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Griechenland zur Zahlung von mehr als 200 Millionen Euro an Hellenic Shipyards verurteilt

Athen, Griechenland (ots/PRNewswire) - Privinvest, die Muttergesellschaft von Hellenic Shipyards, gibt folgende Stellungnahme zur Entscheidung des Internationalen Schiedsgerichtshofs der Internationalen Handelskammer (ICC) ab:

Vor sieben Jahren verkündete die griechische Regierung mit großer Euphorie, dass unsere Schiffsbaugruppe in Griechenland investiert.

Kurz darauf scheiterte dieses vielversprechende Projekt jedoch, und Euphorie wich Enttäuschung. Um die Interessen unserer Gruppe und ihrer Tochter Hellenic Shipyards zu schützen, haben wir uns an ein internationales Schiedsgericht gewandt. Während des Schiedsverfahrens mussten wir nicht nur über 160 Millionen Euro an eigenen Mitteln in unserer Bilanz zurückstellen, sondern auch zahlreiche Verleumdungen durch griechische Politiker über uns ergehen lassen, die dadurch anscheinend ihr eigenes Versagen überspielen wollten.

Der nun ergangene ICC-Schiedsspruch bestätigt unsere Position auf ganzer Linie. Hellenic Shipyards, das Management von Hellenic Shipyards in Griechenland und die Beschäftigten von Hellenic Shipyards können endlich wieder so in die Zukunft blicken, wie sie es schon immer verdient haben, nachdem Griechenland zur Zahlung von über 200 Millionen Euro an Hellenic Shipyards verurteilt wurde. Hinzu kommen umfassende Freistellungsverpflichtungen.

Das Schiedsgericht hat auch festgestellt, dass Griechenland in Verhandlungen mit der Europäischen Union in fahrlässiger Weise Pflichten verletzt hat. Diese Pflichtverletzungen haben zur Zerstörung von Privinvests Werft in Griechenland beigetragen.

Wir erwarten nun, dass Griechenland den Schiedsspruch umsetzt und seine vertraglichen Pflichten gegenüber Hellenic Shipyards einhält.

Selbstverständlich verfolgen wir auch weiterhin unsere Widerklage gegen Griechenland in einem weiteren ICC-Schiedsverfahren, das Griechenland zum selben Sachverhalt eingeleitet hat. Gleichzeitig verfolgen unsere Anteilseigner ihre Rechte aus einem bilateralen Investitionsschutzabkommen vor dem Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID)

Über Privinvest:

Privinvest, eine Schiffsbaugruppe mit Sitz im Nahen Osten und geführt von CEO Iskandar Safa, ist Inhaberin von Anlagen und Werften in mehreren Ländern, darunter Frankreich, Deutschland und der Nahe Osten. Privinvests Kernaktivitäten sind das Design und der Bau von militärischen und zivilen Schiffen, die Lieferung integrierter Systeme, Unterstützungsprogramme für militärische Flotten und die Unterstützung und der Technologietransfer zugunsten von Ländern, die ihre Schiffbauindustrie weiterentwickeln wollen. Zusätzlich zum Schiffsbau ist Privinvest zunehmend in der hydrokinetischen Industrie und im Turbinenbau aktiv. Werften der Privinvest-Gruppe haben mehr als 2.000 Schiffe gebaut und Produkte der Gruppe sind in den Flotten von mehr als 40 Ländern zu finden. Neben der Arbeit für zahlreiche Privatkunden arbeitet die Privinvest Gruppe derzeit für die Flotten von sechs großen Staaten. Privinvests Werften liefern regelmäßig erfolgreich an Drittstaaten und erhalten regelmäßig Aufträge von den internationalen Kunden der Gruppe. https://www.privinvest.com/

Pressekontakt:

Stuart Leasor
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