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09.04.2019 – 14:24

ONTRAS Gastransport GmbH

GREEN GAS INITIATIVE (GGI) und Net4Gas veröffentlichen Studie zum Wert der Gasinfrastruktur für ein klimaneutrales Europa

GREEN GAS INITIATIVE (GGI) und Net4Gas veröffentlichen Studie zum Wert der Gasinfrastruktur für ein klimaneutrales Europa
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Die Geschäftsführer der Green Gas Initiative (GGI) und Net4Gas legten EU-Entscheidern die Ergebnisse einer von Frontier Economics durchgeführten Studie vor. Die auf einer systemweiten Betrachtung basierende Studie geht der Frage nach, inwiefern die Gasinfrastruktur als Enabler (in die Lage Versetzender) für eine sektorübergreifende Emissionsverringerung wirken kann.

Wir haben für Sie exklusiv die Frontier Economics Studie ins Deutsche übersetzt:

PRESSEMITTEILUNG - Brüssel, 09. April 2019

GREEN GAS INITIATIVE (GGI) und Net4Gas veröffentlichen Studie zum Wert der Gasinfrastruktur für ein klimaneutrales Europa

Die Geschäftsführer der Green Gas Initiative (GGI) und Net4Gas legten EU-Entscheidern die Ergebnisse einer von Frontier Economics durchgeführten Studie vor. Die auf einer systemweiten Betrachtung basierende Studie geht der Frage nach, inwiefern die Gasinfrastruktur als Enabler (in die Lage Versetzender) für eine sektorübergreifende Emissionsverringerung wirken kann. Sie versteht sich als Beitrag zur laufenden Debatte über die Sektorkopplung und die Reform des europäischen Gasmarkts und untersucht in diesem Zusammenhang die Aufgaben und Potenziale verzahnter Energieinfrastrukturen auf dem Weg zum klimaneutralen Europa. Im Fokus der Untersuchung stehen Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Schweden, die Schweiz und die Tschechische Republik.

Die vorhandene Gasinfrastruktur bietet gute Voraussetzungen für die Bewältigung der Dekarbonisierungsaufgaben

Der Umbau zu einer klimaneutralen, auf erneuerbaren Energiequellen basierenden Wirtschaft stellt die Erzeugung, Speicherung und den Transport von Energie vor erhebliche Probleme. Die Gasinfrastruktur ist in großem Maßstab bereits heute verfügbar und bietet Lösungen für viele dieser Probleme:

· Speicherung: Die zurzeit in den acht untersuchten Ländern zur Verfügung stehende Gasspeicherkapazität in Höhe von 550 TWh genügt, um den derzeitigen Gasbedarf dieser Länder für mehr als drei Monate zu decken. Demgegenüber reicht die momentane Gesamt-Stromspeicherkapazität von unter 0,6 TWh noch nicht einmal aus, um die Stromversorgung bei durchschnittlichem Verbrauch vier Stunden sicherzustellen.

· Transport: Die Gasinfrastruktur wurde unter der Maßgabe entwickelt, weite Distanzen zwischen Produktions- und Verbrauchsort kostengünstig und mit minimalem Energieverlust überbrücken zu können. Somit existiert ein etabliertes europaweites Gastransportnetz, dessen Förderkapazität nicht nur national, sondern auch länderübergreifend weit über der Kapazität der Stromverteilnetze liegt.

Die Nutzung der vorhandenen Gasinfrastruktur bietet ein jährliches Einsparpotenzial von 30-49 Mrd. EUR und erhöht die Versorgungssicherheit

Durch die fortgesetzte Nutzung von Gasnetzen lassen sich massive Investitionen in Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Endnutzergeräte und dem Ausbau der Stromnetze vermeiden. Berechnungen zeigen, dass die acht untersuchten Länder im Jahr 2050 dadurch ein jährliches Einsparpotenzial von 30-49 Mrd. EUR realisieren können. Tatsächlich können verschiedene aus erneuerbaren Quellen erzeugte, CO2-arme Gase über das vorhandene Netz transportiert werden und somit zur Dekarbonisierung der Wirtschaft beitragen. Dazu zählen Biomethan, "grüner" Wasserstoff und durch Elektrolyse erzeugtes synthetisches ("grünes") Methan ("Power to Gas") sowie "blauer" Wasserstoff, d. h. aus Erdgas erzeugter Wasserstoff, bei dem das anfallende CO2 entweder gespeichert oder wiederverwertet wird. Gase wie diese können als verlässliche Brennstoffquelle für die Stromerzeugung dienen und damit fluktuierende erneuerbare Energien und saisonal schwankenden Heizbedarf ausgleichen, die CO2-Bilanz des Transportsektors (insbesondere des Schwerlastverkehrs) verbessern und eine kohlenstoffarme Lösung für industrielle Hochtemperatur- und Rohmaterialanforderungen bereitstellen.

"In dieser neuen Energiewelt wird die wechselseitige Ergänzung von Strom- und Gassystemen eine wesentliche Rolle spielen. Angetrieben durch Forschung und Entwicklung machen neuartige Energielösungen und -technologien rapide Fortschritte und sorgen dabei für niedrigere Kosten. Politische Entscheidungsträger sollten möglichst viele Optionen offenlassen, um eine intensive Konkurrenz zwischen den verschiedenen Technologien und innovativen Konzepten zu fördern, die eine kosteneffiziente Energiewende ermöglicht - im Interesse der europäischen Bürger und Industrieunternehmen sowie der Wettbewerbsfähigkeit Europas", erklärt Thierry Trouvé, CEO von GRTgaz Gas und aktueller GGI-Vorsitzender.

Über die GGI und Net4Gas:

Die Green Gas Initiative (GGI) umfasst sieben unabhängige Gasinfrastrukturunternehmen, die sich dazu verpflichtet haben, bis 2050 eine zu 100 % kohlenstoffneutrale Gasversorgung in ihrem Fernleitungsnetz zu erreichen: Energinet (Dänemark), Fluxys (Belgien), Gaznat (Schweiz), Gasunie (Niederlande), GRTgaz (Frankreich), ONTRAS Gastransport (Deutschland) und Swedegas (Schweden). Zur Durchführung der jetzt veröffentlichten Studie schloss sich der tschechische Transport Service Operator (TSO) Net4Gas dem Bündnis an.

Freundliche Grüße

Dr. Ralf Borschinsky
Pressesprecher
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