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05.01.2021 – 14:26

Deutschlandradio

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Sendungen zum Jubiläumsjahr 2021

Presseinformation, 5. Januar 2021

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres 2021 zahlreiche Sendungen in Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova

Aus dem Jahr 321 stammt der erste schriftliche Beleg über die Existenz jüdischer Gemeinschaften nördlich der Alpen: In einem Edikt regelte Kaiser Konstantin, dass der Magistrat von Köln auch jüdische Mitglieder aufnehmen könne, es gilt somit als das älteste Zeugnis jüdischen Lebens in Deutschland. Zum Auftakt des Gedenkjahres befassen sich zahlreiche Sendungen von Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova mit den vielfältigen Aspekten jüdischen Lebens hierzulande. Dabei gehen die Ansätze weit über archäologische und historische Erkundungen einer Geschichte mit zahlreichen Brüchen hinaus. Die Programme beleuchten, wie jüdisches Leben in Deutschland trotz des Zivilisationsbruchs der Shoah fortbesteht, und wie junge Generationen heute ihr Leben gestalten und dabei in all ihrer Diversität wahrgenommen werden wollen.

In Deutschlandfunk Kultur widmet die Sendung "Religionen" (Sonntag, 10. Januar, 14.05 - 15.00 Uhr) dem Thema einen Schwerpunkt mit Beiträgen und Gesprächen zur Historie, aber auch zu den Herausforderungen einer christlich-jüdischen Annäherung sowie zum Festjahr selbst. Als Gesprächsgast ergründet ZEIT-Herausgeber Josef Joffe den jüdischen Humor.

Deutschlandfunk präsentiert in "Aus Religion und Gesellschaft" am Mittwoch, 6. Januar (20.10 - 20.30 Uhr) eine Sendung unter dem Titel "Aufbruch nach Germanja. 30 Jahre jüdische Kontingentflüchtlinge in Deutschland". Weitere Beiträge zum Thema sind online abrufbar: Ausführlich äußert sich Josef Schuster, der Präsident des Zentralrates der Juden, zum Festjahr. Für ihn verbindet sich damit die Hoffnung, dass jüdisches Leben in Deutschland als selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft akzeptiert werde. www.deutschlandfunk.de/vorurteile-gegen-juden-boesartige-mythen-und-unterstellungen

Unter dem Titel "Mikwe und Moderne" erkundet die Sendung "Information und Musik" ausgehend von der Archäologischen Zone in der Kölner Altstadt die Geschichte und Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland. Gesprächsgäste sind der Archäologe Thomas Otten, der Historiker Carl Dietmar, der Vizepräsident des Zentralrats der Juden Abraham Lehrer und die Schauspielerin Tatjana Feldman.

www.deutschlandfunk.de/1700-jahre-juedisches-leben-in-deutschland-mikwe-und-moderne

Viktor Homolka, Vorsitzender der Union progressiver Juden, erläutert in einem langen Gespräch seine Forschungen über den Juden Jesus, sowohl aus christlicher als auch jüdischer Sicht.

www.deutschlandfunk.de/juedisch-christliches-verhaeltnis-der-schwarze-hintergrund.

Vielfältige Perspektiven der jungen Generation

Deutschlandfunk Nova stellt in seinem Programm zahlreiche Beiträge und Interviews bereit, die besonders die Perspektiven von jungen Jüdinnen und Juden in Deutschland erfahrbar machen. Sie erzählen von einem lebendigen, vielfältigen Leben und wollen nicht nur auf Geschichte reduziert werden.

Christian Sülz
(Pressesprecher)
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Tobias Franke-Polz (Redakteur Presse)
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