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08.11.2019 – 10:29

Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS

Presseinformation: Prof. Dr. Armin Reller erhält Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Presseinformation: Prof. Dr. Armin Reller erhält Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
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Prof. Dr. Armin Reller, Mitgründer und ehemaliger wissenschaftlicher Leiter des Fraunhofer IWKS, wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS gratuliert und freut sich über diese Auszeichnung für einen herausragenden Wissenschaftler und Vorreiter der Ressourcenforschung.

Am 6. November 2019 wurde Prof. Dr. Armin Reller, Mitgründer und ehemaliger wissenschaftlicher Leiter des Fraunhofer IWKS, in München das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Als wichtiges Mitglied und Wegbegleiter der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS ist das Fraunhofer IWKS ihm in besonderem Maße verbunden.

Prof. Reller studierte Chemie an der Universität Zürich in der Schweiz und hat sich bereits früh in seiner wissenschaftlichen Laufbahn der Materialwissenschaft und Umweltlehre verschrieben. Im Jahr 1988 wurde er Leiter des Programms Thermochemie (später in Solarchemie / Wasserstoff / Regenerative Energieträger umbenannt) des Bundesamts für Energie der Schweizerischen Eidgenossenschaft und koordinierte somit die Finanzierung der Energieforschung in der Schweiz. Nach einer Tätigkeit als Lehrstuhlinhaber an der Universität Hamburg ist er seit 1999 Professor und Fachbereichsleiter an der Universität Augsburg, zunächst mit einer Professur für Festkörperchemie am Institut für Physik, seit 2010 am Lehrstuhl für Ressourcenstrategie. Prof. Reller war Mitgründer und dann wissenschaftlicher Leiter für den Geschäftsbereich Strategie und Netzwerke der 2011 gegründeten Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie - dem heutigen Fraunhofer IWKS. Auch heute noch ist Prof. Reller dem Fraunhofer IWKS eng verbunden und ist u. a. in beratender Funktion tätig.

"Armin Reller hat in besonderer Weise die Forschung im Bereich Ressourcenstrategie und -effizienz in Deutschland und darüber hinaus geprägt und treibt sie noch heute mit seiner wissenschaftlichen Arbeit voran", so Prof. Dr. Anke Weidenkaff, Leiterin des Fraunhofer IWKS in Alzenau und Hanau. "Wir freuen uns über diese großartige Auszeichnung für Prof. Rellers Einsatz in Sachen Ressourcenschutz und gratulieren ganz herzlich!"

Das Fraunhofer IWKS wurde gegründet, um gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung Lösungen für einen nachhaltigen Umgang mit kostbaren Ressourcen zu entwickeln. Seit den 1980er Jahren hat das Thema Ressourcenschutz und -effizienz nicht nur enorm an Bedeutung gewonnen, sondern verlangt durch seine Dynamik nach einer stetigen Weiterentwicklung an Lösungen für immer neue Herausforderungen. Dabei hat Prof. Reller die Forschungsarbeit am Fraunhofer IWKS vor allem durch seinen ganzheitlichen Ansatz der Ressourcenstrategie geprägt: So entwickeln die Wissenschaftler auch heute beispielsweise Kritikalitätsanalysen, die maßgeblich auf der Forschung von Prof. Reller aufbauen und den gesamten Lebensweg eines Rohstoffs berücksichtigen.

"Wir wünschen Prof. Reller weiterhin viel Erfolg und freuen uns in ihm einen herausragenden Wissenschaftlerkollegen, Wegbereiter und Freund gefunden zu haben, der uns unermüdlich mit neuen inspirierenden Ideen versorgt", resümiert Prof. Weidenkaff.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte 
Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 72 Institute und 
Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 26 600 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 
2,6 Milliarden Euro. Davon fallen 2,2 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich 
Vertragsforschung. Rund 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die 
Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich 
finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Kooperationen mit exzellenten 
Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen für einen 
direkten Zugang zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- 
und Wirtschaftsräumen.

Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS 
mit Standorten in Alzenau und Hanau wurde im Jahr 2011 von der 
Fraunhofer-Gesellschaft unter dem Dach des Fraunhofer ISC gegründet. In den 
Geschäftsbereichen Ressourcenstrategie, Recycling und Wertstoffkreisläufe und 
Substitution wird daran gearbeitet, die Rohstoffversorgung unserer Industrie 
langfristig zu sichern und damit eine führende Position in der Hochtechnologie 
auch zukünftig zu ermöglichen. Dafür werden zusammen mit Industriepartnern 
innovative Trenn-, Sortier-, Aufbereitungs- und Substitutionsmöglichkeiten 
erforscht.

Jennifer Oborny | Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und 
Ressourcenstrategie IWKS | Brentanostraße 2a | 63755 Alzenau | Telefon +49 6023 
32039-803 | jennifer.oborny@isc.fraunhofer.de