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Kölner Kongress 2021 online mit Videostatements und im Deutschlandfunk

Zeitgenössischer Mediendiskurs in Zeiten der Pandemie

Kölner Kongress 2021 – Mediales Erzählen: Wenn Kunst auf Wissenschaft trifft

Online ab 19. März auf www.koelner-kongress.de und im Programm von Deutschlandfunk

Presseinformation 5. März 2021

Wenn die Sphären Kunst und Wissenschaft aufeinanderprallen, beginnen dramaturgische Abenteuer, große Erzählungen und lyrische Experimente. Mit zehn künstlerisch-essayistischen Stellungnahmen widmet sich der Kölner Kongress 2021 dem Schwerpunkt „Mediales Erzählen: Wenn Kunst auf Wissenschaft trifft“ und präsentiert inspirierende Erzählweisen, die beide Welten zusammenbringen.

Die Beiträge von Schriftstellerinnen und Künstlern sind ab 19. März online auf www.koelner-kongress.de in einer Videogalerie zu sehen, im Deutschlandfunk werden sie in Form von Audiostatements präsentiert. Pandemiebedingt ersetzen die Video-Interventionen die zweitägige Publikumsveranstaltung, wie sie in den Jahren zuvor im Kölner Funkhaus von Deutschlandradio stattgefunden hat.

In ihren Essays berichten die Vortragenden, wie Kunst und Wissenschaft in ihren Werken und Arbeiten zusammengehen, wie dadurch Neues entsteht und in Szene gesetzt werden kann. Drehbuchautor Jan Fusek spricht über das Erzählen in Wissenschaftspodcasts, Theaterdramaturg Thomas Jäkel denkt mit Improvisationstheater wissenschaftliche Entwicklungen weiter, Schriftsteller Thomas Lehr überlegt, wie die Literatur wissenschaftliche Erkenntnisse aufnimmt und die Künstlerin Agnes Meyer-Brandis entwickelt Versuchsanordnungen als subjektive Wissenschaft. Kurator Bonaventure Soh Bejeng Ndikung dagegen hinterfragt kritisch die Produktion von Wissen. Sachbuchautorin Jutta Person berichtet über Fallstricke bei Biografien von Wissenschaftlern und Wissenschaftsjournalist Thomas Reintjes erklärt, wie man über die Zukunft spekulieren und dennoch journalistisch sauber arbeiten kann. Filmemacherin Kerstin Stutterheim beschreibt, wie sich komplexe Lebenswirklichkeiten im poetischen Dokumentarfilm darstellen lassen und Kunsthistorikerin Julia Voss erläutert, wie wissenschaftliche Forschung in Bildern veranschaulicht und sogar vorangetrieben wurde.

Der Lyriker Jan Wagner eröffnet den Kongress am 14. März mit dem Radioessay „Avernische Vögel. Über Fakten und Poesie“ in der Sendung „Essay und Diskurs“ im Deutschlandfunk.

Die Videogalerie mit Statements aller Vortragenden ist ab 19. März auf www.koelner-kongress.de abrufbar.

Programmdaten Kölner Kongress 2021 im Deutschlandfunk:

Sonntag, 14. März 2021, 9.30–10.00 Uhr „Essay und Diskurs“

Eröffnung mit „Avernische Vögel. Über Fakten und Poesie“ von Jan Wagner

Freitag, 19. März 2021, 19.15–20.00 Uhr und 20.05–21.00 Uhr

Kölner Kongress 2021 – Mediales Erzählen: Wenn Kunst auf Wissenschaft trifft

Eine akustische Galerie mit Jan Wagner, Julia Voss, Thomas Reintjes, Kerstin Stutterheim (KHM) u.a.

Moderation: Pascal Fischer

Alle Sendungen sind auch in der Dlf Audiothek App abrufbar.

Der Kölner Kongress

Seit 2017 befasst sich der Kölner Kongress mit medialem Erzählen unter den Vorzeichen digitaler Umbrüche und zunehmend fragmentierter Gesellschaften. Das zweitägige Symposium von Deutschlandfunk und der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) hat sich dabei als offener Debattenort und Impulsgeber für Medienschaffende, Wissenschaftlerinnen, Künstler und interessierte Öffentlichkeit etabliert. 2020 musste der Kölner Kongress pandemiebedingt ausfallen.

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie unter www.koelner-kongress.de/

P013/six/pnh

Pressekontakt: Xenia Sircar, xenia.sircar@deutschlandradio.de, Tel. 030 85036164

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Christian Sülz (Pressesprecher)
Raderberggürtel 40, 50968 Köln
T +49 221 345-2161

Tobias Franke-Polz (Redakteur Presse)
Xenia Sircar (Redakteurin Presse)
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
T +49 30 8503-6161

Kommunikation:
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