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29.06.2018 – 10:54

Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS

Presseinformation: Umweltministerin Svenja Schulze betont Wichtigkeit des Forschungsthemas der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

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Die Nutzung nachhaltiger Ressourcen ohne Konkurrenz zur Nahrungsmittelherstellung ist eines der Themen, die von der Projektgruppe bearbeitet werden, unter anderem im Hinblick auf die Herstellung biobasierter und biologisch abbaubarer Kunststoffe.

Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, betonte heute Morgen auf der Fraunhofer-Konferenz "Futuras In Res" die Bedeutung der Nutzung natürlicher Ressourcen, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelherstellung stehen. Genau hier setzt auch die Forschungsarbeit der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS an.

So arbeitet der Fachbereich Biogene Systeme an biobasierten und biologisch abbaubaren Beschichtungen für Folien oder Verpackungen, um diese nachhaltiger und kompostierbar zu machen. Dabei kommen beispielsweise Apfeltrester zum Einsatz - Abfallprodukte aus der Pektin- und Saftherstellung. Der Clou: Das Ausgangsmaterial steht nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelgewinnung und ist als Abfallstoff sogar besonders günstig. So können nicht nur Lacke wasserlöslich und gleichzeitig biologisch abbaubar hergestellt werden, sondern auch biologisch abbaubare Kunststoffe in ihrer Reißfestigkeit optimiert werden.

Die Möglichkeiten sind hier bei weitem noch nicht ausgeschöpft und der Bedarf an weiterer, anwendungsorientierter Forschung ist enorm.

Sie möchten mehr über die Forschungsprojekte der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS erfahren? Sprechen Sie mich gerne an und wir stellen für Sie einen Kontakt zu unseren Wissenschaftlern her.

Beste Grüße

Jennifer Oborny

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte
Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 72 Institute und
Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 25 000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von
2,3 Milliarden Euro. Davon fallen knapp 2 Milliarden Euro auf den
Leistungsbereich Vertragsforschung. Rund 70 Prozent dieses Leistungsbereichs
erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und
mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Kooperationen
mit exzellenten Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen
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Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg erschließt als
Materialforschungsinstitut im Kundenauftrag neue Werkstoffpotenziale - im Blick
die effiziente und sichere Energienutzung, den nachhaltigen Umgang mit
Ressourcen und eine bezahlbare Gesundheitsversorgung. Der Fokus liegt dabei in
der Entwicklung neuer nichtmetallischer Materialien und Technologien für
innovative Produkte.

Die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie
IWKS mit Standorten in Alzenau und Hanau wurde im Jahr 2011 von der
Fraunhofer-Gesellschaft unter dem Dach des Fraunhofer ISC gegründet. In den
Geschäftsbereichen Ressourcenstrategie, Recycling und Wertstoffkreisläufe und
Substitution wird daran gearbeitet, die Rohstoffversorgung unserer Industrie
langfristig zu sichern und damit eine führende Position in der Hochtechnologie
auch zukünftig zu ermöglichen. Dafür werden zusammen mit Industriepartnern
innovative Trenn-, Sortier-, Aufbereitungs- und Substitutionsmöglichkeiten
erforscht.


Weitere Ansprechpartner
Prof. Dr. Rudolf Stauber  l  Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe
und Ressourcenstrategien IWKS  | Brentanostraße 2a  | 63755  Alzenau | Telefon
+49 (0)6023 32039-801  l  rudolf.stauber@isc.fraunhofer.de

Redaktion
Nicole Lemmer, Jennifer Oborny  |  Fraunhofer-Projektgruppe für
Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS
IWKS | Brentanostraße 2a  | 63755 Alzenau | Telefon +49 6023 32 039 813 | 
www.iwks.fraunhofer.de  |  nicole.lemmer@isc.fraunhofer.de;
jennifer.oborny@isc.fraunhofer.de