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Pressemitteilung: Schüleraustausch im Ausnahmezustand - wie deutsche Austauschschüler die Hurrikane in den USA erlebten

Austauschschülerin Kyra Funk (2.v.l.) zusammen mit zwei anderen Austauschschülerinnen aus Japan und den Niederlanden bei der Ausgabe von Hilfsgütern in Houston, Texas. (c) Ayusa-Intrax
Ayusa-Intrax Schüleraustausch

Im August und September erlebten deutsche Austauschschüler der Austausch-Organisation Ayusa-Intrax in Texas und Florida die Tropenstürme Harvey und Irma aus nächster Nähe. Sie berichten, wie sich der Sturm auf ihren Alltag ausgewirkt hat.

Berlin, 06. Oktober 2017. Die USA ist das beliebteste Land für Austauschschüler - im Schuljahr 2016/2017 reisten insgesamt über 5.500 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, um dort die Schule zu besuchen und die Kultur des Landes kennenzulernen. In den Bundesstaaten Texas und Florida erlebten einige Austauschschüler der Austausch-Organisation Ayusa-Intrax die Hurrikane Irma und Harvey im September aus nächster Nähe - abgeschreckt hat sie das allerdings nicht.

Abenteuer Schüleraustausch: Diese Formulierung ist wohl allen bekannt, die sich schon einmal mit dem Thema auseinandergesetzt haben. In diesem Jahr verliehen die beiden Tropenstürme Harvey und Irma dem Wort Abenteuer eine ganz neue Bedeutung. Für die meisten Austauschschüler, startet das Jahr im Ausland Anfang August. Die Schüler in den betroffenen Gebieten in Texas und Florida waren gerade einmal vier Wochen vor Ort, als sie mit dieser Ausnahmesituation konfrontiert wurden. Dennoch ließen sie sich von der ungewohnten Situation nicht einschüchtern. Kyra Funk, 16, Austauschschülerin in Texas, berichtet: "Für mich war diese Zeit ein wichtiger Teil meines Auslandsjahres. Es hat meine Zeit hier um eine Erfahrung bereichert!"

Die langjährige Erfahrung der Gastfamilien mit den Tropenstürmen beruhigte die Austauschschüler und schweißte sie enger mit den Familien zusammen. Die Jugendlichen halfen dabei, die Häuser sturmfest zu machen und sprachen mit ihren Eltern zuhause, welche sich meist weit mehr sorgten. "Ich habe mir gar nicht mal so große Sorgen um den Hurrikan gemacht, aber meine Eltern und Freunde in Deutschland waren schon beunruhigt. Meine Familie und ich haben geskyped und meine Gasteltern haben meinen Eltern auch noch einmal gesagt, dass ich hier sicher bin.", erzählt Sarah Brink, 15, die bei einer Familie in Florida lebt.

Die Zeit während des Sturmes verbrachten die Schüler hauptsächlich im Haus mit Lesen, Nachrichten schauen und damit, ihre Gastfamilie besser kennenzulernen. Dank der Ruhe und Gelassenheit der Familien konnten die Jugendlichen auch während des Sturms einen fast ganz normalen Alltag erleben. So erzählt Kyra nicht nur von den nächtlichen Tornadowarnungen, sondern auch von der Geometrieklausur, die sturmbedingt ausfiel. Auch die 15-jährige Austauschschülerin Antonia Golisch machte das Beste aus der ungewöhnlichen Situation und ging zusammen mit ihrer Gastschwester in den überfluteten Straßen schwimmen.

Viel beeindruckender als die Hurrikane, wirkte auch die Hilfsbereitschaft der Amerikaner auf die Jugendlichen: "Die Aufräumarbeiten waren anstrengend, aber da sehr viele Menschen geholfen, haben ging es ganz schnell. Ich habe noch nie so viele freiwillige Helfer auf einmal gesehen! Es war echt beeindruckend. Meine Familie hat ganz viele Pakete von Freunden bekommen mit Decken, Kissen und Shampoo. Die haben wir dann zu Kirchen gebracht, wo alle, die ihre Sachen verloren haben, das Wichtigste umsonst bekommen können", so Kyra Funk.

Vor allem das gemeinsame Helfen war eine besondere Erfahrung für die Schüler. Anna Köbisch, Leiterin des USA-Schüleraustausch Teams bei Ayusa-Intrax, erklärt: "Ausnahmesituationen können gerade zu Beginn des Schüleraustausches dazu beitragen, eine geborgene Atmosphäre zu schaffen und das Vertrauen in die Gastfamilie und das neue Umfeld zu festigen. Solche Abenteuer schweißen Austauschschüler und Gastfamilie zusammen. Wir erleben häufig, dass die Eltern zuhause durch die Medienberichte in Deutschland viel besorgter sind als ihre Kinder in den USA."

Ob in Texas, Florida oder einem anderen Bundesstaat: Schüler, die sich für einen USA Austausch interessieren, können noch dieses Schuljahr ihr eigenes Abenteuer erleben. Für die Abreise Anfang 2018 in die USA oder Kanada ist eine Bewerbung bis zum 15. Oktober möglich. Auch andere englischsprachige Länder bieten Möglichkeiten für Kurzentschlossene. Die Bewerbungsfrist für Australien und Neuseeland endet am 31. Oktober, die für Großbritannien und Irland am 15. November.

Weitere Informationen und ausführliche Beratung bietet Ayusa-Intrax über die kostenlose Telefonnummer 0800 - 22 55 29 87, per E-Mail unter highschool@intrax.de oder auf der Webseite www.intrax.de.

Über Ayusa-Intrax

Unsere amerikanische Mutterorganisation Intrax engagiert sich seit mehr als 30 Jahren im Bereich des internationalen Bildungs- und Kulturaustauschs und betreibt Standorte weltweit. Unser deutsches Büro wurde 1990 als AYUSA International gegründet und nennt sich seit 2011 Ayusa-Intrax. Unter dem Motto "Connecting People and Cultures" ermöglichen wir es jungen Menschen, andere Kulturen und Sprachen durch Auslandsaufenthalte hautnah zu erleben und sich persönlich und professionell weiterzuentwickeln. Dazu bieten wir Programme in den Bereichen Schüleraustausch, Ferien-Programme, Au pair, Auslandsstudium, Auslandspraktika und Work & Travel an. Im Juli 2017 wurden wir vom Deutschen Institut für Service-Qualität als beste deutsche Schüleraustausch-Organisation ausgezeichnet.

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