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30.01.2020 – 08:32

Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS

Presseinformation: Neue internationale Konferenz zur Ressourcenchemie startet in Darmstadt

Presseinformation: Neue internationale Konferenz zur Ressourcenchemie startet in Darmstadt
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Nachhaltigkeit vom Molekül bis zur industriellen Anwendung - neue internationale Konferenz zur Ressourcenchemie startet in Darmstadt

In Zeiten zunehmenden Drucks auf Wirtschaft und Politik im Hinblick auf Umweltschutz und Ressourceneffizienz ist Wissenschaft und Forschung gefragt, ihren Beitrag zu leisten und gemeinsam Antworten auf einige der anspruchsvollsten technologischen Aufgaben der Welt zu finden. Die neu ins Leben gerufenen Konferenz "ICRC - International Conference on Resource Chemistry" vom 23. bis 24. März 2020 in Darmstadt leistet dazu einen entscheidenden Beitrag, in dem sie führende Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen zusammenbringt. Ob Chemiker, Materialwissenschaftler oder Biologen: Das Ziel der Konferenz ist es, gemeinsam Lösungen zur Sicherung und Bereitstellung unverzichtbarer Materialien in einer begrenzten Umgebung zu finden. Der besondere Fokus liegt dabei auf der angewandten Ressourcenchemie im Zusammenspiel mit neuen Recyclingtechnologien.

Organisiert wird die wissenschaftliche Konferenz von der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS mit Unterstützung der Fachgruppe "Festkörperchemie und Materialforschung" der Gesellschaft Deutscher Chemiker, des Max-Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe sowie des Profilbereichs "Vom Material zur Produktinnovation" der Technischen Universität Darmstadt.

"Die Idee der Konferenz ist, Grundlagen der Chemie und der Materialwissenschaft mit angewandter Forschung und Technologien zu verknüpfen. Nur, wenn wir wirklich im Detail verstehen, welche Prozesse beispielsweise bei der Alterung eines Stoffes ablaufen, können wir neue Ansätze entwickeln, um entweder kritische Elemente durch weniger kritische zu ersetzen oder gar die Entwicklung umzukehren und eine Regeneration des Materials herbeizuführen. Nur so kann es uns gelingen, die entscheidenden Technologien zum Erhalt unserer Ressourcen (weiter) zu entwickeln und die Vision einer Welt ohne Abfälle Realität werden zu lassen", so Prof. Dr. Anke Weidenkaff, Conference Chair der ICRC und Leiterin des Fraunhofer IWKS.

Die Konferenz deckt gezielt ein breites Spektrum von Forschungsgebieten ab, von der Substitution kritischer Elemente über die Entwicklung nachhaltiger Materialien bis hin zur Etablierung effizienter Stoffkreisläufe. Die internationale Konferenz wird Wissenschaftler und Experten aus verschiedenen Bereichen wie Ressourcen- und Ökochemie, Biologie, Umweltwissenschaft und -technologie sowie Materialwissenschaft zusammenbringen. In sechs verschiedenen Sessions sowie bei einer Podiumsdiskussion am Abend des ersten Tages haben die Teilnehmer dabei die Möglichkeit, mit den Vortragenden zu diskutieren und sich auszutauschen.

"Wir konnten herausragende Sprecher aus Wissenschaft, Industrie und Politik für die Konferenz gewinnen. Unser Ziel ist es, die klügsten Köpfe auf dem Gebiet der Ressourcenchemie zusammenzubringen - ob Forscher, Student oder Experte aus der Industrie", so Prof. Weidenkaff.

Weitere Informationen zum Konferenzprogramm, Registrierung sowie allen anderen organisatorischen Fragen unter: https://www.iwks.fraunhofer.de/de/messen-und-veranstaltungen/veranstaltungen-2020/icrc.html

Journalisten werden gebeten, sich vorab per E-Mail unter presse@iwks.fraunhofer.de zu akkreditieren. Der Besuch der Veranstaltung ist für Pressevertreter kostenfrei.

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English version

Sustainability from molecule to industrial application - new International Conference on Resource Chemistry starts in Darmstadt

In times of increasing pressure on industry and politics with regard to environmental protection and resource efficiency, science and research are called upon to make their contribution and find joint answers to some of the world's most challenging technological tasks. The newly established conference "ICRC - International Conference on Resource Chemistry" from March 23 to 24, 2020 in Darmstadt makes a decisive contribution to this topic by bringing together leading scientists from a wide range of disciplines. Whether chemists, material scientists or biologists: The aim of the conference is to jointly find solutions for securing and providing indispensable materials in a limited environment. The special focus is on applied resource chemistry in combination with new recycling technologies.

