen Erdgastransport der Kunden betreibt ONTRAS Deutschlands zweitlängstes Ferngasnetz mit über 7.000 Kilometern Leitungslänge und rund 450 Netzkopplungspunkten. Dabei vereint das Unternehmen als verlässlicher Partner die Interessen von Transportkunden, Händlern, regionalen Netzbetreibern und Erzeugern regenerativer Gase. An das ONTRAS-Netz angeschlossen sind 22 Biogasanlagen, die jährlich knapp 20 Prozent des deutschlandweit erzeugten Bioerdgases einspeisen. Zudem speisen zwei Power to Gas-Anlagen Wasserstoff und synthetisches Methan in das Netz des Fernleitungsnetzbetreibers.

Freundliche Grüße
Dr. Ralf Borschinsky
Pressesprecher

i.A. Anja Rettmann

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