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Inbound Marketing - kurzer Trend oder ist es wirklich die Zukunft?

Inbound Marketing - kurzer Trend oder ist es wirklich die Zukunft?

Inbound Marketing - ein Gespenst, das herumgeht und plötzlich an allen Türen von Online-Marketing-Agenturen klopft und sich vorstellt und gleich geliebt wird. Doch ist es wirklich so, dass es sich hierbei um eine zukunftsträchtige Marketingmaßnahme handelt oder ist es eigentlich nur viel Gerede beziehungsweise ein kurzer Trend? Dieser Frage wollen wir als SEO-Agentur aus Ulm einmal auf den Grund gehen und Inbound-Marketing aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten.

Vorab möchten wir aber auch klären, was Inbound Marketing eigentlich ist, wie hier die Unternehmensziele lauten und klären letztlich die entscheidende Frage, ob es sich wirklich lohnt, in dieses neuartige Marketing-Instrument zu investieren oder ob es eher nur ein kurzfristiger temporärer Trend ist.

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound Marketing hat eine sehr spannende Entwicklung und sie entsprang aus dem sich ändernden Kaufverhalten der Menschen. Eine Studie belegte, dass 92% aller Konsumenten bereits im Internet vor oder während des Einkaufens nach Produktinformationen und Erfahrungsberichten suchen. Diese Studie ist bereits ein paar Jahre älter, sodass davon auszugehen ist, dass inzwischen noch mehr Leute im Internet die Kaufentscheidung beginnen.

Viele Unternehmen haben sehr schnell reagiert und eine Facebook-Seite erstellt und auch die Internetseite für Google optimiert. Damit war es dann getan und man wunderte sich, warum letztlich doch nicht mehr Käufe getätigt wurden, trotz der ganzen Internetseitenbesucher.

Das Problem ist, dass nun durch das Internet fast jeder ein Unternehmen oder ähnliches gründen kann. Man erstellt sich dann eine Internetseite und betitelt sich selbst als Experten. Wir sehen dies immer und immer wieder in unserer Branche, wobei wir bereits seit mehreren Jahren konsequent und erfolgreich Suchmaschinen-Optimierung und Inbound Marketing betreiben.

Da es viele Leute gibt, die einfach nur an den eigenen Profit denken, wurden die Leute misstrauischer. Es wurde nicht mehr so schnell einer Internetseite vertraut, sodass sich auch ein recht gutes Gespür bei den Konsumenten entwickelte, welche Internetseite nun seriös ist und welche nicht.

Des Weiteren dachten viele Unternehmen nicht um die Ecke. Mehr Internetseitenbesucher sind gut und es ist auch gut, das Vertrauen zwischen beiden Parteien zu stärken. Jedoch darf man nicht vergessen, wodurch man letztlich den Umsatz macht - nicht durch Internetseitenaufrufe, sondern durch Verkäufe.

Viele Agenturen und auch Firmen standen hier vor dem Problem, wie man die Besucher nun zum Kauf anregen konnte. Wie kann man den Verkaufsprozess aus der Realität möglichst kostengünstig und effektiv sowie effizient in die Online-Welt übertragen? Inbound Marketing entstand.

Ein kurzer Rückflug in die Vergangenheit...

In der Vergangenheit war es so, dass eher Outbound Marketing betrieben wurde. Durch einige Beispiele werden Sie die beiden Begriffe sicherlich auseinanderhalten können und wissen von nun an auch, wo die entscheidenden Unterschiede liegen.

Outbound Marketing war sehr kostspielig, wobei es zugleich noch viel mehr Streuverluste gab, als beim Online-Marketing im Generellen. Denn zum Outbound Marketing zählte man beispielsweise Kaltakquise, Fernsehspots und Werbebotschaften. Dies sind nur Beispiele, es gibt etliche weitere Möglichkeiten, Outbound Marketing zu betreiben.

Was waren nun die Nachteile? Klar, das Unternehmen gab viel zu viel Geld dafür aus, um gerade einmal den Break-Even-Point zu erreichen - riesige Streuverluste und riesiges Budget - das eine bedingte zur damaligen Zeit das andere.

