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Deutscher Sozialpreis für Feature über das Leiden der Angehörigen von Alkoholkranken

Deutscher Sozialpreis 2021 für Feature „Das Leiden der Angehörigen – Wie Alkoholsucht Familien zerstört“ von Deutschlandfunk Kultur

Presseinformation, 23. September 2021

Die Autorin Christina Rubarth hat den Deutschen Sozialpreis 2021 in der Sparte Hörfunk gewonnen. Die Jury des Medienpreises der Freien Wohlfahrtspflege zeichnet die Radiomacherin für ihr Feature „Das Leiden der Angehörigen. Wie Alkoholsucht Familien zerstört“ aus, das im Januar 2020 erstmals im Programm von Deutschlandfunk Kultur ausgestrahlt wurde.

In Christina Rubarths Sendung bekommen diejenigen eine Stimme, deren Leiden beim Thema Alkoholismus oft übersehen wird: die Kinder, die Ehe- oder Lebenspartner. Alkoholsucht ist eine deutsche Volkskrankheit. Die Zahl der Angehörigen, die unter der Sucht der Abhängigen leiden, ist erschreckend. Knapp drei Millionen Kinder haben alkoholsüchtige Eltern, dazu kommen weitere Millionen Ehe- und Lebenspartner. Die wohl größte Hürde für alle ist, sich die Sucht des Abhängigen einzugestehen. Die Familienmitglieder leiden im Verborgenen. Die Abhängigkeit verfolgt die meisten ihr Leben lang, macht sie anfällig, selbst süchtig zu werden, psychisch zu erkranken – und nur wenige Kinder aus Suchtfamilien können ihr Leben ganz ohne Beeinträchtigungen weiterführen.

Das Feature (Regie: Cordula Dickmeiß, Technik: Alexander Brennecke, Redaktion: Carsten Burtke) lässt Menschen zu Wort kommen, die oft unsichtbar bleiben. „Das Leiden der Angehörigen. Wie Alkoholsucht Familien zerstört“ wurde in der Sendung „Zeitfragen" ausgestrahlt und ist weiterhin online abrufbar.

Das Leiden der Angehörigen - Wie Alkoholsucht Familien zerstört (deutschlandfunkkultur.de)

Der Deutsche Sozialpreis

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) verleiht seit 1971 jährlich den Deutschen Sozialpreis für herausragende Arbeiten zu sozialen Themen. Dabei steht die Wirkung auf das gesellschaftliche Bewusstsein im Mittelpunkt. Ausgezeichnet werden Beiträge in den Sparten Print, Hörfunk, Fernsehen und Online, die sich mit den besonderen Situationen oder Problemen Not leidender und sozial benachteiligter Menschen in Deutschland auseinandersetzen. Der mit jeweils 5.000 Euro dotierte Preis gilt als einer der wichtigsten Journalistenpreise in Deutschland. Die Verleihung findet am 20. Oktober 2021 in Berlin statt.

P042/2021/six

Christian Sülz (Pressesprecher)
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