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04.02.2020 – 09:58

DGPRÄC - Dt. Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen

Plastisch-chirurgische Doppelsitze in Nordrhein-Westfalen: Kliniker und Niedergelassene vereint für mehr Patientensicherheit

Plastisch-chirurgische Doppelsitze in Nordrhein-Westfalen:  Kliniker und Niedergelassene vereint für mehr Patientensicherheit
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Berlin, 04.02.2020 - Nach zwölf Jahren hat der Landesverband Nordrhein der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) einen neuen Vorstand. Dr. Michaela Montanari und Prof. Dr. Marcus Lehnhardt wurden einstimmig zu den neuen Vorsitzenden gewählt. "Mit dieser Doppelspitze sind alle Bereiche unseres vielseitigen Faches bestens im Vorstand vertreten, so dass wir für Fragen aus Politik und Presse bestens aufgestellt sind", freut sich der bisherige Amtsträger Dr. Albrecht Krause-Bergmann.

Plastische Chirurgie in der Rekonstruktion

Mit Prof. Dr. Marcus Lehnhardt ist ein Maximalversorger im Landesvorstand. Der Chefarzt der Berufsgenossenschaftlichen (BG) Universitätsklinik Bergmannsheil in Bochum, dem ältesten Unfallkrankenhaus der Welt, kennt sich bestens aus in der Rekonstruktiven-, Hand- sowie Verbrennungschirurgie. Die drei Säulen des Fachgebietes werden in der BG Klinik täglich benötigt, dies nicht nur in der eigenen Abteilung mit Schwerbrandverletztenstation sondern in der gesamten BG-Klinik. "Die Plastische Chirurgie ist ein Fach der Techniken, die Körperregionen übergreifend angewandt werden, so werden wir etwa hinzu gerufen, wenn große Tumore entfernt wurden und die Entnahmestelle wieder geschlossen werden muss. Das bekannteste Beispiel ist hier etwa die Rekonstruktion nach Brustkrebs", erläutert Lehnhardt und macht deutlich, dass es auch in einer BG Klinik rein ästhetische Eingriffe gibt. "Die Fertigkeiten für ästhetische Eingriffe ergeben sich letztlich aus in der Rekonstruktion erworbenen Fähigkeiten, wer Brüste rekonstruieren kann, kann sie auch vergrößern. So können wir bei uns das gesamte Spektrum der Plastischen Chirurgie abbilden."

Patientensicherheit im Fokus

Nahezu ausschließlich in der ästhetischen Chirurgie tätig ist seine Co-Vorsitzende Dr. Michaela Montanari. Die in Bochum niedergelassenen Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie Allgemeinchirurgie ist der Patientenschutz ein besonderes Anliegen: "Nicht zuletzt die beiden Todesfälle nach Gesäßvergrößerung in der Düsseldorfer Praxis eines Internisten oder auch bei den jüngst verurteilten Kosmetikerinnen aus Bochum, die daheim oder auch im Hotel Falten unterspritzten, zeigen, dass wir hier dringend eine bessere Information der Öffentlichkeit erreichen müssen, um Patienten zu schützen", führt Montanari aus und ergänzt, dass sie auch in ihrer Privatpraxis immer mehr Komplikationen nach nicht sachgerechter Behandlung sieht. "Neben den medizinischen Risiken eines erneuten Eingriffs, erhöhen sich mit Korrektureingriffen natürlich auch die Kosten, so wird aus einem vermeintlichen Schnäppchen schnell eine finanzielle Belastung", berichtet die Plastische Chirurgin abschließend und rät daher zu einer sorgfältigen Arztwahl.

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