DRK-Blutspendedienst West

Blut wächst nicht auf Bäumen, trotzdem fallen die Blutspenderzahlen wie die Blätter im Herbst. Appell zur Blutspende in der Ferienzeit.

Blut wächst nicht auf Bäumen!

Mit Beginn der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen steigt wieder die Sorge, um ausreichende Mengen an Spenderblut zur Versorgung der Patienten. Unberechtigt ist diese Befürchtung nicht. Bereits seit Mitte September fallen die Blutspenderzahlen wie die Blätter von den Bäumen! Um auch künftig sicher versorgen zu können, bedarf es es eines gesellschaftlichen Verantwortungs-Updates. Blutspenden geht uns alle an, auch wenn viele Menschen sich dieser Tatsache noch nicht bewusst sind. Blutspenden verbindet Menschen aller Generationen, nur wenn sich mehr Menschen zur regelmäßigen Blutspende bekennen, kann eine alternde Gesellschaft auch langfristig mit Blut in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden, denn 80 Prozent aller Menschen benötigen in ihrem Leben einmal therapeutisches Blut.

Mit Beginn der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen steigt wieder die Sorge, um ausreichende Mengen an Spenderblut zur Versorgung der Patienten. Unberechtigt ist diese Befürchtung nicht. Bereits seit Mitte September fallen die Blutspenderzahlen wie die Blätter von den Bäumen! Der DRK-Blutspendedienst West spürt diese Auswirkungen als größter Versorger der Krankenhäuser mit medizinischen Blutpräparaten im Land, ganz besonders. Dabei sind es gerade die Schwankungen beim Blutspendeaufkommen, die dem Blutspendedienst die Arbeit erschweren. Plan und Realität sollten beim Blutspendeaufkommen nie zu weit auseinanderliegen, da der Blutspendedienst versorgungsorientiert arbeitet und jede geplante Blutkonserve auch benötigt! Deshalb der dringende Appell an die Bürger, jetzt Blut zu spenden!

Ein Grundproblem im Blutspendewesen ist die demografische Entwicklung mit einer umgekehrten Bevölkerungspyramide. "Um auch künftig sicher versorgen zu können, bedarf es es eines gesellschaftlichen Verantwortungs-Updates. Blutspenden geht uns alle an, auch wenn viele Menschen sich dieser Tatsache noch nicht bewusst sind, so Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienst West. "Blutspenden verbindet Menschen aller Generationen, nur wenn sich mehr Menschen zur regelmäßigen Blutspende bekennen, kann eine alternde Gesellschaft auch langfristig mit Blut in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden, denn 80 Prozent aller Menschen benötigen in ihrem Leben einmal therapeutisches Blut"; so Küpper weiter.

Als Motivationshilfe lobt der DRK-Blutspendedienst West die Blutspender-werben-Blutspender-Aktion "Power für Lebensretter" aus. Blutspender, die einen neuen Spender mitbringen, bekommen als Dankeschön für ihre Überzeugungskraft Powerbanks zum schnellen Aufladen von digitalen Endgeräten. Wenn die, die eigentlich Blut spenden würden, in Urlaub fahren, fehlen Blutspender. Krankheiten richten sich jedoch nicht nach dem Ferienkalender. Der Bedarf an Bluttransfusionen für schwerkranke Patienten ist also weiterhin hoch. Vor dem Hintergrund der seit einigen Jahren deutlich gesunkenen Blutspenderzahlen wächst gerade in der Ferienzeit die Herausforderung, alle Patienten sicher zu versorgen.

Was ist eine Powerbank? Eine Powerbank ist ein mobiler Akku, der Smartphone, Digitalkamera, MP3-Player und Tablet unterwegs auflädt. Die Powerbank des DRK-Blutspededienstes wiegt nur 130 Gramm , hat 6.000 mAh, sieht ganz in Rot mit Blutspendedienst-Logo und rotem Ladekabel schick aus und ist schlichtweg unverwechselbar.

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre und höchstens 75 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang ganz entspannt liegen. Zum angenehmen Abschluss der guten Tat lädt das Rote Kreuz zu einem leckeren Imbiss ein.

Stephan David Küpper
Media Relations
Pressesprecher

Tel. 02102 - 189-226
Fax. 02102 - 189-186
Mobil. 0151 - 61332459
s.kuepper@bsdwest.de
presse@bsdwest.de

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