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Presseinformation - Dieselskandal in Dauerschleife: Neue Manipulationsvorwürfe gegen Audi, Porsche und Daimler. Erstes Fahrverbot in Hamburg. Ist die Musterfeststellungsklage wirklich der erhoffte Durchbruch?

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Dieselskandal in Dauerschleife: Neue Manipulationsvorwürfe gegen Audi, Porsche und Daimler. Erstes Fahrverbot in Hamburg. Ist die Musterfeststellungsklage wirklich der erhoffte Durchbruch? Welche Alternativen haben betroffene Dieselfahrer?

München, 30. Mai 2018. Mit dem ersten Fahrverbot in Hamburg für Diesel-Fahrzeuge, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen, erreicht der Dieselskandal einen neuen Höhepunkt. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sind die Städte aufgefordert, schnellstmöglich dafür zu sorgen, dass die Schadstoffkonzentrationen an vielbefahrenen Straßen sinken. Fest steht, dass nach Hamburg weitere Städte folgen werden.

Drei Jahre nach Bekanntwerden der Abgasmanipulationen stellt sich die Bundeskanzlerin immer noch vor die Autoindustrie. Zwar fordert sie die Hersteller auf, verloren gegangenes Vertrauen wiedergutzumachen, verzichtet jedoch auf politische Maßnahmen. Jetzt soll es die Musterfeststellungsklage richten. Sie tritt zum 1. November 2018 in Kraft - zwei Monate bevor für viele VW-Dieselbesitzer die Verjährungsfrist eintritt. Mithilfe der Musterfeststellungsklage können geschädigte Verbraucher sich in Gruppen zusammenschließen, um wichtige Rechtsfragen gemeinsam vor Gericht klären zu lassen. Verbände wie die Verbraucherzentrale tragen die Prozessrisiken - und im Falle einer Niederlage auch die Kosten.

Während die Bundesregierung die Musterfeststellungsklage als wegweisend in Sachen Verbraucherrecht darstellt, weisen Verbraucherhilfeorganisationen schon jetzt auf die Schwachstellen hin. "Erst einmal müssen sich 50 Betroffene zu einer Musterklage zusammenfinden. Außerdem werden vor Gericht nur grundsätzliche Rechtsfragen geklärt, etwa ob die Abgaswerte eines Motors manipuliert wurden", so Denis Krebs, Geschäftsführer von Verbraucherhilfe24. Ein kompliziertes und langwieriges juristisches Verfahren. Denn um letztendlich Schadenersatz zu bekommen, muss jeder Einzelne anschließend wahrscheinlich wieder allein vor Gericht ziehen - es sei denn, es wurde ein Vergleich erzielt.

"Statt die leidgeprüften Dieselfahrer nach drei Jahren Abgasskandal über eine Schnellstraße direkt ins Ziel zu bringen, schickt der Gesetzgeber sie noch mal auf eine Umleitung mit Schlaglöchern", so Denis Krebs. Verbraucherhilfe24 bietet Dieselbesitzern, die die Musterklage nicht abwarten wollen, schon heute die Möglichkeit, ihren Anspruch auf Schadenersatz abklären zu lassen. Jeder Fall wird individuell geprüft inklusive kostenloser Ersteinschätzung. Und sollte es zu einer Klage kommen, trägt Verbraucherhilfe24 für Mandanten mit einer Rechtsschutzversicherung das Kosten- und Prozessrisiko.

Über Verbraucherhilfe24

Verbraucherhilfe24 (V24) ist ein Dienstleister im Bereich des Verbraucherschutzes. Das Portal wird seit 2014 von der Münchner Demafair GmbH betrieben und versteht sich als Anlaufstelle für geschädigte Verbraucher. Verbraucherhilfe24 bietet ihre Dienstleistung in den Bereichen Dieselabgasskandal, Renten-, Kranken- und Lebensversicherungs- und Darlehnsverträge, Versorgungszusagen in der betrieblichen Altersversorgung, Fonds- und Kapitalanlagen, Fluggastrechte und Verkehrsrecht an. V24 arbeitet mit einem breiten Netzwerk von knapp 100 Spezial-Anwälten sowie Bank- und Finanzfachwirten zusammen. Durch das Netzwerk werden wichtige Urteile aus dem verbraucherrechtlichen Bereich ermittelt und im Portal archiviert. V24 verfügt über die Erfahrung aus über 94.000 bearbeiteten Fällen. Verbraucherhilfe24 ist als Rechtsdienstleister beim Amtsgericht München unter 371 E - M 1779 nach § 10 Absatz 1 Rechtsdienstleistungsgesetz registriert. V24 beschäftigt 30 Mitarbeiter und hat ihren Firmensitz in München. Die Geschäftsführer sind Denis Krebs und Matthias Hartmann. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.verbraucherhilfe24.de

Zwischenbilanz der Verbraucherhilfe24

18.500 Mandate im Diesel-Skandal

45.000 Verträge zum Thema "Widerruf von Darlehensverträgen" bearbeitet

15.000 Verträge zum Thema "Bearbeitungsgebühren" abgewickelt

16.500 Verträge zum Thema "Rückabwicklung von Lebensversicherungen" in Bearbeitung

(Stand: 30.05.2018)

Ihr Ansprechpartner ist:
Claudia Kressel
CKC CLAUDIA KRESSEL COMMUNICATION
Tel.: 040 - 64 53 83 12
E-Mail: presse@verbraucherhilfe24.de 



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