The scientific conference is organized by the Fraunhofer Research Institution for Materials Recycling and Resource Strategies IWKS with the support of the Division "Solid-State Chemistry and Materials Research" of the German Chemical Society (GDCh), the Max Planck Institute for Chemical Physics of Solids and the Profile Area "From Material to Product Innovation" of the Technische Universität Darmstadt.

"The idea of the conference is to link the basics of chemistry and material science with applied research and technologies. Only if we really understand in detail what processes take place, for example, during the ageing of a certain material, can we develop new approaches to either replace critical elements with less critical ones or even reverse the development and induce a regeneration of the material. This way, we can succeed in (further) developing decisive technologies for preserving our resources and turning the vision of a world without waste into reality," says Prof. Dr. Anke Weidenkaff, Conference Chair of the ICRC and director of Fraunhofer IWKS.

The conference specifically covers a broad spectrum of research areas, from the substitution of critical elements to the development of sustainable materials and the establishment of efficient material cycles. The international conference will bring together scientists and experts from various fields such as resource and ecochemistry, biology, environmental science and technology, and material science. In six different sessions and a panel discussion on the evening of the first day, participants will have the opportunity to discuss and exchange ideas with the speakers.

"We were able to attract outstanding speakers from science, industry and politics to the conference. Our goal is to bring together the brightest minds in the field of resource chemistry - whether researchers, students or experts from industry," says Prof. Weidenkaff.

Further information on the conference program, registration and all other organizational questions can be found at: https://www.iwks.fraunhofer.de/de/messen-und-veranstaltungen/veranstaltungen-2020/icrc.html.

Journalists are requested to obtain accreditation in advance by e-mail at presse@iwks.fraunhofer.de. The event is free of charge for press representatives.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte 
Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 72 Institute und 
Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 26 600 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 
2,6 Milliarden Euro. Davon fallen 2,2 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich 
Vertragsforschung. Rund 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die 
Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich 
finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Kooperationen mit exzellenten 
Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen für einen 
direkten Zugang zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- 
und Wirtschaftsräumen.

Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS 
mit Standorten in Alzenau und Hanau wurde im Jahr 2011 von der 
Fraunhofer-Gesellschaft unter dem Dach des Fraunhofer ISC gegründet. In den 
Geschäftsbereichen Ressourcenstrategie, Recycling und Wertstoffkreisläufe und 
Substitution wird daran gearbeitet, die Rohstoffversorgung unserer Industrie 
langfristig zu sichern und damit eine führende Position in der Hochtechnologie 
auch zukünftig zu ermöglichen. Dafür werden zusammen mit Industriepartnern 
innovative Trenn-, Sortier-, Aufbereitungs- und Substitutionsmöglichkeiten 
erforscht.

Jennifer Oborny | Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und 
Ressourcenstrategie IWKS | Brentanostraße 2a | 63755 Alzenau | Telefon +49 6023 
32039-803 | jennifer.oborny@iwks.fraunhofer.de 

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The Fraunhofer-Gesellschaft is the leading organization for applied research in Europe. Its research activities are conducted by 72 institutes and research units at locations throughout Germany. The Fraunhofer-Gesellschaft employs a staff of more than 26,600, who work with an annual research budget totaling more than 2.6 billion euros. Of this sum, more than 2.2 billion euros is generated through contract research. Around 70 percent of the Fraunhofer-Gesellschaft's contract research revenue is derived from contracts with industry and from publicly financed research projects. International collaborations with excellent research partners and innovative companies around the world ensure direct access to regions of the greatest importance to present and future scientific progress and economic development.

The Fraunhofer Research Institution for Materials Recycling and Resource Strategies IWKS at the two locations Alzenau and Hanau was founded in 2011 by the Fraunhofer-Gesellschaft under the umbrella of the Fraunhofer ISC. In the fields of Resource Strategy, Recycling and Recycling and Substitution, the researchers aim to secure the supply of raw materials to our industry in the long term and thus enable us to maintain a leading position in high technology in the future. To this end, innovative separation, sorting, processing and substitution processes and technologies are being developed together with industry partners.

Jennifer Oborny | Fraunhofer Research Institution for Materials Recycling and Resource Strategies IWKS | Brentanostraße 2a | 63755 Alzenau | Phone +49 (0)6023 32039-803 | www.iwks.fraunhofer.de | jennifer.oborny@iwks.fraunhofer.de