Der Kunde hat sein Problem bereits entdeckt

Nun ist es so, dass beim Inbound Marketing der Kunde, beziehungsweise der potenzielle Kunde, sein Problem bereits entdeckt hat. Verfolgt man den Customer Journey bis zum Kauf, dann ist vor allem das Entdecken des Problems ein sehr wichtiger und auch teurer Schritt. Bislang mussten Sie den Kunden darüber in Kenntnis setzen, dass sein Leben doch nicht so toll verläuft. Nun hat er es aber bereits bemerkt und sucht aktiv nach einer Lösung.

Der Suchende ist demzufolge stark an Ihrer Lösung interessiert, wenn Sie eine Lösung anbieten. Ein kleines Beispiel, damit Sie es auch wirklich verstehen.

Peter ist übergewichtig und fühlt sich sehr unwohl in seinem Körper. Er hat erkannt, dass er abnehmen muss und sucht im Internet nun nach Informationen, wie er denn langfristig und ohne Jojo-Effekt abnehmen kann. Nun findet Peter Ihr kostenloses eBook zu diesem Thema. Er gibt seine E-Mail-Adresse ein und kann sich nun das kostenfreie eBook herunterladen.

Er ist sehr dankbar, dass Sie als Unternehmen diese Informationen kostenlos zur Verfügung stellen und durch den Inhalt schafft es Peter tatsächlich, einige Kilos loszuwerden. Da Sie nun eine sehr hochwertige E-Mail-Adresse haben und zugleich auch einen kostenpflichten Online-Kurs anbieten, in dem Zuschauer noch mehr über das Thema Abnehmen lernen können, sodass auch die letzten Kilos purzeln, werden Sie Geld verdienen. Vergessen Sie nicht, dies ist nur ein Beispiel. Es könnte auch sein, dass Sie beispielsweise weitere Abnehmprodukte verkaufen oder ähnliches.

Nun schicken Sie an Peter dieses einmalige Angebot und da er bereits einmal sehr hilfreiche Informationen erhalten hat, wird er sich auch den Online-Kurs kaufen und Sie verdienen Geld.

Deckt sich dies mit den Unternehmenszielen?

Im 21. Jahrhundert, im digitalen Zeitalter oder auch im Informationszeitalter, kann von jetzt auf gleich fast kein Kauf mehr getätigt werden. Menschen brauchen Informationen, Vertrauen und ein Gefühl für den Mehrwert, den sie erhalten werden, wenn sie Geld in die Hand nehmen. Viele Unternehmen haben dies bereits entdeckt: Vertrauen ist die Währung von morgen und langfristige Kunden werden durch Vertrauen gewonnen.

Eine Umfrage hat untersucht, was denn eigentlich die Ziele in den unterschiedlichsten Unternehmen sind:

- 74% sagten, dass man die gesammelten Leads (Kontaktinformationen besonders interessanter Personen) in Kunden umwandeln möchte.

- 57% sagten, dass man eine Steigerung der Webseitenbesucher und der Sichtbarkeit im Internet erreichen wolle.

- 46% sagten, dass eine Umsatzsteigerung der Bestandskunden im Vordergrund stehe.

All diese Anforderungen werden durch professionelles Inbound Marketing erfüllt.

Case Study: das sind wichtige Aktivitäten im Inbound-Marketing

Inbound Marketing ist demzufolge sehr wichtig, doch man möchte auch Zeit und dadurch auch Ressourcen sowie Geld sparen. Aber auch dies ist möglich, denn die wichtigsten Aktivitäten können automatisiert, analysiert und optimiert werden, sodass letztlich noch mehr Kunden herausspringen.

Sie müssen lediglich einmal den Aufwand betreiben, ein sogenanntes Freebie zu erstellen, dass den Verkaufsprozess einleitet. Ein Freebie war in dem obigen Beispiel das kostenlose eBook über die Gewichtsreduktion.

