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27.11.2018 – 08:42

Medizinische Versorgungszentren Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen

Pressemitteilung // Wir müssen die Zahl der unnötigen Rückenoperationen deutlich verringern! // Dr. Schneiderhan fordert verpflichtende Zweitmeinung bei größeren Eingriffen

In Deutschland werden immer mehr Menschen am Rücken operiert. So stieg die Zahl der Operationen an Bandscheibe und Co. allein zwischen 2007 und 2015 um 71 Prozent an - von 452.000 auf 772.000. Dabei sind acht von zehn dieser Eingriffe überhaupt nicht notwendig. Weil sie zudem nicht immer die erhoffte Wirkung bringen und dem Körper manchmal sogar eher schaden, plädiert Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde aus München und Präsident der deutschen Wirbelsäulenliga, dafür, dass die sogenannte Zweitmeinung vor einer Operation verpflichtend wird.

"Wir müssen die Zahl der unnötigen Rückenoperationen deutlich verringern!", so der Appell von Dr. Schneiderhan. Der Mediziner setzt sich dafür ein, dass Patienten vor jeder Operation eine Zweitmeinung einholen - also von ihrem Recht Gebrauch machen, vor einem operativen Eingriff bei einem Orthopäden einen weiteren Arzt für eine separate Diagnose hinzuzuziehen. Seine Praxis ist zu diesem Zweck neben der klassischen Orthopädie und der Unfallchirurgie auch in den Bereichen Schmerztherapie, Neurochirurgie, Neurologie, Diagnostische Radiologie, Allgemeinmedizin sowie Physikalische und Rehabilitative Medizin tätig. "Nur durch diesen interdisziplinären Aufbau können wir die komplexen medizinischen Zusammenhänge bei Rückenschmerz-Patienten präzise erfassen, beurteilen und eine fundierte Empfehlung zur individuellen Behandlung geben. Denn die Ursache von Rückenproblemen ist nicht immer allein in der Knochen-, Bänder- und Bandscheiben-Struktur selbst zu suchen - oft sind auch psychische oder andere Gründe verantwortlich für die Schmerzen. Hier immer sofort zu operieren, ist definitiv die falsche Lösung - eine zweite Experten-Meinung ist deshalb ein notwendiges Instrument, um die Vielzahl unnötiger Operationen einzudämmen!"

Eine Tatsache, die auch der Gesetzgeber erkannt hat. Seit drei Jahren haben Patienten vor einer Rückenoperation einen rechtlichen Anspruch auf eine Zweitmeinung. Für Dr. Schneiderhan reicht das aber nicht aus: "Alles andere als eine verpflichtende Zweitmeinung bei größeren Eingriffen bringt uns auf Dauer nicht weiter. Hier muss der Gesetzgeber noch einmal nachbessern. Die häufig getroffene Aussage, dass nur mehr eine OP weiterhelfen kann, ist in der heutigen Zeit nämlich definitiv nicht mehr gültig. Es gibt eine Vielzahl fortschrittlicherer, deutlich rückenschonenderer Methoden als offene Operationen - es hilft nur nichts, wenn Ärzte sie nicht einmal in Betracht ziehen."

Der Grund für dieses Versäumnis liegt laut Dr. Schneiderhan hauptsächlich in zwei Faktoren: "Wenn ich mir die Ausbildung angehender Orthopäden ansehe, so muss ich feststellen, dass eine ambulante konservative oder stationäre Schmerzbehandlung praktisch nicht mehr vorkommt - deren Existenz ist jungen Ärzten also schlichtweg nicht bekannt. Und: Während eine Klinik für eine Physiotherapie lediglich 30 bis 50 Euro erhält, bringt eine Operation gleich mehrere tausend Euro."

Dass die Patienten einer verpflichtenden Zweitmeinung positiv gegenüberstehen würden, zeigt bereits die stetig wachsende Nachfrage in der Praxis von Dr. Schneiderhan. In den vergangenen 20 Jahren ist diese um über 50 Prozent angestiegen: "Jeder Patient wünscht sich doch die für ihn bestmögliche Behandlung. Je mehr das Verständnis dafür wächst, dass es dazu einer zweiten Meinung bedarf, umso mehr Patienten werden diese auch verstärkt nachfragen. Allerdings wird diese zweite Meinung ihrem Auftrag nur gerecht, wenn sich zumindest ein Arzt einer anderen Fachrichtung mit der Diagnose beschäftigt. Die Zweitmeinung eines weiteren Operateurs führt sehr häufig zum selben Ergebnis."

Interdisziplinäre Behandlungs- und Zweitmeinungszentren wie seine Medizinischen Versorgungszentren in Taufkirchen sind für Rückenexperte Dr. Reinhard Schneiderhan daher die Zukunft. Mit individuell zugeschnittenen Therapien, die von Spezialisten gemeinsam entwickelt wurden. Mit einem Stufentherapie-Modell, in dem zunächst alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten von Akupunktur bis Osteopathie ausgeschöpft werden, bevor die Ärzte zu minimalinvasiven Eingriffen wie dem Bandscheibenlaser, dem Wirbelsäulenkatheter oder aber der Hitzesonde raten. Und mit Operationen, die erst durchgeführt werden, wenn sie wirklich unumgänglich sind. "Rückenschmerzen können hoch komplex sein. Wenn wir für Patienten so häufig wie möglich die beste Behandlungsform finden wollen, müssen wir radikal umdenken!"

Weitere Informationen unter www.orthopaede.com

Über die MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen:

1993 ließ sich Dr. Reinhard Schneiderhan als Orthopäde nieder. Seit 1996 ist die MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen als interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Wirbelsäulenschmerzmedizin auf die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert. In den drei medizinischen Versorgungszentren am Standort München/Taufkirchen arbeiten insgesamt 14 Ärzte aus den Fachbereichen Orthopädie und Schmerztherapie, Neurochirurgie, Neurologie, Diagnostische Radiologie, Allgemeinmedizin sowie Physikalische und Rehabilitative Medizin fachübergreifend in einem Team zusammen. Für den Patienten wird ein individuell passendes Konzept für die bestmögliche Behandlung entwickelt nach dem Grundsatz: "So viel wie nötig, so wenig und schonend wie möglich." Bei vielen minimalinvasiven Behandlungen ist die MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen Vorreiter in Europa und zählen mit über 40.000 durchgeführten minimalinvasiven Eingriffen an der Wirbelsäule mit zu den erfahrensten Spezialisten in Europa.

MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen, Verena Lenz, Eschenstr. 2, 82024
München/Taufkirchen
lenz@orthopaede.com, Tel: 089 / 614510-53, Fax: 089 / 614510-12
www.orthopaede.com  
Weiteres Material zum Download

Dokument: 
20181127_PI_Dr_Schneiderhan_Unnötige_Rückenoperationen_einschränken.doc 

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