Universität zu Köln

Zukunft aus dem Syntheselabor: Europäisches Symposium für Organische Chemie tagt in Köln

Zukunft aus dem Syntheselabor: Europäisches Symposium für Organische Chemie tagt in Köln

Beim 20th European Symposium for Organic Chemistry (ESOC 2017), das vom 2. bis 6. Juli 2017 im Kölner Gürzenich stattfindet, diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt über neue molekulare Maschinen, Katalysatoren, Wirkstoffe und Materialien.

Die Organische Chemie leistet einen wichtigen Beitrag, um gesellschaftliche Herausforderungen in der Zukunft bewältigen zu können. Mit ihrer Grundlagenforschung schafft sie neues Wissen zur umweltverträglichen Produktion von Synthese­produkten wie Arzneimitteln, Vitaminen, Hygieneprodukten, Kosmetika oder Farbstoffen, mit denen die wach­sende Weltbevölkerung nachhaltig versorgt werden muss.

Im Zentrum der ESOC 2017 stehen deshalb neue Ansätze aus der Synthesechemie (der möglichst effizienten Herstellung organischer Moleküle) und der Katalyse (der kontrollierten Beeinflussung und Beschleunigung chemischer Prozesse). Die Forscher und Forscherinnen werden aber auch über molekulare Grundlagen biologischer Prozesse, die Entwicklung neuer Materialien für biomedizinische Anwen­dungen und den Einsatz moderner Computermethoden zur Simulation und Visualisierung diskutieren. Den Eröffnungsvor­trag hält der Chemie-Nobelpreisträger Ben Feringa (Universität Groningen).

Termin:

Sonntag, 2. Juli bis Donnerstag, 6. Juli 2017

Gürzenich Köln

Martinstr. 29-37

50667 Köln

Programm am ersten Konferenztag (2. Juli 2017):

15:30 Uhr: Konferenzeröffnung mit Grußworten des Konferenzvorsitzenden Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz (Department für Chemie der Universität zu Köln) und von Prof. Dr. Bettina Rockenbach (Prorektorin für Forschung der Universität zu Köln)

16:15 Uhr: Eröffnungsvortrag "Molecules in Motion, from Switches to Motors" des Nobelpreisträgers Prof. Dr. Ben Feringa (Universität Groningen)

Um eine formlose vorherige Anmeldung der Journalistinnen und Journalisten unter schmalz@uni-koeln.de wird gebeten.

Die gesamte Konferenz findet in englischer Sprache statt.

Das Symposium wird vom Department für Chemie der Universität zu Köln und der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ausgerichtet. Es haben sich mehr als 630 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 47 Ländern angemeldet. Zusätzlich zu dem hochkarätigen Vortrags­programm werden mehr als 400 junge Chemiker und Chemikerinnen ihre aktuellen Forschungsergebnisse einem größeren Publikum anhand von Postern vorstellen. Im Rahmen der Festveranstaltung am 2. Juli werden auch die diesjährigen Kurt Alder-Preise an zwei Absolventen der Universität zu Köln für ihre herausragenden Doktorarbeiten im Bereich der Organischen Chemie verliehen: Herrn Stephan Dohmen und Herrn Mathias Paul.

Die erste der im Zweijahresrhythmus stattfindenden ESOC Konferenzen wurde 1979 von dem Kölner Chemiker Emanuel Vogel organisiert. Umso erfreulicher ist es, dass die ESOC zu ihrem 20. Jubiläum nach 38 Jahren wieder nach Deutschland zurückkehrt. Bei der Wahl Kölns haben sich die Veranstalter für das Zentrum einer der größten und erfolgreichsten Chemieregionen Europas entschieden, und für eine im Bereich der Organischen Chemie hoch angesehene Universität.

Inhaltlicher Kontakt:

Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz

+49 (0)221 470-3063

schmalz@uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:

Eva Schissler

+49 (0)221 470-4030

e.schissler@verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:

www.esoc.uni-koeln.de

V.i.S.d.P.: Dr. Patrick Honecker MBA 

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