Inbound Marketing steht eben für Content und nichts als Content. Durch die aktuellsten Google-Updates erhöht dies auch die Sichtbarkeit in der organischen Suche und auch im Bereich Social-Media kommen solche Freebies und dadurch eben das Inbound Marketing sehr gut an. Doch neben der Verbesserung der Platzierung in der organischen Suche durch den Content ist auch das Bloggen sehr wichtig.

Wir selbst erstellen eine ganze Enzyklopädie für Suchmaschinen-Optimierung (SEO) und auch für Inbound Marketing. Die Leute können dadurch Vertrauen gewinnen und wir werden als Experten in diesem Bereich angesehen. Menschen, die diesbezüglich Fragen haben, kommen deswegen zu uns.

Der Vorteil am Bloggen ist, dass man einmal einen Text erstellen und anschließend verbreiten muss und sich dieser idealerweise wie ein Laubfeuer von selbst verbreitet. Dies kann über Facebook, Twitter oder auch über YouTube geschehen. Dadurch erhalten Sie mehr Internetseitenbesucher, die sich für Ihr Angebot interessieren und Vertrauen durch Ihr kostenfreies Angebot gewinnen können.

Weitere Aktivitäten beziehungsweise Content-Formate:

- eBooks und Whitepapers

- Video-Kurse

- Interaktive Infografiken und Tools

- Webinare

Effizient und effektiv verkaufen durch Inbound Marketing

Schön und gut, doch wie funktioniert dies nun alles? Ganz einfach, durch E-Mail-Marketing Tools oder anderen Programmen können Sie alles vollkommen automatisiert ablaufen lassen. Beispielsweise stellen Sie ein, dass Peter nach 3 Tagen eine E-Mail mit einem exklusiven Angebot zu dem Online-Kurs bekommt und so weiter und so fort. Auch der Online-Kurs muss lediglich einmal aufgenommen werden und kann dann immer und immer wieder verkauft werden.

Ist es nun die Zukunft?

Schaut man nur auf die Zahlen von Umfragen und Statistiken, dann kann man die Frage mit einem klaren "Ja" beantworten. Für eine Umfrage wurden mehrere Firmen gefragt und bereits 2013 gaben 58% der Befragten an, dass Inbound-Marketing bereits betrieben wird. Im gleichen Jahr wurde zudem die Frage gestellt, wie sich das Inbound-Marketing innerhalb der Firma entwickeln wird.

Hier wurde angegeben, dass durchschnittlich 2,25 Personen mehr für das Inbound-Marketing angestellt werden. Diese Angabe gilt allerdings lediglich für Europa, da es in Amerika bereits 6,04 Angestellte pro Jahr mehr sein werden.

Auch wir bemerken, dass sich im Jahr 2017 immer mehr Kunden diese Art von Werbung betreiben möchten. Nun stehen reine Verkaufs-Inhalte nicht mehr an erster Stelle, sondern wirklich Artikel, die einen Mehrwert bieten. Wie gesagt: Content, Content und abermals Content.

Doch es ist nicht nur das sich ändernde Kaufverhalten, dass aus unserer Sicht für Inbound Marketing wichtig ist, sondern auch, dass die einzelnen Online-Marketing-Komponenten immer enger zusammenfallen. Inzwischen beeinflusst auch Social-Media das Ranking bei Google, sodass die Marketing- und Vertriebsabteilungen in einer Firma immer enger zusammenarbeiten müssen.

Wir würden sogar so weit gehen und sagen, dass es inzwischen keine zwei Abteilungen mehr sind, sondern eine fusionierte Einheit. Wenn Firmen Kontakt zu uns aufnehmen, ist es auch genau das, was wir als erstes untersuchen.

Um die Anfangs gestellte Frage zu beantworten, wollen wir sagen, dass es immer mehr Inbound-Marketing-Befürworter gibt und inzwischen auch etliche Inbound-Marketing-Agenturen aus dem Boden hervorsprießen. Solange die Nachfrage da ist, und die ist es bereits seit mehreren Jahren, ist es für uns kein temporärer Trend. Ein Trend würde niemals so lange andauern und die Marketing-Branche so massiv verändern!

Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt!

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